{"id":178088,"date":"2026-05-25T11:09:06","date_gmt":"2026-05-25T11:09:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/178088\/"},"modified":"2026-05-25T11:09:06","modified_gmt":"2026-05-25T11:09:06","slug":"whatsapp-ab-april-usernamen-statt-telefonnummer-fuer-33-mrd-nutzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/178088\/","title":{"rendered":"WhatsApp ab April: Usernamen statt Telefonnummer f\u00fcr 3,3 Mrd. Nutzer"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend WhatsApp mit einem neuen Usernamen-System die Privatsph\u00e4re seiner Milliarden Nutzer st\u00e4rken will, droht ein Rechtsstreit um die Versprechen zur Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung.<\/p>\n<p>Das Ende der Telefonnummer als Identit\u00e4t<\/p>\n<p>Am 8. April 2026 startete WhatsApp die schrittweise Einf\u00fchrung einer lang erwarteten Funktion: Usernamen. Statt die eigene Handynummer preiszugeben, k\u00f6nnen Nutzer k\u00fcnftig einen \u00f6ffentlichen Namen zwischen 3 und 30 Zeichen w\u00e4hlen \u2013 inklusive Buchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen wie Unter- und Punkte.<\/p>\n<p>Besonders relevant ist die Neuerung f\u00fcr M\u00e4rkte wie Indien, wo rund 535 Millionen Menschen die Plattform nutzen. Ein optionaler vierstelliger Sicherheitscode soll vor unerw\u00fcnschten Kontakten sch\u00fctzen. Die Telefonnummer bleibt zwar f\u00fcr Registrierung und Wiederherstellung des Accounts notwendig, wird aber f\u00fcr andere Nutzer unsichtbar, wenn diese \u00fcber den Usernamen Kontakt aufnehmen. Branchenbeobachter rechnen mit einer vollst\u00e4ndigen globalen Einf\u00fchrung im Laufe des Jahres.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>WhatsApp liest heimlich Ihre Chats \u2013 so sch\u00fctzen Sie sich jetzt dagegen. Kein Zufall: Warum Sie nach einem Gespr\u00e4ch auf WhatsApp pl\u00f6tzlich passende Werbung sehen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/telegram-startpaket\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_TELEGRAM-STARTPAKET_X-AD1of2-EAID-926505-CWBNC-BCPID_21850\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">In 5 Minuten weg von WhatsApp: So chatten Sie ab sofort v\u00f6llig anonym<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen f\u00fchrt WhatsApp parallel die Business-Scoped User ID (BSUID) ein \u2013 eine professionelle Kennung, die die Kommunikation zwischen Firmen und Kunden vereinfachen soll. API-Partner haben bis Juni 2026 Zeit, ihre Systeme anzupassen.<\/p>\n<p>Schwere Vorw\u00fcrfe aus TexasLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/smartphone-sicherheit-2026-ki-phishing-und-trojaner-kosten-442-mrd-euro\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Smartphone-Sicherheit 2026: KI-Phishing und Trojaner kosten 442 Mrd. Euro<\/a><\/p>\n<p>Doch die Fortschritte bei den Privatsph\u00e4re-Funktionen werden von einem juristischen Donnerwetter \u00fcberschattet. Am 21. Mai 2026 reichte der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton Klage gegen Meta und WhatsApp ein. Der Vorwurf: Versto\u00df gegen das texanische Gesetz gegen irref\u00fchrende Gesch\u00e4ftspraktiken.<\/p>\n<p>Der Kern der Anklage: WhatsApp habe seine 3,3 Milliarden Nutzer \u00fcber die Wirksamkeit der Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung get\u00e4uscht. Angeblich existiere ein internes System, das Mitarbeitern und Auftragnehmern Zugriff auf bestimmte Nachrichteninhalte erm\u00f6gliche \u2013 obwohl das Unternehmen \u00f6ffentlich betont, selbst keinen Zugang zu haben.<\/p>\n<p>Meta wies die Vorw\u00fcrfe entschieden zur\u00fcck und bezeichnete die Klage als \u201efalsch und absurd\u201c. Experten von renommierten Institutionen wie dem King\u2019s College London und der ETH Z\u00fcrich \u00e4u\u00dferten zudem Zweifel, ob die vorgelegten Beweise f\u00fcr den Vorwurf eines systematischen Verschl\u00fcsselungsbruchs ausreichen.<\/p>\n<p>Der Fall k\u00f6nnte Signalwirkung haben: Sollte Texas Recht bekommen, st\u00fcnde die gesamte Branche vor der Frage, wie weit Werbeversprechen zur Privatsph\u00e4re rechtlich reichen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>KI-Inkognito und feinere Kontrolle<\/p>\n<p>Parallel zu den juristischen Auseinandersetzungen treibt WhatsApp die Produktentwicklung voran. Am 13. Mai 2026 f\u00fchrte die Plattform einen Inkognito-Modus f\u00fcr den integrierten KI-Chatbot ein. Weder Nutzeranfragen noch KI-Antworten werden in diesem Modus auf den Servern gespeichert oder protokolliert.<\/p>\n<p>Ebenfalls neu: Die Funktion \u201eStatus-Listen\u201c f\u00fcr iOS und Android. Nutzer k\u00f6nnen damit benutzerdefinierte Gruppen wie \u201eEnge Freunde\u201c erstellen und genau steuern, wer tempor\u00e4re Updates sehen darf. Ein violetter Ring signalisiert, dass der Status nur f\u00fcr eine bestimmte Liste sichtbar ist.<\/p>\n<p>In den aktuellen Beta-Versionen testet WhatsApp zudem mehrere experimentelle Funktionen:<\/p>\n<p> Nachrichten, die nach dem Lesen verschwinden: Ein neuer Timer l\u00f6scht Nachrichten erst, nachdem der Empf\u00e4nger sie gesehen hat \u2013 mit Zeitintervallen von f\u00fcnf Minuten bis zw\u00f6lf Stunden. Online-Aktivit\u00e4ts-Hub: Ein zentrales Dashboard auf dem iPhone zeigt, welche favorisierten oder zuletzt aktiven Kontakte gerade online sind \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung der bestehenden Privatsph\u00e4re-Einstellungen. Neue Gruppen-Navigation: Android-Nutzer erhalten eine \u00fcberarbeitete Oberfl\u00e4che mit Tab-basierter Navigation f\u00fcr Mitglieder, Medien und Einstellungen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Was WhatsApp wirklich mit Ihren Nachrichten macht \u2013 und wie Millionen Deutsche bereits ausgestiegen sind. Die sichere Alternative funktioniert fast genauso \u2013 nur ohne neugierige Mitleser. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/telegram-startpaket\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_TELEGRAM-STARTPAKET_X-AD2of2-EAID-926505-CWBNC-BCPID_21850\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Telegram-Report jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Die Sicherheitslage: Warnungen aus Indien<\/p>\n<p>Die Entwicklungen bei WhatsApp sind Teil eines gr\u00f6\u00dferen Trends zu mehr Ger\u00e4tesicherheit. Am 23. und 24. Mai 2026 warnte die indische Cyber Crime Coordination Centre (I4C) vor einer gezielten Phishing-Welle gegen iPhone-Besitzer. Gef\u00e4lschte SMS, getarnt als offizielle Support-Nachrichten, sollen Apple-ID-Zugangsdaten und Einmalpassw\u00f6rter stehlen.<\/p>\n<p>Solche Angriffe zeigen: Selbst die besten Plattform-Sicherheitsma\u00dfnahmen nutzen wenig, wenn Nutzer nicht wachsam bleiben. Apples Lockdown-Modus und Googles Advanced Protection Program f\u00fcr Android bieten zwar wirksame Schutzmechanismen \u2013 doch sie m\u00fcssen auch aktiviert werden.<\/p>\n<p>Ausblick: Ein entscheidendes Jahr f\u00fcr die Branche<\/p>\n<p>Der Juni 2026 wird ein wichtiger Monat: Dann l\u00e4uft die Frist f\u00fcr WhatsApp-API-Partner ab, die neuen Usernamen-Standard zu integrieren. Im Juli folgt voraussichtlich die \u00f6ffentliche Beta von iOS 27, die fortschrittliche KI-Funktionen und kontextbewusste Assistenten mit lokaler Datenverarbeitung bringen soll.<\/p>\n<p>F\u00fcr Meta steht viel auf dem Spiel. Das Unternehmen muss das Vertrauen der Nutzer durch neue Features st\u00e4rken, w\u00e4hrend es gleichzeitig juristische und regulatorische H\u00fcrden in Nordamerika und Europa meistert. Der Ausgang des texanischen Verfahrens wird von der gesamten Tech-Branche als m\u00f6glicher Pr\u00e4zedenzfall beobachtet \u2013 geht es um die Frage, wie weit Unternehmen bei der Vermarktung von Verschl\u00fcsselung gehen d\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend WhatsApp mit einem neuen Usernamen-System die Privatsph\u00e4re seiner Milliarden Nutzer st\u00e4rken will, droht ein Rechtsstreit um die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":178089,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[46,42,1444,44,16697,5276,97,96,101,254,98,100,99],"class_list":["post-178088","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-at","tag-austria","tag-digitalisierung","tag-oesterreich","tag-privatsphaere","tag-regulierung","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technologie","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116634908397742831","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=178088"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178088\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/178089"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=178088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=178088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}