{"id":171081,"date":"2026-05-21T11:11:08","date_gmt":"2026-05-21T11:11:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/171081\/"},"modified":"2026-05-21T11:11:08","modified_gmt":"2026-05-21T11:11:08","slug":"goettweiger-erklaerung-beim-europa-forum-wachau-unterzeichnet-mikl-leitner-fordert-staerkung-der-regionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/171081\/","title":{"rendered":"\u201eG\u00f6ttweiger Erkl\u00e4rung\u201c beim Europa Forum Wachau unterzeichnet: Mikl-Leitner fordert St\u00e4rkung der Regionen"},"content":{"rendered":"<p>Beim Europa Forum Wachau im Stift G\u00f6ttweig hat Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Donnerstag, f\u00fcr ein starkes, modernes und wettbewerbsf\u00e4higes Europa pl\u00e4diert. Im Rahmen einer Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern europ\u00e4ischer Regionen betonte sie die zentrale Rolle der Regionen f\u00fcr die Zukunft der Europ\u00e4ischen Union. Als sichtbares Zeichen wurde dabei die \u201eG\u00f6ttweiger Erkl\u00e4rung\u201c von \u201ePower Regions\u201c unterzeichnet.<\/p>\n<p>\u201eDie Welt befindet sich im Umbruch. Geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und ein immer h\u00e4rterer globaler Wettbewerb setzen Europa zunehmend unter Druck\u201c, sagte die Landeshauptfrau. Europa d\u00fcrfe dabei nicht Zuschauer und Kommentator bleiben, sondern m\u00fcsse \u201ewieder zum Spielmacher werden.\u201c Gerade die Regionen w\u00fcrden Europa durch konkrete Projekte f\u00fcr die Menschen sp\u00fcrbar machen \u2013 etwa in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Forschung, Digitalisierung und Innovation. Mikl-Leitner dazu: \u201eDurch diese ganz konkreten Verbesserungen steigt auch das Vertrauen in die Europ\u00e4ische Union. Denn die Menschen vertrauen Europa dann, wenn Europa ihr Leben besser macht. Europa ist dann stark, wenn es sich den gro\u00dfen Herausforderungen annimmt, alles andere k\u00f6nnen wir in den Regionen besser.\u201c Europa m\u00fcsse jedenfalls dort gemeinsam stark auftreten, wo einzelne Regionen alleine an ihre Grenzen sto\u00dfen \u2013 etwa bei Sicherheit und Verteidigung, Schl\u00fcsseltechnologien, Wettbewerbsf\u00e4higkeit und strategischer Autonomie. Aber: \u201eEin starkes Europa gibt es nur mit starken Regionen. Wir brauchen weniger Mikromanagement aus Br\u00fcssel, aber mehr Handlungsf\u00e4higkeit.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Zukunft Europas entscheidet sich dort, wo Innovation entsteht, wo gearbeitet wird und wo Verantwortung \u00fcbernommen wird: in den Regionen Europas\u201c, so Mikl-Leitner, die unterstrich, dass die Antwort auf die gro\u00dfen Zukunftsfragen Europas in den Regionen liege. Seit dem EU-Beitritt seien im Bundesland mehr als 6.000 Projekte mit \u00fcber 760 Millionen Euro unterst\u00fctzt worden. Als Beispiele nannte sie unter anderem die Therme Laa, das Haus der Digitalisierung in Tulln, das Gesundheitszentrum \u201eHealth Across\u201c in Gm\u00fcnd sowie zahlreiche Technologie- und Forschungszentren.<\/p>\n<p>Beim Europa Forum wurde aufbauend auf die starken Regionen Europas die sogenannte \u201eG\u00f6ttweiger Erkl\u00e4rung\u201c von den \u201ePower Regions\u201c wie S\u00fcdtirol, Bayern, Bratislava, Emilia-Romagna, Katalonien und Nieder\u00f6sterreich unterzeichnet. Gemeinsam vertreten die Power-Regions rund 62 Prozent der europ\u00e4ischen Wirtschaftsleistung und 204 Millionen Menschen. \u201eDie starken Regionen sind die Motoren f\u00fcr die weniger entwickelten Regionen. Deshalb braucht es auch weiterhin Koh\u00e4sionsmittel f\u00fcr alle Regionen\u201c, hielt Mikl-Leitner fest.<\/p>\n<p>Bei der Podiumsdiskussion sprachen Rachel de Basso, Regionalvorstandsvorsitzende der Region J\u00f6nk\u00f6ping, Sari Rautio, Vorsitzende der EVP-Fraktion im Ausschuss der Regionen, und Jaume Duch Guillot, katalonischer Regionalminister f\u00fcr EU und ausw\u00e4rtige Angelegenheiten, \u00fcber Wettbewerbsf\u00e4higkeit und strategische Autonomie sowie die regionale Umsetzung von EU-Vorgaben. Rachel de Basso skizzierte dabei Schweden als Innovationsland mit starker wirtschaftlicher Kraft. Das sei auf den eigenen wirtschaftlichen Erfolg zur\u00fcckzuf\u00fchren, vor allem aber auf die gute Zusammenarbeit der Unternehmen.<\/p>\n<p>Sari Rautio betonte die Notwendigkeit funktionierender Infrastruktur in allen europ\u00e4ischen Regionen, damit Chancengleichheit hergestellt werden k\u00f6nne. Sie unterstrich weiters die Bedeutung der Zusammenarbeit der Regionen und erkl\u00e4rte, dass sie den Eindruck habe, beim Mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen seien die Regionen vergessen worden.<\/p>\n<p>Jaume Duch Guillot sagte: \u201eUnsere Regionen sind nicht nur die Nutznie\u00dfer der EU, sondern Umsetzungspartner bei allen Entscheidungen, die auf europ\u00e4ischer Ebene beschlossen werden.\u201c Es sei daher notwendig, dass die Mehrebenen-Struktur von EU, Staaten und Regionen bei Entscheidungen auf EU-Ebene ber\u00fccksichtigt werde, damit diese auch umgesetzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beim Europa Forum Wachau im Stift G\u00f6ttweig hat Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Donnerstag, f\u00fcr ein starkes, modernes und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":171082,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[26393,26395,46,42,50409,53297,10354,622,44,26394,269,43,45],"class_list":["post-171081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-europa-forum-wachau","tag-goettweiger-erklaerung","tag-mikl-leitner","tag-niederoesterreich","tag-oesterreich","tag-ots","tag-politik","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116612267123264644","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/171082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=171081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=171081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}