{"id":169251,"date":"2026-05-20T12:52:07","date_gmt":"2026-05-20T12:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/169251\/"},"modified":"2026-05-20T12:52:07","modified_gmt":"2026-05-20T12:52:07","slug":"laser-als-schluessel-fuer-gps-aehnliche-navigation-auf-dem-mond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/169251\/","title":{"rendered":"Laser als Schl\u00fcssel f\u00fcr GPS-\u00e4hnliche Navigation auf dem Mond?"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            20\/05\/2026 &#8211; 14:05 MESZ\n            <\/p>\n<p>Forschende schlagen vor, in den dunkelsten Kratern des Mondes extrem stabile Laser zu installieren. So sollen k\u00fcnftige Raumfahrzeuge genauer navigieren und die Zeit pr\u00e4ziser messen, wie eine <a href=\"https:\/\/www.pnas.org\/doi\/10.1073\/pnas.2604438123\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">neue Studie (Quelle auf Englisch)<\/a> nahelegt. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Forscherinnen und Forscher am Jet Propulsion Laboratory der NASA und am National Institute of Standards and Technology in den USA wollen daf\u00fcr ein kleines Siliziumbauteil in einen dauerhaft verschatteten Mondkrater bringen. Es soll das Laserlicht stabilisieren. <\/p>\n<p>Ist der Laser stabilisiert, kann er als Zeit- und Navigationssignal f\u00fcr k\u00fcnftige Mondmissionen dienen.<\/p>\n<p>Nach Ansicht des Teams k\u00f6nnte das Raumsonden bei der sicheren Landung helfen, ein GPS-\u00e4hnliches System auf dem Mond unterst\u00fctzen und die Kommunikation zwischen Satelliten verbessern.<\/p>\n<p>Warum eignen sich die dunkelsten Mondkrater?<\/p>\n<p>Dauerhaft im Schatten liegende Krater interessieren die Wissenschaft seit Langem, weil sie Wassereis und andere Ressourcen f\u00fcr k\u00fcnftige Mondmissionen enthalten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind sie schwer zu erforschen. Sie bekommen kaum oder gar kein Sonnenlicht, dadurch werden Landung, Fortbewegung und direkte Beobachtung zur Herausforderung.<\/p>\n<p>Die Studie schl\u00e4gt vor, ein kleines Siliziumbauteil, eine sogenannte optische Kavit\u00e4t, in einen dieser Krater hinabzulassen. Es soll einen Laser stabilisieren, indem es das Licht kontrolliert, das durch die Kavit\u00e4t l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Das Bauteil l\u00e4sst Licht zwischen zwei Spiegeln hin- und herlaufen. Damit der Laserstrahl stabil bleibt, muss der Abstand zwischen den beiden Spiegeln nahezu vollkommen konstant sein.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Forschenden hilft die extreme K\u00e4lte in den Kratern dabei.<\/p>\n<p>Bei diesen tiefen Temperaturen dehnt sich das Silizium kaum aus und schrumpft auch nicht. Dadurch bleibt das Lasersignal deutlich stabiler als auf der Erde.<\/p>\n<p>Die Forschenden halten zudem ein Netzwerk solcher Laser f\u00fcr m\u00f6glich. Es k\u00f6nnte winzige Distanz\u00e4nderungen zwischen Objekten auf dem Mond messen und so neue Wege er\u00f6ffnen, Schwerkraft und Raumzeit zu untersuchen.<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung des Teams l\u00e4sst sich die Technik zun\u00e4chst in einem niedrigen Erdorbit erproben. Innerhalb der n\u00e4chsten Jahre k\u00f6nnte sie dann auf der Mondoberfl\u00e4che zum Einsatz kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 20\/05\/2026 &#8211; 14:05 MESZ Forschende schlagen vor, in den dunkelsten Kratern des Mondes extrem stabile&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":169252,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,124,123,48785,9615,7818,44,254,14087],"class_list":["post-169251","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-gesundheit","tag-health","tag-laser","tag-mond","tag-nasa","tag-oesterreich","tag-technologie","tag-weltraum-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116607002221536887","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=169251"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169251\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/169252"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=169251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=169251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=169251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}