{"id":180218,"date":"2026-05-26T14:07:17","date_gmt":"2026-05-26T14:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/180218\/"},"modified":"2026-05-26T14:07:17","modified_gmt":"2026-05-26T14:07:17","slug":"oelpreis-stabil-bei-100-dollar-maerkte-bleiben-nervoes-usa-iran-gespraeche-stocken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/180218\/","title":{"rendered":"\u00d6lpreis stabil bei 100 Dollar, M\u00e4rkte bleiben nerv\u00f6s, USA-Iran-Gespr\u00e4che stocken"},"content":{"rendered":"<p>Die Nordsee-Sorte Brent ist am Dienstag um rund zweieinhalb Prozent gestiegen und hat sich zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 100 US-Dollar je Barrel eingependelt. Die Gespr\u00e4che zwischen den USA und Iran kommen kaum voran.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die US-Sorte WTI verlor dagegen mehr als vier Prozent und notiert bei rund 92,6 US-Dollar je Barrel.<\/p>\n<p>Seit vergangenem Mittwoch gaben die \u00d6lpreise insgesamt nach. Damals schien ein Rahmen f\u00fcr ein Friedensabkommen oder zumindest eine l\u00e4ngere, umfassendere Waffenruhe zwischen den USA und Iran kurz vor der Einigung zu stehen.<\/p>\n<p>Iran warf den USA jedoch vor, die geltende Waffenruhe gebrochen zu haben, nachdem Washington eigenen Angaben zufolge defensive Angriffe im S\u00fcden des Landes durchgef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>Das Au\u00dfenministerium in Teheran erkl\u00e4rte, die US-Angriffe in der Provinz Hormozgan, wo iranische Medien am fr\u00fchen Dienstag Explosionen meldeten, stellten einen \u201eschweren Versto\u00df\u201c gegen die fragile Waffenruhe dar, die seit fast sieben Wochen gilt.<\/p>\n<p>Inzwischen erkl\u00e4rte US-Au\u00dfenminister Marco Rubio, die Verhandlungen \u00fcber ein Ende des Konflikts k\u00f6nnten noch \u201eeinige Tage\u201c bis zu einer Einigung dauern.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump bekr\u00e4ftigte am Montag in einem Beitrag in sozialen Netzwerken zudem seine Forderungen im Atomstreit. Die grundlegenden Punkte eines m\u00f6glichen Abkommens bleiben damit hoch umstritten.<\/p>\n<p>An den Finanzm\u00e4rkten fallen die Reaktionen gemischt aus. Einige B\u00f6rsen scheinen eine geringere Wahrscheinlichkeit einzupreisen, dass eine Einigung unmittelbar bevorsteht.<\/p>\n<p>Europaweit gibt der Leitindex Euro Stoxx 50 um mehr als 0,7 % nach. Der breiter gefasste Stoxx 600 liegt kurz vor Handelsschluss am Dienstag rund ein Prozent im Minus.<\/p>\n<p>Der britische FTSE 100, der deutsche DAX 30, Frankreichs CAC 40, Italiens FTSE MIB, der niederl\u00e4ndische AEX und der Schweizer CH20 verlieren jeweils zwischen 0,1 und 0,7 %.<\/p>\n<p>In Asien schlossen Japans Nikkei 225 und Taiwans TAIEX nahezu unver\u00e4ndert. S\u00fcdkoreas KOSPI sprang dagegen um 2,5 %, getrieben von anhaltender Nachfrage nach Aktien aus dem KI-Sektor.<\/p>\n<p>Die US-B\u00f6rsen wirken jedoch weitgehend vom \u00fcbrigen Marktgeschehen entkoppelt. Die WTI-Preise setzten am Dienstag ihren R\u00fcckgang fort, gleichzeitig startete der S&amp;P 500 mit einem Plus von 0,6 % in den Handel.<\/p>\n<p>Aktuelle Lage in der Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>USA und Iran hatten zuletzt Fortschritte auf dem Weg zu einem Memorandum of Understanding signalisiert. Ein solches Papier k\u00f6nnte den Konflikt beenden und den Schiffsverkehr durch die blockierte Stra\u00dfe von Hormus wieder in Gang bringen. Zudem w\u00fcrde es den Unterh\u00e4ndlern ein 60-t\u00e4giges Zeitfenster verschaffen, um komplexere Themen wie Irans Nuklearprogramm und Lieferketten zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Rubio betonte in seinen j\u00fcngsten Aussagen, die Stra\u00dfe von Hormus m\u00fcsse \u201eso oder so\u201c zug\u00e4nglich bleiben. Der Verkehr durch die Engstelle ist deutlich zur\u00fcckgegangen: Derzeit nutzen nur noch einige Dutzend Schiffe t\u00e4glich die Route; \u00fcblich sind sonst 125 bis 140 Schiffe.<\/p>\n<p>Iran l\u00e4sst weiterhin nur eingeschr\u00e4nkten Schiffsverkehr zu. Vorrang haben Schiffe aus verb\u00fcndeten oder befreundeten Staaten, die Durchfahrten werden \u00fcber bilaterale Absprachen organisiert.<\/p>\n<p>Berichte \u00fcber neue Angriffe in der Stra\u00dfe von Hormus machen deutlich, wie weit die Weltwirtschaft noch von einer Normalisierung der Energie- und Warenstr\u00f6me entfernt ist.<\/p>\n<p>Am Dienstag meldete die britische Beh\u00f6rde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO), ein Tankschiff habe nahe der Wasserlinie an Backbord eine Explosion von au\u00dfen erlitten.<\/p>\n<p>Das Schiff befand sich nach Angaben der Beh\u00f6rde rund 60 Seemeilen vor Maskat, der Hauptstadt Omans.<\/p>\n<p>UKMTO erkl\u00e4rte, der Tanker und die gesamte Besatzung seien unversehrt geblieben, allerdings sei eine gewisse Menge Bunker\u00f6l ins Meer gelangt.<\/p>\n<p>Es ist der j\u00fcngste gemeldete Zwischenfall in der N\u00e4he der Stra\u00dfe von Hormus zum jetzigen Zeitpunkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Nordsee-Sorte Brent ist am Dienstag um rund zweieinhalb Prozent gestiegen und hat sich zum Zeitpunkt des Schreibens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":180219,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,10181,91,94,15890,44,10200,93,92,18261],"class_list":["post-180218","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-iran-krieg","tag-markets","tag-maerkte","tag-oelsektor","tag-oesterreich","tag-strasse-von-hormus","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-wall-street"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116641270806944134","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=180218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180218\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/180219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=180218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=180218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=180218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}