{"id":174544,"date":"2026-05-23T05:32:07","date_gmt":"2026-05-23T05:32:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/174544\/"},"modified":"2026-05-23T05:32:07","modified_gmt":"2026-05-23T05:32:07","slug":"neos-und-oevp-wollen-privatisierung-von-gemeindewohnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/174544\/","title":{"rendered":"NEOS und \u00d6VP wollen Privatisierung von Gemeindewohnungen"},"content":{"rendered":"<p>In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag hat NEOS-Chef Philipp Pointner einen Antrag eingebracht, der zum Ziel hatte, dass jungen Menschen Gemeindewohnungen mit Kaufoption angeboten werden sollen. Die NEOS w\u00e4ren also sofort bereit das Tafelsilber der Stadt Graz zu verscherbeln. Der \u00d6VP ging der Antrag laut Aussage von Gemeinderat Markus Huber sogar \u201enicht weit genug\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDas zeigt, dass die Gemeindewohnungen wieder einmal in Gefahr sind, sollten sich die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse nach der Wahl am 28. Juni \u00e4ndern\u201c, warnt KP\u00d6-Gemeinderat Metin Deveci.<\/p>\n<p>Schon Anfang der 2000er Jahre erwog die damalige Grazer \u00d6VP-SP\u00d6-Regierungskoalition ernsthaft den Verkauf der Gemeindewohnungen. Mit dem Erl\u00f6s sollten Budgetl\u00f6cher gestopft werden. Einzig die KP\u00d6 stemmte sich gegen diese Pl\u00e4ne und sammelte Unterschriften, um eine Volksbefragung zu erzwingen. Diese fand schlie\u00dflich im Dezember 2004 statt \u2013 93 Prozent der Grazer:innen haben damals gegen einen Verkauf gestimmt.<\/p>\n<p>Im Gemeinderat hat Metin Deveci abermals bekr\u00e4ftigt, dass f\u00fcr die KP\u00d6 ein Verkauf von Gemeindewohnungen absolut nicht in Frage kommt: \u201eGemeindewohnungen haben eine klare Aufgabe: Sie sollen Menschen Sicherheit geben, die Mieten niedrig halten und ein Gegengewicht zum freien Markt sein. Ein Verkauf kommt nicht in Frage, weil damit langfristig mehr zerst\u00f6rt wird als die Einnahmen kurzfristig bringen. Wenn Wohnungen verkauft werden, wird jede zuk\u00fcnftige Sanierung komplizierter. Investitionen werden schwieriger. Die Stadt verliert Kontrolle. Und am Ende steigen die Kosten \u2013 f\u00fcr alle.\u201c<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\u201eWer Gemeindewohnungen verkauft, verkauft damit soziale Sicherheit.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den Kommunisten ist klar: \u201eWer Gemeindewohnungen verkaufen will \u2013 auch schrittweise \u2013, verkauft damit auch soziale Sicherheit. Denn eine Stadt funktioniert dann, wenn Wohnen ohne Angst vor der n\u00e4chsten Mieterh\u00f6hung, ohne Angst vor Verdr\u00e4ngung, ohne Angst, sich das Leben in der eigenen Stadt nicht mehr leisten zu k\u00f6nnen, m\u00f6glich ist.\u201c<\/p>\n<p>Ob die Stadt Gemeindewohnungen hat oder nicht, das macht einen gro\u00dfen Unterschied f\u00fcr alle. Denn auch wer in keiner Gemeindewohnung wohnt, profitiert vom starken kommunalen Wohnbau in Graz: Er sichert nicht nur bezahlbares Wohnen f\u00fcr Familien bzw. Personen mit geringem Einkommen, sondern wirkt zugleich d\u00e4mpfend auf die Entwicklung bei den Mietpreisen am lokalen privaten Wohnungsmarkt insgesamt. Darum setzt die KP\u00d6 weiter auf den Ausbau von Gemeindewohnungen und sichert Grundst\u00fccke f\u00fcr zuk\u00fcnftige Projekte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag hat NEOS-Chef Philipp Pointner einen Antrag eingebracht, der zum Ziel hatte, dass jungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":174545,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[29],"tags":[46,42,42407,183,53997,44,656],"class_list":["post-174544","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-graz","tag-at","tag-austria","tag-gemeindewohnungen","tag-graz","tag-metin-deveci","tag-oesterreich","tag-wohnen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116622258832348185","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=174544"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174544\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/174545"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=174544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=174544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=174544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}