{"id":174558,"date":"2026-05-23T05:44:11","date_gmt":"2026-05-23T05:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/174558\/"},"modified":"2026-05-23T05:44:11","modified_gmt":"2026-05-23T05:44:11","slug":"warum-europa-und-mexiko-ihre-partnerschaft-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/174558\/","title":{"rendered":"Warum Europa und Mexiko ihre Partnerschaft st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sucht in einer Welt neuer Fragementierungen und Rivalit\u00e4ten nach neuen Partnern f\u00fcr Europa.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Europ\u00e4ische Union und Mexiko sind bereits seit vielen Jahrzehnten zuverl\u00e4ssige Partner. Jetzt, in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen, m\u00fcssen wir jede sich bietende Chance nutzen, um diese Partnerschaft zu vertiefen \u2013 und auf dem Gipfeltreffen EU-Mexiko in dieser Woche haben wir die daf\u00fcr n\u00f6tigen Ergebnisse erzielt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unser 1997 unterzeichnetes Globalabkommen geh\u00f6rte zu den ehrgeizigsten, die die EU je geschlossen hat. Es war ein Wegbereiter f\u00fcr beide Seiten und hat dazu beigetragen, dass sich der Handel zwischen uns vervierfacht hat. Am Freitag hatte ich die Ehre, gemeinsam mit Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum eine \u00e4u\u00dferst wichtige Aktualisierung dieses Abkommens zu unterzeichnen.<\/p>\n<p>Gemeinsames Fundament<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Europa ist heute der zweitgr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr mexikanische Ausfuhren und im Gegenzug exportieren Zehntausende europ\u00e4ische, mehrheitlich kleine Unternehmen nach Mexiko. \u00dcber 11.000 europ\u00e4ische Unternehmen sind in Mexiko vertreten und sichern so direkt oder indirekt f\u00fcnf Millionen Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Aber die Welt hat sich ver\u00e4ndert. Neuerdings weht ein rauerer Wind. Z\u00f6lle und Ausfuhrkontrollen, industrielle Rivalit\u00e4ten und geopolitische Fragmentierung pr\u00e4gen diese neue Phase. Risse vom Nahen Osten bis zum indopazifischen Raum f\u00fchren uns deutlich vor Augen, wie stark vernetzt \u2013 und verletzlich \u2013 die Weltwirtschaft nach wie vor ist. Deshalb ist das erneuerte Globalabkommen zwischen der EU und Mexiko so wichtig \u2013 es bindet uns langfristig aneinander, und das mit dem Versprechen, f\u00fcr die Menschen auf beiden Seiten noch mehr Vorteile erreichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Fundament bleibt unver\u00e4ndert: gemeinsame Werte, der Wunsch nach Diversifizierung und Wachstum unserer Volkswirtschaften und das unersch\u00fctterliche Bekenntnis zu einer regelbasierten Zusammenarbeit. Neu ist hingegen die Dringlichkeit dieses Moments. Mit unserem modernisierten Abkommen schaffen wir eine auf Vertrauen basierende Grundlage, um die Zusammenarbeit zu vertiefen, etwa in folgenden Bereichen: Risikoabbau in strategischen Sektoren, nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz, Menschenrechte und Gleichstellung der Geschlechter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In einer unsicheren Welt macht unsere Bereitschaft, eng bei der F\u00f6rderung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und der Reform internationaler Institutionen zusammenzuarbeiten, einen gro\u00dfen Unterschied. Dies ist ein Signal, das in der ganzen Welt wahrgenommen wird. Unser Versprechen, Handel und Investitionen zu steigern, ist ebenfalls von Bedeutung. Die Abschaffung der Z\u00f6lle in einer Reihe von Bereichen kommt den Exporteuren auf beiden Seiten zugute.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nehmen Sie den Agrar- und Lebensmittelsektor: Mexiko ist ein gro\u00dfer, schnell wachsender Markt mit \u00fcber 130 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern und ein wichtiger Importeur. Durch die Abschaffung von 99 Prozent der Z\u00f6lle wird das Abkommen Europas Agrar- und Lebensmittelsektor j\u00e4hrlich sch\u00e4tzungsweise 100 Millionen Euro an Einsparungen und den Menschen in Mexiko eine gr\u00f6\u00dfere Auswahl bescheren. Es wird Herstellern aus beiden Regionen neue M\u00e4rkte er\u00f6ffnen, dabei h\u00f6chste Standards in puncto Gesundheit und Sicherheit gew\u00e4hrleisten und umweltfreundliche Verfahren f\u00f6rdern. Hunderte traditionelle Produkte werden durch das Abkommen vor Nachahmung gesch\u00fctzt \u2013 wodurch seit Generationen bestehende Traditionen und Handwerkskunst erhalten bleiben und gleichzeitig Raum f\u00fcr Wachstum geboten wird.<\/p>\n<p>Gr\u00fcner und digitaler Wandel<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch bei den Investitionen sind wir ambitioniert. Europa ist bereits jetzt unter den gr\u00f6\u00dften ausl\u00e4ndischen Investoren in Mexiko. Nun investieren wir weitere f\u00fcnf Milliarden Euro in Schl\u00fcsselindustrien: saubere Energie und die n\u00f6tige fl\u00e4chendeckende Infrastruktur, moderne Eisenbahnverbindungen und CO\u2082-freie H\u00e4fen, lokale Arzneimittelerzeugung und kreislauforientierte Wertsch\u00f6pfungsketten. Diese \u00c4nderungen sind f\u00fcr beide Seiten von Vorteil. Mexiko profitiert von h\u00f6herer Qualit\u00e4t, lokalen Arbeitspl\u00e4tzen und einer st\u00e4rkeren einheimischen Kapazit\u00e4t. Europa erschlie\u00dft neue M\u00e4rkte und stabilisiert Wertsch\u00f6pfungsketten. Und vor allem erh\u00f6ht sich dadurch die wirtschaftliche Sicherheit und Wettbewerbsf\u00e4higkeit in den kommenden Jahrzehnten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ein weiterer Bereich f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit sind kritische Mineralien. Sowohl die EU als auch Mexiko ben\u00f6tigen eine zuverl\u00e4ssige Versorgung mit diesen Mineralien, um ihren gr\u00fcnen und digitalen wirtschaftlichen Wandel voranzutreiben. Mexiko ist bereits ein wichtiger Exporteur von Flussspat, das in Chemikalien sowie in der Stahl- und Keramikherstellung verwendet wird. Auch bei Zink und Kupfer \u2013 wichtig f\u00fcr Stromnetze, Batterien und saubere Technologien \u2013 ist Mexiko f\u00fchrend. Unser modernisiertes Abkommen hebt alle Z\u00f6lle und Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr diese Mineralien auf und tr\u00e4gt dadurch zu stabilen und zuverl\u00e4ssigen Lieferketten bei \u2013 in einer Zeit, in der kritische Ressourcen mehr und mehr als Waffe eingesetzt werden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Europa und Mexiko haben den gleichen Blick auf die Welt. In Zeiten wachsender Fragmentierung w\u00e4hlen wir Offenheit und Partnerschaft. Das wird uns beide st\u00e4rker machen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">2026 ist bereits jetzt ein entscheidendes Jahr f\u00fcr Europas ehrgeizige Handelsagenda \u2013 und es ist gerade einmal Ende Mai. Wir haben starke, ehrgeizige neue Abkommen mit Indien, Australien und nun mit Mexiko vereinbart, und unser Abkommen mit der Mercosur-Region wird schon vorl\u00e4ufig angewendet. Die wirtschaftlichen Vorteile dieser Abkommen sind unbestreitbar, aber ihre Bedeutung geht weit dar\u00fcber hinaus. Wir binden uns an gleich gesinnte Partner und beweisen den bleibenden Wert einer f\u00fcr beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit. Wir machen Europa sicherer, st\u00e4rker, wohlhabender und einflussreicher auf der Weltb\u00fchne. Und wir werden bis Ende 2026 noch mehr liefern.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ursula von der Leyen ist seit 2019 Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema:<a _ngcontent-tt-com-www-c1704525873=\"\" href=\"https:\/\/www.tt.com\/artikel\/30931076\/emirate-malaysia-und-viele-mehr-darum-bastelt-die-eu-an-neuen-maerkten\" class=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img _ngcontent-tt-com-www-c1926107251=\"\" alt=\"undefined\" style=\"aspect-ratio: 858 \/ 483;\" width=\"858\" height=\"483\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/2ec1f253-8eaf-57c8-ae44-a8eca057eb02?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjg1OCwiaGVpZ2h0Ijo0ODMsImZpdCI6ImNvdmVyIn0sImNyb3AiOnsidHlwZSI6InBlcmNlbnQiLCJsZWZ0IjowLCJ0b3AiOjAsIndpZHRoIjoxLCJoZWlnaHQiOjAuOTUzMzg5ODMwNTA4NDc0Nn0sImZvcm1hdCI6ImF2aWYifQ%3D%3D\"\/><\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c2208540303=\"\" class=\"exclusive\">Allianzen im Freihandel<\/p>\n<p>Emirate, Malaysia und viele mehr: Darum bastelt die EU an neuen M\u00e4rkten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sucht in einer Welt neuer Fragementierungen und Rivalit\u00e4ten nach neuen Partnern f\u00fcr Europa.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":174559,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[6800,76,75,2386,6073,74,3679,39263,3815,12343,25146,275,12735,4876],"class_list":["post-174558","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-bruessel","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europapolitik","tag-europe","tag-gastkommentar","tag-geopolitische-spannungen","tag-klimaschutz","tag-kommentar","tag-lieferketten","tag-meinung","tag-mercosur","tag-ursula-von-der-leyen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116622306042907336","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=174558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174558\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/174559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=174558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=174558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=174558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}