{"id":176520,"date":"2026-05-24T10:32:11","date_gmt":"2026-05-24T10:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/176520\/"},"modified":"2026-05-24T10:32:11","modified_gmt":"2026-05-24T10:32:11","slug":"usa-und-iran-stehen-nach-berichten-vor-verlaengerung-der-waffenruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/176520\/","title":{"rendered":"USA und Iran stehen nach Berichten vor Verl\u00e4ngerung der Waffenruhe"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Die Stra\u00dfe von Hormuz bleibt laut Teheran weiterhin unter Irans Kontrolle. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio k\u00fcndigt \u201egute Nachrichten\u201c an.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Washington\/Teheran \u2013 Die USA und der Iran stehen einem Medienbericht zufolge kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens \u00fcber eine 60-t\u00e4gige Verl\u00e4ngerung einer Waffenruhe. W\u00e4hrend dieser Zeit soll die Stra\u00dfe von Hormuz wieder ge\u00f6ffnet werden und der Iran wieder \u00d6l verkaufen d\u00fcrfen, berichtete das Nachrichtenportal &#8222;Axios&#8220; unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Der Iran w\u00fcrde sich verpflichten, die dort verlegten Minen zu r\u00e4umen &#8211; und zumindest zusagen, niemals Atomwaffen anzustreben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Au\u00dfenminister Marco Rubio sagte am Sonntag in Indien, die Welt w\u00fcrde m\u00f6glicherweise schon in den kommenden Stunden &#8222;gute Nachrichten&#8220; zu h\u00f6ren bekommen. Zuvor hatte Pakistans Au\u00dfenminister Ishaq Dar bedeutende Fortschritte in den Verhandlungen verk\u00fcndet. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen begr\u00fc\u00dfte die Fortschritte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Stra\u00dfe von Hormuz ist seit Beginn von US-israelischen Angriffen im Februar f\u00fcr den Gro\u00dfteil des Schiffsverkehrs gesperrt. Zuletzt gab es widerspr\u00fcchliche Angaben zum Stand der Gespr\u00e4che: W\u00e4hrend US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte, ein Friedensabkommen mit Teheran sei weitgehend ausgehandelt, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars, diese Behauptung sei &#8222;nicht mit der Realit\u00e4t vereinbar&#8220;. Das gelte auch im Falle eines Abkommens mit den USA, hie\u00df es dazu aus Teheran weiter. Hormuz werde &#8222;unter voller iranischer Verwaltung und Souver\u00e4nit\u00e4t bleiben&#8220;. Die Meeresenge ist essenziell f\u00fcr den globalen \u00d6l- und Gashandel.<\/p>\n<p>14-Punkte-Memorandum als erster Schritt<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump machte zun\u00e4chst keine weiteren Angaben zum Inhalt des anvisierten Abkommens. Irans Au\u00dfenamtssprecher Esmaeil Baghaei hatte Samstagabend im Staatsfernsehen gesagt: &#8222;Derzeit befinden wir uns in der abschlie\u00dfenden Phase der Ausarbeitung eines Memorandums.&#8220; Im Mittelpunkt eines 14-Punkte-Memorandums st\u00fcnden die Beendigung des Kriegs, die Stra\u00dfe von Hormuz sowie die grunds\u00e4tzliche Freigabe blockierter iranischer Verm\u00f6genswerte im Ausland. Innerhalb der n\u00e4chsten 30 bis 60 Tage sollen demnach weitere Details verhandelt werden, wozu auch der Streit um Irans Atomprogramm sowie der technische Prozess zur Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran geh\u00f6rten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Atomfrage bleibt der gr\u00f6\u00dfte Streitpunkt. Washington fordert, dass das Abkommen iranische Verpflichtungen f\u00fcr eine langfristige Aussetzung seines Atomprogramms sowie eine Zusage zur \u00dcbergabe hoch angereicherten Urans an die USA beinhaltet. Der Iran lehnt diese Bedingungen bisher ab.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Trump muss sich zwischen der Ungewissheit einer Eskalation und der Gewissheit entscheiden, f\u00fcr ein schwaches Abkommen kritisiert zu werden&#8220;, sagte Dan Shapiro, ehemaliger US-Botschafter in Israel und Berater in den Iran-Verhandlungen, dem &#8222;Wall Street Journal&#8220;. &#8222;Niemand wei\u00df, wof\u00fcr er sich entscheiden wird.&#8220;<\/p>\n<p>Kritik in den USA an Trump<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Ich bin zutiefst besorgt&#8220;, schrieb der republikanische Senator Ted Cruz aus Texas auf X. Sollte das Ergebnis &#8222;ein iranisches Regime sein &#8211; weiterhin von Islamisten gef\u00fchrt, die &#8222;Tod den USA&#8220; skandieren -, das nun Milliarden von Dollar erh\u00e4lt, Uran anreichern und Atomwaffen entwickeln kann und die Stra\u00dfe von Hormuz effektiv kontrolliert, dann w\u00e4re dies ein desastr\u00f6ser Fehler.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Nahost-Experte Thomas Juneau von der kanadischen Universit\u00e4t Ottawa schrieb auf X, zwar kenne man die Einzelheiten des anstehenden Abkommens bisher nicht und wisse auch nicht, ob es \u00fcberhaupt zu einem solchen kommen werde. &#8222;Klar ist f\u00fcr mich jedoch, dass beide Seiten durch diesen Krieg Verluste erlitten haben, die USA aber mehr als der Iran&#8220;, schrieb er.<\/p>\n<p>Iran bleibt vorsichtig<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Irans Au\u00dfenamtssprecher Baghaei hatte unterdessen die Erwartungen an einen schnellen Durchbruch ged\u00e4mpft. &#8222;Eine Einigung k\u00f6nnte sowohl sehr nah als auch sehr fern sein&#8220;, sagte er. Die USA h\u00e4tten w\u00e4hrend des bisherigen Verhandlungsprozesses mehrfach widerspr\u00fcchliche Positionen eingenommen und ihre Ansichten ge\u00e4ndert. Daher k\u00f6nne Teheran nicht sicher sein, dass dies nicht erneut der Fall sein werde. Gleichzeitig sprach Baghaei von einer &#8222;Ann\u00e4herung der Standpunkte&#8220;, ohne Details zu nennen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der iranische Pr\u00e4sident Masoud Pezeshkian zeigte sich zwar laut dem Pr\u00e4sidialamt in Teheran offen f\u00fcr eine diplomatische L\u00f6sung, betonte jedoch Irans tiefes Misstrauen gegen\u00fcber Washington. &#8222;Wir sind weiterhin gespr\u00e4chsbereit, aber die Erfahrungen aus vergangenen Verhandlungen mit den USA zwingen uns zu \u00e4u\u00dferster Vorsicht&#8220;, sagte Pezeshkian demnach.<\/p>\n<p>Pakistan ortet Fortschritte bei Verhandlungen<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gibt es nach Angaben des pakistanischen Au\u00dfenministers Ishaq Dar bedeutende Fortschritte. Dies gebe Anlass zu Optimismus, dass ein positives und dauerhaftes Ergebnis in Reichweite sei, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Premierminister des Vermittlerstaats Pakistan, Shehbaz Sharif, hatte zuvor Trump auf X zu &#8222;seinen au\u00dferordentlichen Bem\u00fchungen um den Frieden&#8220; gratuliert. Trump habe am Samstag ein &#8222;sehr n\u00fctzliches und produktives&#8220; Telefonat mit den Staatschefs von Saudi-Arabien, Katar, der T\u00fcrkei, \u00c4gypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Pakistan gef\u00fchrt. Trump schrieb, es sei ein &#8222;sehr gutes&#8220; Gespr\u00e4ch gewesen. Separat habe er auch mit dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanyahu telefoniert.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Beide Verb\u00fcndeten hatten den Iran am 28. Februar angegriffen. Seit Anfang April herrscht in dem Krieg eine Waffenruhe, die zuletzt einseitig von Trump verl\u00e4ngert wurde. Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb in der Nacht auf X: &#8222;Man kann kaum \u00fcbersch\u00e4tzen, wie sehr Netanyahu diesen Moment als m\u00f6gliche pers\u00f6nliche und politische Niederlage empfindet. Ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran unter Trump w\u00e4re ein schwerer Schlag f\u00fcr ihn, vor allem diplomatisch, aber in erster Linie politisch.&#8220;<\/p>\n<p>Bisher keine Reaktion aus Israel<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Netanyahus \u00dcberzeugung sei es gewesen, dass mehr milit\u00e4rische St\u00e4rke den Iran entweder zur Unterwerfung zwingen oder die F\u00fchrung destabilisieren w\u00fcrde, schrieb der Experte weiter. &#8222;Stattdessen ist das Ergebnis ein radikalisierterer, widerstandsf\u00e4higerer und gef\u00e4hrlicherer Iran, dem selbst Washington heute z\u00f6gert, erneut milit\u00e4risch entgegenzutreten.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Netanyahu, der sich voraussichtlich in wenigen Monaten den W\u00e4hlern stellen muss, reagierte in der Nacht auf Sonntag zun\u00e4chst nicht \u00f6ffentlich auf Trumps Ank\u00fcndigung. (APA\/dpa\/Reuters)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stra\u00dfe von Hormuz bleibt laut Teheran weiterhin unter Irans Kontrolle. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio k\u00fcndigt \u201egute Nachrichten\u201c an.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":176521,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[5941,14131,575,1010,750,679,2006,40,41,39,439,12594,29986,66,65,64],"class_list":["post-176520","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-atomprogramm","tag-benjamin-netanyahu","tag-donald-trump","tag-iran","tag-israel","tag-konflikte","tag-marco-rubio","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-usa","tag-verhandlungen","tag-waffenruhe","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116629100621321745","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/176520","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=176520"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/176520\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/176521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=176520"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=176520"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=176520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}