{"id":168498,"date":"2026-05-20T04:36:28","date_gmt":"2026-05-20T04:36:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/168498\/"},"modified":"2026-05-20T04:36:28","modified_gmt":"2026-05-20T04:36:28","slug":"spoe-manninger-schluss-mit-ausreden-lohntransparenz-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/168498\/","title":{"rendered":"SP\u00d6-Manninger: Schluss mit Ausreden! Lohntransparenz jetzt!"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>SP\u00d6-Bundesfrauengesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ruth Manninger \u00fcbt scharfe Kritik an der anhaltenden Blockadehaltung von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung bei der Umsetzung der Lohntransparenz. \u201eSchluss mit den Ausreden! W\u00e4hrend Frauen tagt\u00e4glich schlechter bezahlt werden, versuchen Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung weiter, echte Transparenz und damit mehr Gerechtigkeit zu verhindern\u201c, so Manninger. ****<\/p>\n<p>Obwohl gleicher Lohn f\u00fcr gleiche und gleichwertige Arbeit l\u00e4ngst gesetzlich vorgeschrieben ist, z\u00e4hlt \u00d6sterreich in Europa weiterhin zu den L\u00e4ndern mit den gr\u00f6\u00dften Lohnunterschieden zwischen Frauen und M\u00e4nnern. Mit einem Gender Pay Gap von 17,6 Prozent liegt \u00d6sterreich massiv \u00fcber dem EU-Durchschnitt von 11,1 Prozent. \u201eDiese Ungleichheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Systems, das Frauen systematisch benachteiligt \u2013 und eines politischen und wirtschaftlichen Widerstands gegen Ver\u00e4nderung\u201c, kritisiert Manninger.<\/p>\n<p>F\u00fcr die SP\u00d6-Bundesfrauengesch\u00e4ftsf\u00fchrerin ist klar: Wer sich gegen Lohntransparenz stellt, stellt sich gegen Fairness. \u201eWer fair bezahlt, muss Transparenz nicht f\u00fcrchten. Die erbitterte Gegenwehr der Arbeitgeberseite zeigt vielmehr, dass man an undurchsichtigen Strukturen festhalten will, von denen vor allem M\u00e4nner profitieren.\u201c<\/p>\n<p>Die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie d\u00fcrfe nicht l\u00e4nger verz\u00f6gert oder verw\u00e4ssert werden. \u201eFrauen haben keine Geduld mehr. Sie haben ein Recht auf faire Bezahlung \u2013 und zwar jetzt\u201c, so Manninger. <\/p>\n<p>Manninger fordert Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung auf, ihre ideologischen Blockaden endlich aufzugeben und sich der Realit\u00e4t zu stellen: \u201eFaire L\u00f6hne st\u00e4rken die Kaufkraft, sichern Fachkr\u00e4fte und machen \u00d6sterreich moderner und gerechter. Wer sich dem verweigert, bremst nicht nur Frauen aus, sondern den gesamten Standort \u00d6sterreich.\u201c<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend verweist Manninger auf skandinavische L\u00e4nder als Beispiel daf\u00fcr, dass Gleichstellung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen k\u00f6nnen: \u201eAndere L\u00e4nder zeigen l\u00e4ngst, dass Transparenz, Gleichstellung und moderne Arbeitskultur funktionieren. \u00d6sterreich darf nicht l\u00e4nger Nachz\u00fcgler sein, weil manche lieber alte Machtverh\u00e4ltnisse verteidigen als Frauen fair zu bezahlen.\u201c (Schluss) eb\/lw<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | NSK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 SP\u00d6-Bundesfrauengesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ruth Manninger \u00fcbt scharfe Kritik an der anhaltenden Blockadehaltung von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":168499,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[26393,26395,3462,682,52075,39421,40,41,26394,39,1121,66,65,64],"class_list":["post-168498","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-apa","tag-apa-ots","tag-frauen","tag-innenpolitik","tag-lohntransparenz","tag-manninger","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-schlagzeilen","tag-spoe","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116605051423410932","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=168498"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168498\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/168499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=168498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=168498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=168498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}