{"id":168988,"date":"2026-05-20T10:03:07","date_gmt":"2026-05-20T10:03:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/168988\/"},"modified":"2026-05-20T10:03:07","modified_gmt":"2026-05-20T10:03:07","slug":"europa-forum-wachau-ein-starkes-europa-gibt-es-nur-mit-starken-regionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/168988\/","title":{"rendered":"Europa-Forum Wachau \u2013 &#8222;Ein starkes Europa gibt es nur mit starken Regionen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Im Rahmen des Europa-Forums Wachau am Campus Krems sprachen Landeshauptfrau <a rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.heute.at\/t\/johanna-mikl-leitner-100061050\" target=\"_blank\">Johanna Mikl-Leitner<\/a> und Bundesministerin <a rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.heute.at\/t\/claudia-bauer-100177521\" target=\"_blank\">Claudia Bauer<\/a>\u00a0(beide VP) am heutigen Mittwoch bei einer Pressekonferenz zu aktuellen europapolitischen Themen. &#8222;Die alten Gewissheiten gelten nicht mehr. Europa muss schneller, wettbewerbsf\u00e4higer und handlungsst\u00e4rker werden&#8220;, sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner eingangs und meinte: &#8222;Europa darf nicht Zuschauer sein, sondern muss wieder zum Spielmacher werden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">F\u00fcr die Zukunft Europas seien drei zentrale Schwerpunkte ausschlaggebend, f\u00fchrte sie aus: starke Regionen, weniger B\u00fcrokratie und mehr Zusammenarbeit. &#8222;Ein starkes Europa gibt es nur mit starken Regionen&#8220;, betonte Mikl-Leitner zum ersten Punkt. Die wirtschaftliche St\u00e4rke Europas entstehe nicht in Br\u00fcssel, sondern dort, wo Innovationen, Arbeitspl\u00e4tze und konkrete Zukunftsprojekte geschaffen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&#8222;Heute&#8220; auf Google als bevorzugte&amp;nbspQuelle festlegen<a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=heute.at\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Hinzuf\u00fcgen<\/a>&#8222;Power Regions Initiative&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Nieder\u00f6sterreich sei daf\u00fcr ein gutes Beispiel: &#8222;Seit dem EU-Beitritt wurden mehr als 6.000 Projekte mit \u00fcber 760 Millionen Euro unterst\u00fctzt \u2013 etwa die Therme Laa, das Haus der Digitalisierung in Tulln, das Gesundheitszentrum Health Across in Gm\u00fcnd oder unsere Technologie- und Forschungszentren.&#8220; Dies seien Projekte, die das Leben der Menschen besser machten, und solche Projekte brauche es auch in Zukunft. &#8222;Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit 80 europ\u00e4ischen Regionen in der &#8218;Power Regions Initiative&#8216;, die sich f\u00fcr starke Regionen und ausreichende EU-Mittel einsetzt&#8220;, erkl\u00e4rte sie und betonte: &#8222;Wir Regionen sind keine Bittsteller, sondern das wirtschaftliche R\u00fcckgrat Europas.&#8220; Deshalb fordere man auch im kommenden europ\u00e4ischen Finanzrahmen weiterhin Koh\u00e4sionsmittel, dass die Regionen selbst \u00fcber den Einsatz der Mittel entscheiden k\u00f6nnen sowie, dass die Berichtspflichten nicht weiter wachsen.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Zweitens brauche Europa weniger B\u00fcrokratie, so Mikl-Leitner. Viele Unternehmen w\u00fcrden unter \u00fcberbordender Regulierung leiden oder Produktionsstandorte aus Europa verlagern. Es brauche daher den Abbau von Berichtspflichten \u2013 man fordere hier etwa, 35 Prozent der bestehenden Berichtspflichten zu streichen. Au\u00dferdem brauche es schnellere Genehmigungsverfahren und verpflichtende Wettbewerbsf\u00e4higkeitstests f\u00fcr neue EU-Gesetze. &#8222;Europa darf sich nicht l\u00e4nger zu Tode regulieren&#8220;, unterstrich die Landeshauptfrau.<\/p>\n<p>&#8222;Mehr europ\u00e4ische Zusammenarbeit&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Drittens brauche es mehr Zusammenarbeit in Europa. Mikl-Leitner betonte hier unter anderem die Beziehungen zu Ungarn, denen man mit Premier Peter Magyar nun &#8222;neuen Schwung&#8220; verleihen wolle. Ungarn sei nach Deutschland der zweitwichtigste Exportmarkt. &#8222;Nieder\u00f6sterreich exportiert j\u00e4hrlich Waren im Wert von rund 1,9 Milliarden Euro nach Ungarn.&#8220; Ein wirtschaftlich stabiles und europ\u00e4isch orientiertes Ungarn sei von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr Nieder\u00f6sterreich und den gesamten Donauraum.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">&#8222;Gerade in geopolitisch schwierigen Zeiten muss Mitteleuropa geschlossen sein \u2013 es braucht mehr europ\u00e4ische Zusammenarbeit, etwa bei Energieversorgung, Infrastruktur, Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Sicherheit&#8220;, sagte die Landeshauptfrau abschlie\u00dfend. Nieder\u00f6sterreich werde auch weiterhin eine starke Stimme sein: &#8222;Als Wirtschaftsstandort, Innovationsregion und Br\u00fcckenbauer im Herzen Europas.&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Europaministerin Claudia Bauer meinte zum 30-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Europa-Forums Wachau sehe man mehr denn je, wie wichtig dieses Forum f\u00fcr ein starkes \u00d6sterreich im Herzen Europas sei. &#8222;Denn Europa steht unter Druck: wirtschaftlich, geopolitisch und auch gesellschaftlich.&#8220; Dabei d\u00fcrfe sich Europa nicht l\u00e4nger kleiner machen, als es sei, so Bauer. &#8222;Mit 450 Millionen Menschen sind wir der gr\u00f6\u00dfte Binnenmarkt der Welt \u2013 dieses wirtschaftliche Gewicht m\u00fcssen wir auch politisch nutzen und unsere Interessen selbstbewusst vertreten.&#8220; \u00d6sterreich sei ein enormer Profiteur des EU-Beitritts vor 30 Jahren, f\u00fchrte sie aus \u2013 unter anderem habe man seitdem die Exporte vervierfacht. Man m\u00fcsse auch in Zukunft die St\u00e4rke des gemeinsamen Binnenmarktes nutzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heute.at\/i\/ein-starkes-europa-gibt-es-nur-mit-starken-regionen-120197988\/doc-1jp2bldsn0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/b20a1906-a2e9-48fa-bc97-0d050c417b66.jpg\" class=\"lazy gallery-image\"  data- alt=\"Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesministerin Clauia Bauer mit Teilnehmerinnen des Europa-Forum Wachau.\"\/><\/a><\/p>\n<p> Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesministerin Clauia Bauer mit Teilnehmerinnen des Europa-Forum Wachau.<\/p>\n<p>NLK Burchhart<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Ministerin erinnerte weiters an den Gr\u00fcndungsgedanken der Europ\u00e4ischen Union: Frieden schaffen durch Wohlstand. &#8222;Um unseren Wohlstand zu sichern, m\u00fcssen wir B\u00fcrokratie abbauen, leistbare Energie schaffen und internationale Partnerschaften st\u00e4rken.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Zu den Regionen sagte sie: &#8222;Die Menschen im l\u00e4ndlichen Raum halten Europa tagt\u00e4glich am Laufen, und deshalb darf die Unterst\u00fctzung der EU nicht in den Hauptst\u00e4dten enden.&#8220; Nur mit der Unterst\u00fctzung des l\u00e4ndlichen Raums k\u00f6nne man das volle Potenzial auch in Grenzr\u00e4umen aufrechterhalten. Zum EU-Budget meinte Bauer: &#8222;Wir brauchen Investitionen in Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Innovation, leistbare Energieversorgung, Digitalisierung und Infrastruktur.&#8220; Gleichzeitig erwarte man sich aber Budgetdisziplin von der EU, &#8222;denn unsere B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger d\u00fcrfen einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld erwarten.&#8220;<\/p>\n<p> {title &amp;&amp; {title} } red, {title &amp;&amp; {title} } 20.05.2026, 11:34<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Rahmen des Europa-Forums Wachau am Campus Krems sprachen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesministerin Claudia Bauer\u00a0(beide VP) am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":168989,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[7456,76,75,74,10354,269],"class_list":["post-168988","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-bauer","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-mikl-leitner","tag-politik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116606337453809539","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=168988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/168989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=168988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=168988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=168988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}