{"id":17553,"date":"2026-02-28T03:02:13","date_gmt":"2026-02-28T03:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/17553\/"},"modified":"2026-02-28T03:02:13","modified_gmt":"2026-02-28T03:02:13","slug":"marktbericht-dax-rekordhoch-in-sichtweite-tagesschau-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/17553\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX-Rekordhoch in Sichtweite | tagesschau.de"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/nyse-444.jpg\" alt=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler auf dem Parkett der New Yorker B\u00f6rse.\" title=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler auf dem Parkett der New Yorker B\u00f6rse. | picture alliance \/ ZUMAPRESS.com\"\/><\/p>\n<p>                    marktbericht<\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 27.02.2026 \u2022 18:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Mit einem Plus von rund drei Prozent beendet der DAX den B\u00f6rsenmonat Februar &#8211; auch wenn der letzte Handelstag etwas holprig verlief. Entt\u00e4uschende Zahlen von BASF und schwache Vorgaben aus den USA dr\u00fcckten auf die Stimmung.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Weg zum nahen Allzeithoch k\u00f6nnte f\u00fcr den DAX angesichts zahlreicher St\u00f6rfeuer in der neuen Woche holprig werden. &#8222;Die Unsicherheit, welche Folgen der Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsmodelle von Unternehmen haben wird, und Sorgen vor drohenden Milit\u00e4rschl\u00e4gen der USA gegen den Iran bremsen derzeit den DAX&#8220;, sagt Commerzbank-Stratege Andreas H\u00fcrkamp.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der deutsche Leitindex kam in der alten Woche kaum vom Fleck, schlie\u00dflich beendete er den letzten Handelstag im Februar nahezu unver\u00e4ndert bei 25.284 Punkten. Zwischenzeitlich nahm der Leitindex sogar das j\u00fcngste Rekordhoch ins Visier, wie in den Tagen zuvor blieb es aber dabei, dass es oberhalb von 25.300 Punkten Widerstand gibt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der DAX legte auf Monatssicht im Februar gut drei Prozent zu und d\u00fcrfte zum Auftakt in den B\u00f6rsenmonat M\u00e4rz d\u00fcrfte das bisherige Rekordhoch wieder in den Fokus nehmen. F\u00fcr eine Bestmarke m\u00fcsste der deutsche Leitindex die 25.507 Z\u00e4hler aus dem Januar \u00fcberbieten. &#8222;Unserer Meinung nach k\u00f6nnten, sofern geopolitische St\u00f6rfaktoren ausbleiben, Anfang M\u00e4rz neue Bestmarken folgen&#8220;, gaben sich die Experten von Index-Radar zuversichtlich. Baader-Bank-Experte Robert Halver h\u00e4lt je nach Nachrichtenlage weitere Kursschwankungen wegen Zinsfantasie, Geopolitik und Z\u00f6llen f\u00fcr m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ausgebremst wurde der DAX heute durch den mit Entt\u00e4uschung aufgenommenen Ausblick von BASF. Der weltgr\u00f6\u00dfte Chemiekonzern stellt sich nach einem Gewinneinbruch auf ein weiteres schwieriges Jahr ein und reagiert mit einem versch\u00e4rften Sparkurs. Die ausbleibende Gewinndynamik schicke die Aktien in die Verlustzone, erl\u00e4uterte Andreas Lipkow von CMC Markets. Die Papiere von BASF gaben zeitweise um rund f\u00fcnf Prozent nach und geh\u00f6rten heute zu den schw\u00e4chsten Werten im DAX.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr lange Gesichter sorgten zum Wochenschluss auch die Gesch\u00e4ftszahlen von Delivery Hero, obwohl der Essenslieferant im vierten Quartal deutlich mehr verdient hat. Doch Delivery Hero verfehlte trotzdem die Markterwartungen, die im MDAX gelistete Aktie geriet zun\u00e4chst unter Druck und rutschte bis unter 19 Euro ab. Am fr\u00fchen Nachmittag setzte eine Gegenbewegung ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Inflationsrate ist hierzulande im Februar \u00fcberraschend unter die Zwei-Prozent-Marke gefallen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um durchschnittlich 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. &#8222;Der Preisauftrieb ist in den vergangenen Monaten durch niedrigere Energiepreise und einen starken Wechselkurs des Euro zum US-Dollar gebremst worden&#8220;, sagte der Chefvolkswirt der DekaBank, Ulrich Kater. Viele Experten gehen davon aus, dass die Teuerungsrate auch in den kommenden Monaten um die Zwei-Prozent-Marke herum schwanken wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ganz anders in den USA: Dort ist der Preisauftrieb auf Erzeugerebene zu Beginn des Jahres h\u00f6her als erwartet ausgefallen. Im Januar stiegen die Herstellerpreise um 2,9 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte. Die Kernrate, bei der schwankungsanf\u00e4llige Preise f\u00fcr Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, fiel mit 3,6 Prozent ebenfalls deutlich h\u00f6her aus als erwartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Diese Entwicklung k\u00f6nnte der US-Notenbank Federal Reserve Argumente gegen zeitnahe Zinssenkungen liefern &#8211; das lie\u00df die Anleger heute den R\u00fcckw\u00e4rtsgang einlegen. Zu Handelsbeginn fielen die US-B\u00f6rsen teils deutlich, der Leitindex Dow Jones Industrial um 1,6 Prozent auf 48.717 Punkte. Damit deutet sich f\u00fcr den Dow ein Wochen- und Monatsverlust an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In der neuen Woche stehen dann einige wichtige Konjunkturindikatoren an, allen voran der US-Arbeitsmarktbericht am kommenden Freitag, der weitere wichtige Signale f\u00fcr die Zinspolitik der US-Notenbank Fed liefern d\u00fcrfte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein gro\u00dfes Thema an den M\u00e4rkten bleibt die Entwicklung des Technologiesektors, besonders wegen der Ver\u00e4nderungen durch K\u00fcnstliche Intelligenz (KI). Dort lieferte heute der ChatGPT-Entwickler OpenAI Gespr\u00e4chsstoff: Er hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde 110 Milliarden Dollar gesichert und kommt damit auf eine Bewertung von 840 Milliarden Dollar. Zu den gr\u00f6\u00dften Investoren z\u00e4hlen Amazon mit einer Zusage \u00fcber 50 Milliarden Dollar sowie SoftBank und Nvidia mit jeweils 30 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Teil der Vereinbarung mit Amazon ist eine vertiefte technologische Partnerschaft. OpenAI werde zwei Gigawatt Rechenkapazit\u00e4t nutzen, die auf Amazons eigenen &#8222;Trainium&#8220;-Chips basiert. Zudem werde die Amazon-Cloudsparte AWS der exklusive Drittanbieter f\u00fcr die Unternehmensplattform OpenAI Frontier.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Ausstieg aus dem Bieterkampf um Warner Brothers hat die Netflix-Aktien zu US-Handelsbeginn befl\u00fcgelt: Die Aktien des Streaming-Giganten stiegen zeitweise um bis zu zehn Prozent. Warner Brothers d\u00fcrfte nun an Paramount und den als Trump-Unterst\u00fctzer geltenden Larry Ellison gehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die \u00d6lpreise sind wegen der anhaltenden Unsicherheiten bez\u00fcglich der Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran heute deutlich gestiegen. Die Nordseesorte Brent und das US-\u00d6l WTI verteuerten sich um rund zwei Prozent &#8211; Analysten zufolge enthalten die aktuellen \u00d6lpreise bereits eine Risikopr\u00e4mie von etwa acht bis zehn Dollar. Anleger f\u00fcrchten vor allem eine Unterbrechung der \u00d6lversorgung aus dem Nahen Osten \u00fcber die strategisch wichtige Stra\u00dfe von Hormus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 27.02.2026 \u2022 18:13 Uhr Mit einem Plus von rund drei Prozent beendet der DAX den B\u00f6rsenmonat&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17554,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[82,1677,9677,9678,508,927,40,41,39,38],"class_list":{"0":"post-17553","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktien","9":"tag-boerse","10":"tag-dax","11":"tag-iran-atomprogramm","12":"tag-kuenstliche-intelligenz","13":"tag-marktbericht","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-meldungen"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17553"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17553\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}