{"id":172535,"date":"2026-05-22T04:29:11","date_gmt":"2026-05-22T04:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/172535\/"},"modified":"2026-05-22T04:29:11","modified_gmt":"2026-05-22T04:29:11","slug":"von-dort-gab-es-keinen-ausweg-sandbank-illusion-koennte-hinter-toedlichem-tauchgang-stecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/172535\/","title":{"rendered":"&#8222;Von dort gab es keinen Ausweg&#8220;: Sandbank-Illusion k\u00f6nnte hinter t\u00f6dlichem Tauchgang stecken"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Von dort gab es keinen Ausweg&#8220;Sandbank-Illusion k\u00f6nnte hinter t\u00f6dlichem Tauchgang stecken<\/p>\n<p>21.05.2026, 17:41 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:33 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/A-diver-from-Finland-takes-part-in-a-recovery-operation-for-the-last-two-bodies-of-Italian-scuba-div.webp\" alt=\"A-diver-from-Finland-takes-part-in-a-recovery-operation-for-the-last-two-bodies-of-Italian-scuba-divers-who-died-in-an-accident-in-underwater-caves-near-Vaavu-Atoll-Maldives-in-this-handout-photo-released-on-May-20-2026-DAN-Europe-Handout-via-REUTERS-THIS-IMAGE-HAS-BEEN-SUPPLIED-BY-A-THIRD-PARTY-NO-ARCHIVES-NO-RESALES-MANDATORY-CREDIT\"\/>Finnische Tauch-Profis halfen bei der Bergung der verungl\u00fcckten Italiener auf den Malediven. (Foto: via REUTERS)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Wie konnte die Exkursion von f\u00fcnf erfahrenen Tauchern auf den Malediven so schiefgehen? Noch gibt es keine offizielle Ursache f\u00fcr den t\u00f6dlichen Tauchgang der f\u00fcnf Italiener. Finnische Experten vermuten nun jedoch, dass sie einen falschen Ausweg aus der Unterwasserh\u00f6hle nahmen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das R\u00e4tsel um den t\u00f6dlichen Tauchgang von f\u00fcnf Italienern auf den Malediven k\u00f6nnte gel\u00f6st worden sein. Finnische Experten der Tauchsicherheitsorganisation DAN Europe, die vier der Leichen in einer herausfordernden Mission fanden und bei der Bergung halfen, \u00e4u\u00dferten sich in der italienischen Zeitung &#8222;La Repubblica&#8220; erstmals zu den Gr\u00fcnden. Demnach k\u00f6nnten die italienischen Taucherinnen und Taucher versehentlich den falschen Ausweg aus einer Unterwasserh\u00f6hle gew\u00e4hlt haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Italienerinnen und Italiener brachen am vergangenen Donnerstag zu einem Tauchgang im Vaavu-Atoll auf den Malediven auf, um Weichkorallen zu erforschen. Nachdem sie von der Exkursion nicht zur\u00fcckkehrten, wurde die Leiche des Tauchlehrers Gianluca Benedetti noch am Tag des Verschwindens in der N\u00e4he des Eingangs der Devana-Kandu-H\u00f6hle gefunden. Die toten K\u00f6rper der anderen vier wurden schlie\u00dflich am Montag nahe der dritten Kammer der H\u00f6hle in etwa 50 Metern Tiefe entdeckt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Konkret befanden sich die vier Leichen in einem Korridor mit einer Sackgasse innerhalb des H\u00f6hlenkomplexes, wie Laura Marroni, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von DAN Europe, nun mitteilte. &#8222;Von dort gab es keinen Ausweg&#8220;, sagte sie zu &#8222;La Repubblica&#8220;. Bereits zuvor hatte der maledivische Regierungssprecher berichtet, dass alle vier K\u00f6rper &#8222;eng beieinander&#8220; lagen, als sie entdeckt wurden. <\/p>\n<p>Sankbank wirkt &#8222;fast wie Wand&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die finnischen Taucher fanden heraus, dass die Devana-Kandu-H\u00f6hle mit einer gro\u00dfen, sehr hellen Halle mit sandigem Boden beginnt. Die Halle endet mit einem Korridor. Dort gebe es zwar wenig Licht, die &#8222;Sichtverh\u00e4ltnisse sind mit k\u00fcnstlicher Beleuchtung aber ausgezeichnet&#8220;, so Marroni weiter. Der Gang ist demnach rund 30 Meter lang, drei Meter breit und f\u00fchrt zu einer zweiten Kammer in der H\u00f6hle &#8211; ein gro\u00dfer, runder Raum ohne Tageslicht. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">\u00c4hnlich hatte bereits Shafraz Naeem die Sichtverh\u00e4ltnisse beschrieben. Der Berater der maledivischen Verteidigungskr\u00e4fte tauchte bereits Dutzende Male in der Devana-Kandu-H\u00f6hle. Licht dringe nur in die erste Kammer ein, sagte er dem &#8222;Maldives Independent&#8220;. &#8222;Man kann die gesamte H\u00f6hle nicht sehen, wenn man keine sehr gute Beleuchtung hat&#8220;, f\u00fcgte er hinzu. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum Verh\u00e4ngnis k\u00f6nnte den Italienern jedoch vor allem eine Sandbank geworden sein. Die finnischen Experten entdeckten sie zwischen dem Gang und der zweiten Kammer der H\u00f6hle. Es sei zwar leicht, \u00fcber die Sandbank in die zweite Kammer zu gelangen, erkl\u00e4rte Marroni. Doch wenn man sich umdreht, um wieder hinauszutauchen, wirke die Bank &#8222;fast wie eine Wand, die den Gang verdeckt&#8220;. <\/p>\n<p>Panik und ihre Folgen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Links von der Sandbank sei ein weiterer Gang gewesen. &#8222;Die Leichen der Taucher wurden alle darin gefunden, als h\u00e4tten sie ihn mit dem richtigen verwechselt&#8220;, fuhr Marroni fort. Nahmen die Italiener diesen linken Gang tats\u00e4chlich versehentlich, sei die Gefahr in diesem Moment bereits enorm gewesen. Es w\u00e4re &#8222;sehr schwierig gewesen, zur\u00fcckzukehren, insbesondere angesichts der begrenzten Luftvorr\u00e4te&#8220;. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Angaben zufolge verwendeten die Italiener Standardflaschen. Das bedeutet, dass sie in der Tiefe nur wenig Zeit hatten, um die zweite H\u00f6hle zu erkunden, so Marroni. &#8222;Wir sprechen von etwa zehn Minuten, vielleicht sogar weniger.&#8220; Hinzu kommen die Folgen der m\u00f6glichen Panik: &#8222;Zu erkennen, dass der Weg der falsche ist, und wenig Luft zu haben, vielleicht nachdem man hin und her getaucht ist, ist erschreckend. Dann atmet man schneller und der Luftvorrat schwindet.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine offizielle Erkl\u00e4rung zu der Ursache des Ungl\u00fccks in rund 50 Metern Tiefe gibt es bisher nicht. Die Obduktion der Leichen soll nun weitere Erkenntnisse \u00fcber die Todesursache bringen. Zudem bargen die finnischen Taucher die technische Ausr\u00fcstung der Italiener, darunter GoPro-Kameras, von denen sich die Beh\u00f6rden ebenfalls ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Geschehen unter Wasser versprechen. <\/p>\n<p>Taucher hatten Genehmigung f\u00fcr Tiefe<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bei den verungl\u00fcckten Italienern handelt es sich um die Professorin Monica Montefalcone, ihre Tochter Giorgia Sommacal, den Meeresbiologen Federico Gualtieri, die Forscherin Muriel Oddenino und den Tauchlehrer Gianluca Benedetti. Zudem kam am Samstag ein maledivischer Milit\u00e4rtaucher ums Leben, als er nach den vermissten Italienern suchte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein Teil der Italiener befand sich auf Forschungsreise der Universit\u00e4t Genua zur Erkundung der Meeresumwelt. Alle Gruppenmitglieder waren erfahrene Taucher. Laut der maledivischen Regierung hatten sie eine Genehmigung f\u00fcr einen Tauchgang tiefer als die f\u00fcr Sporttaucher maximal vorgeschriebenen 30 Meter. Allerdings h\u00e4tten die Beh\u00f6rden nicht gewusst, dass die Gruppe vorhatte, in eine Unterwasserh\u00f6hle zu tauchen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, spl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Von dort gab es keinen Ausweg&#8220;Sandbank-Illusion k\u00f6nnte hinter t\u00f6dlichem Tauchgang stecken 21.05.2026, 17:41 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:33 min) Finnische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":172536,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[701,49946,40,41,39,207,30287,66,65,64],"class_list":["post-172535","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-international","tag-malediven","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-tod","tag-ungluecke","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116616348673195991","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=172535"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172535\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=172535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=172535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=172535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}