{"id":171940,"date":"2026-05-21T19:50:14","date_gmt":"2026-05-21T19:50:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/171940\/"},"modified":"2026-05-21T19:50:14","modified_gmt":"2026-05-21T19:50:14","slug":"innsbruck-dreht-am-rad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/171940\/","title":{"rendered":"Innsbruck dreht am Rad"},"content":{"rendered":"<p>Wie Energie sparen im Mobilit\u00e4tsbereich konkret gelingen kann, zeigt das Stadtrad Innsbruck. Das \u00f6ffentliche Fahrradverleihsystem macht es einfach, Wege in der Stadt aktiv zur\u00fcckzulegen \u2013 spontan, alltagstauglich und f\u00fcr viele Menschen zug\u00e4nglich. <\/p>\n<p>Energie sparen ist ein zentraler Bestandteil von\u00a0TIROL 2050 energieautonom. Damit Tirol bis 2050 bilanziell energieautonom werden kann, braucht es zwei Entwicklungen gleichzeitig: Die ben\u00f6tigte Energie muss vollst\u00e4ndig aus erneuerbaren, heimischen Quellen stammen \u2013 daf\u00fcr ist ein Ausbau erneuerbarer Energietr\u00e4ger um rund\u00a081 Prozent\u00a0notwendig. Gleichzeitig muss der\u00a0landesweite Endenergiebedarf um etwa 30 Prozent sinken.<\/p>\n<p>\u201eWie wir uns im Alltag fortbewegen, hat direkten Einfluss auf den Energiebedarf. Die Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieautonomie. Mindestens ebenso wichtig ist es, Autofahrten zu vermeiden oder auf \u00f6ffentliche, energieeffiziente Verkehrsmittel zu verlagern\u201c, betont Rupert Ebenbichler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der\u00a0Energieagentur Tirol.<\/p>\n<p>Vom Zielbild in den Alltag: das Stadtrad Innsbruck<\/p>\n<p>Rund\u00a0610 Fahrr\u00e4der\u00a0stehen aktuell im Stadtgebiet bereit, erg\u00e4nzt durch Cargo- und E\u2011Cargobikes.\u00a0\u201eJedes Fahrrad wird \u00fcber das Jahr gerechnet im Schnitt 5,5\u2011mal am Tag ausgeliehen. Das ergibt 2025 insgesamt rund 1,1\u202fMillionen Ausleihen pro Jahr\u201c,\u00a0sagt Michael Polzinger, Projektleiter f\u00fcr das\u00a0Stadtrad Innsbruck\u00a0bei den\u00a0Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB). Damit misst sich Innsbruck mit europ\u00e4ischen Vorreiterst\u00e4dten wie Paris oder Antwerpen in Sachen aktiver Mobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ein System, das funktioniert<\/p>\n<p>Damit das Innsbrucker Stadtrad-System reibungslos funktioniert, braucht es verl\u00e4ssliche Partner*innen.\u00a0Stadt und Land, Politik, der Verein\u00a0WAMS\u00a0mit der Radwerkstatt\u00a0Conrad, das Bikesharing-Unternehmen\u00a0Nextbike\u00a0\u2013 und nicht zuletzt die Nutzer*innen selbst. Entsprechend ist das Angebot auch fest in den Mobilit\u00e4tsstrategien von Stadt, Land und Bund verankert.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr uns sind Angebote rund um aktive Mobilit\u00e4t ein zentraler Hebel, um Verkehr zu reduzieren und den \u00f6ffentlichen Raum lebenswerter zu gestalten. Das Stadtrad entfaltet besonders in Kombination mit Bus und Bahn seine Wirkung: als L\u00f6sung f\u00fcr die \u201eletzte Meile\u201c und als echte Alternative zum eigenen Auto\u201c, so\u00a0e5-Teamleiter\u00a0Michael Deflorian dere5\u2011Landeshauptstadt Innsbruck.\u00a0Das Stadtrad leiste damit einen konkreten Beitrag zur Verkehrsberuhigung und zur Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele der Stadt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie Energie sparen im Mobilit\u00e4tsbereich konkret gelingen kann, zeigt das Stadtrad Innsbruck. 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