{"id":17036,"date":"2026-02-27T20:05:11","date_gmt":"2026-02-27T20:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/17036\/"},"modified":"2026-02-27T20:05:11","modified_gmt":"2026-02-27T20:05:11","slug":"deutscher-esc-vorentscheid-mit-neun-acts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/17036\/","title":{"rendered":"Deutscher ESC-Vorentscheid mit neun Acts"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              27.02.2026 11:20<\/p>\n<p>              (Akt. 27.02.2026 19:50)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/ABD0095-20251118-2-4-3-161318671400-1867x1400.jpg\"   alt=\"Song Contest r\u00fcckt n\u00e4her.\" title=\"Song Contest r\u00fcckt n\u00e4her.\"\/><\/p>\n<p>                    Song Contest r\u00fcckt n\u00e4her.<br \/>\n                     \u00a9APA\/HARALD SCHNEIDER (Symbolbild)<\/p>\n<p>\n        Am Samstag steigt der deutsche Vorentscheid f\u00fcr den heurigen Eurovision Song Contest.\n      <\/p>\n<p>Am Samstag entscheidet sich, wer Deutschland beim Finale des <a rel=\"noreferrer noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.vienna.at\/specials\/eurovision-song-contest\" target=\"_blank\">Eurovision Song Contest<\/a> (ESC) am 16. Mai in Wien vertritt. Neun Acts treten am Abend (20.15 Uhr) im von der ARD \u00fcbertragenen Vorentscheid gegeneinander an &#8211; vier Frauen, zwei M\u00e4nner, zwei Bands und ein nichtbin\u00e4rer K\u00fcnstler. Letzterer namens wavvyboy ist Favorit. Organisiert wird die Show neuerdings vom S\u00fcdwestrundfunk (SWR) &#8211; in den vergangenen 30 Jahren hatte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) die Verantwortung.<\/p>\n<p>F\u00fcr die vielen ESC-Fans in Deutschland d\u00fcrfte nicht nur wegen des Senderwechsels vom NDR zum SWR das diesj\u00e4hrige ESC-Finale wegweisend werden. Nachdem in den Jahren 2019 bis 2023 ausschlie\u00dflich Pl\u00e4tze am Ende des Teilnehmerfelds heraussprangen, reichte es in den vergangenen zwei Finals f\u00fcr Mittelfeldplatzierungen.<\/p>\n<p>\n            Zuletzt bei ESC auf Rang 15\n          <\/p>\n<p>2024 wurde Isaak im schwedischen Malm\u00f6 Zw\u00f6lfter, im vergangenen Jahr belegte das Wiener Duo Abor &amp; Tynna im schweizerischen Basel den 15. Platz. Damit war zwar der vom damaligen ESC-Chefjuror Stefan Raab zum Ziel erkl\u00e4rte Sieg in weiter Ferne &#8211; aber zweimal solides Mittelfeld ist f\u00fcr das beim ESC Niederlagen gewohnte Deutschland schon ein Erfolg.<\/p>\n<p>Damit stellt sich nun die Frage, ob es noch weiter aufw\u00e4rts geht oder ob Deutschland wieder zur\u00fcck in die ESC-Bedeutungslosigkeit rutscht. Im Vorentscheid wird sich nicht nur zeigen, ob die vom SWR im Voraus ausgew\u00e4hlten neun Starter gute Lieder auf die B\u00fchne bringen. Es wird sich auch zeigen, ob die K\u00fcnstler b\u00fchnentauglich sind &#8211; manches im Radio gut klingende Lied scheiterte in den vergangenen Jahren beim weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb an der lahmen Performance der Starter.<\/p>\n<p>\n            wavvyboy und Sarah Engels\n          <\/p>\n<p>Die auf der Internetseite esc-kompakt.de bereits vor dem Vorentscheid rege diskutierenden Fans machten f\u00fcr Samstag bereits einen Favoriten aus. Der aus Liechtenstein stammende und inzwischen in K\u00f6ln lebende nichtbin\u00e4re K\u00fcnstler wavvyboy, der sich weder als Mann noch als Frau f\u00fchlt, gilt mit &#8222;Black Glitter&#8220; dort als Favorit. Sollte wavvyboy tats\u00e4chlich gewinnen, w\u00fcrde Deutschland erstmals einen nichtbin\u00e4ren K\u00fcnstler zu dem in der queeren Szene besonders stark beachteten Wettbewerb schicken.<\/p>\n<p>Zum Favoritenkreis z\u00e4hlen die Fans auch die vom Namen her bekannteste Starterin Sarah Engels. Die mit der RTL-Show &#8222;Deutschland sucht den Superstar&#8220; und ihrer gescheiterten Ehe mit Pietro Lombardi bekannt gewordene Engels geht mit der Popnummer &#8222;Fire&#8220; ins Rennen. Weitere Teilnehmer des Vorentscheids sind der S\u00e4nger Bela mit &#8222;Herz&#8220;, die Gruppe Dreamboys The Band mit &#8222;Jeanie&#8220;, S\u00e4ngerin Laura Nahr mit &#8222;Wonderland&#8220;, S\u00e4ngerin Malou Lovis mit &#8222;When I&#8217;m with you&#8220;, S\u00e4ngerin Molly Sue mit &#8222;Optimist (HaHaHa)&#8220;, der S\u00e4nger Myle mit &#8222;A OK&#8220; und die Band Ragazzki mit &#8222;Ciao Ragazzki&#8220;.<\/p>\n<p>In der auf drei Stunden angelegten Show wird eine 20-k\u00f6pfige Jury aus 20 ESC-Teilnehmerl\u00e4ndern von diesen neun Startern die aus Jurysicht besten drei ausw\u00e4hlen. Am Ende wird dann das Publikum aus diesen drei Juryfavoriten den deutschen Starter ausw\u00e4hlen. Damit entschied sich der SWR mal wieder f\u00fcr ein neues Prozedere f\u00fcr den Ablauf des deutschen Vorentscheids &#8211; schon in den vergangenen Jahren hatte es kaum Kontinuit\u00e4t gegeben.<\/p>\n<p>\n            Sch\u00f6neberger und Brugger moderieren\n          <\/p>\n<p>Als Moderatorinnen treten Barbara Sch\u00f6neberger und Hazel Brugger in Erscheinung. Letzere war im vergangenen Jahr Teil des Moderationsteams, das durch den\u00a0ESC\u00a0in Basel f\u00fchrte. Dass sie nun auch den etwas kleineren deutschen Vorentscheid mitmoderiert, h\u00e4lt sie selbst im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur f\u00fcr bemerkenswert. &#8222;Ich bin bekannt daf\u00fcr, dass ich oft nicht ganz nachvollziehbare Business-Entscheidungen treffe&#8220;, erkl\u00e4rte Brugger. &#8222;Nachdem ich den echten\u00a0ESC\u00a0moderiert habe, wollte ich ein Dreivierteljahr sp\u00e4ter unbedingt den Vorentscheid moderieren.&#8220; Vor Jahren sei sie aber ja auch aus der &#8222;steuergl\u00fccklichen&#8220; Schweiz nach Deutschland umgezogen. &#8222;Das sind alles Moves, um die Leute ein bisschen auf Trab zu halten.&#8220;<\/p>\n<p>Deutschland attestiert sie einen ausgepr\u00e4gten Hang zum Pessimismus, wenn es um den\u00a0ESC\u00a0geht. Sie pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Gelassenheit angesichts der zuletzt oft schwachen Ausbeute. &#8222;Wir m\u00fcssen alle mal den Druck rausnehmen und zeigen, dass Entertainment auch einfach nur Spa\u00df machen darf.&#8220; Wenn das gelinge, glaube sie auch an einen positiven Schwung mit Blick auf das\u00a0ESC-Finale.<\/p>\n<p>Planbar sei ein Erfolg gleichwohl nicht, betonte die Moderatorin. Brugger glaubt sogar, dass zu viel Planbarkeit eher schadet. &#8222;Ich verstehe, dass das Deutsche wahnsinnig machen muss: Als Land der Ingenieure versucht man manchmal zu berechnen, was man tun muss, damit es funktioniert&#8220;, sagte sie. Ihr Ratschlag: &#8222;Da sage ich: Chill mal.&#8220;<\/p>\n<p>Als gutes Beispiel nannte sie die bisher letzte deutsche\u00a0ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut (2010). &#8222;Sie hat w\u00e4hrend der Performance nicht krampfhaft an den Sieg gedacht&#8220;, sagte Brugger. In der Schweiz etwa sei Lena damals sehr gut angekommen. &#8222;Wir sind dort ja nicht unbedingt f\u00fcr unsere Deutschland-Affinit\u00e4t bekannt, aber wir haben uns damals wahnsinnig gefreut, dass Lena gewonnen hat&#8220;, berichtete sie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 27.02.2026 11:20 (Akt. 27.02.2026 19:50) Song Contest r\u00fcckt n\u00e4her. \u00a9APA\/HARALD SCHNEIDER (Symbolbild) Am Samstag steigt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17037,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[317,46,42,257,147,992,178,44,179,9495,148,2685,9496],"class_list":{"0":"post-17036","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-317","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-esc","14":"tag-eurovision-song-contest","15":"tag-oesterreich","16":"tag-sarah-engels","17":"tag-song-contest","18":"tag-unterhaltung","19":"tag-vorentscheid","20":"tag-wavvyboy"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17036"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17036\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17037"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}