{"id":180374,"date":"2026-05-26T15:48:09","date_gmt":"2026-05-26T15:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/180374\/"},"modified":"2026-05-26T15:48:09","modified_gmt":"2026-05-26T15:48:09","slug":"umfrage-fussball-wm-begeistert-fans-trotz-kritik-an-kommerzialisierung-und-fifa-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/180374\/","title":{"rendered":"Umfrage &#8211; Fu\u00dfball-WM begeistert Fans trotz Kritik an Kommerzialisierung und FIFA \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Redaktion\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t26.05.2026\t\t\t<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Vorfreude auf das Turnier und die \u00f6sterreichische Nationalmannschaft deutlich sp\u00fcrbar ist, bleibt der Blick auf den Weltfu\u00dfball kritisch.\u00a0<\/p>\n<p>Die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft 2026 sorgt in \u00d6sterreich bereits im Vorfeld f\u00fcr hohe Aufmerksamkeit. Im Rahmen einer Marketagent-Umfrage unter 1.000 Personen (siehe Infobox) geben 63 Prozent an, sich f\u00fcr das Turnier in Kanada, den USA und Mexiko zu interessieren. Damit liegt das Interesse deutlich \u00fcber jenem der WM 2022 in Katar, f\u00fcr die sich vorab lediglich 37 Prozent begeistern konnten.\u00a0<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Interesse<\/p>\n<p>Auch die \u00dcbertragungszeiten d\u00fcrften viele Fans nicht abschrecken. Insgesamt wollen 67 Prozent die Weltmeisterschaft zumindest gelegentlich verfolgen, w\u00e4hrend 21 Prozent m\u00f6glichst viele Spiele sehen m\u00f6chten. Ein bewusster Boykott spielt dieses Mal nur f\u00fcr eine kleine Minderheit eine Rolle. Lediglich f\u00fcnf Prozent planen, auf die WM zu verzichten. Bei der WM 2022 lag dieser Wert noch bei 24 Prozent.<\/p>\n<p>Nationalteam steht im Mittelpunkt<\/p>\n<p>Besonders gro\u00df ist das Interesse an den Spielen der \u00f6sterreichischen Nationalmannschaft. Unter den Personen, die die WM verfolgen wollen, interessieren sich 74 Prozent speziell f\u00fcr die Auftritte \u00d6sterreichs. Danach folgen Halbfinale und Finale mit 53 Prozent sowie Begegnungen sympathischer Mannschaften mit 42 Prozent.<\/p>\n<p>Auch emotional steht das Nationalteam im Vordergrund. 31,7 Prozent verbinden mit der WM vor allem Stolz auf die \u00f6sterreichische Mannschaft, 29,5 Prozent nennen Vorfreude als dominierende Emotion.<\/p>\n<p>Bei den sportlichen Erwartungen zeigt sich ein differenziertes Bild. Drei von zehn Befragten rechnen mit einem Aus im Achtelfinale, 19 Prozent erwarten den Einzug ins Viertelfinale. Elf Prozent trauen \u00d6sterreich sogar den Weltmeistertitel zu. Gleichzeitig gehen 15 Prozent von einem Ausscheiden in der Gruppenphase aus, weitere 18 Prozent erwarten das Ende im Sechzehntelfinale.<\/p>\n<p>Wohnzimmer bleibt wichtigste Fan-Zone<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Fans wird die Spiele auch 2026 zu Hause verfolgen. 79,8 Prozent der WM-Interessierten wollen die Begegnungen \u00fcberwiegend im Wohnzimmer im Fernsehen ansehen. 26,2 Prozent schauen gemeinsam mit Freund:innen oder Bekannten, 17,1 Prozent nutzen Livestreams. In der Generation Z liegt dieser Wert bei 26 Prozent.<\/p>\n<p>Zu einem typischen WM-Abend geh\u00f6ren f\u00fcr viele Snacks und Knabbereien. 44 Prozent nennen diese als festen Bestandteil, 34 Prozent das gemeinsame Mitfiebern und Diskutieren. 27 Prozent verfolgen die Spiele gemeinsam mit anderen. Alkoholische Getr\u00e4nke spielen vor allem bei M\u00e4nnern eine Rolle: 33 Prozent der m\u00e4nnlichen Befragten nennen dies als Teil des WM-Abends, bei Frauen sind es 17 Prozent. Zudem platzieren 15 Prozent Wetten rund um die Spiele.<\/p>\n<p>Kritik an FIFA und Kommerzialisierung bleibt gro\u00df<\/p>\n<p>Trotz der Vorfreude sehen viele Befragte die Entwicklung des internationalen Fu\u00dfballs kritisch. 56,4 Prozent st\u00f6ren sich an politischer Einflussnahme und Instrumentalisierung, 48,9 Prozent nennen Korruption und mangelnde Transparenz. 39,8 Prozent kritisieren den Weltfu\u00dfballverband FIFA, 37,2 Prozent die starke Kommerzialisierung. Auch Umwelt- und Klimabelastungen werden von 32,9 Prozent als negativer Aspekt von Fu\u00dfball-Gro\u00dfereignissen genannt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/negative-aspekte-von-fussball-grossereignissen-c-marketagent.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"435\"\/>Negative Aspekte von Fu\u00dfball-Gro\u00dfereignissen \u00a9 Marketagent<\/p>\n<p>&#8222;Die Faszination Fu\u00dfball ist ungebrochen, aber sie ist nicht mehr naiv. Viele Menschen freuen sich auf die Spiele, fiebern mit der \u00f6sterreichischen Nationalmannschaft mit und machen die WM zu einem Gemeinschaftserlebnis. Gleichzeitig wird das Umfeld des Weltfu\u00dfballs deutlich kritischer betrachtet. Die Fans schauen heute nicht mehr nur auf den Ball, sondern auch auf Machtstrukturen, wirtschaftliche Interessen und politische Botschaften rund um das Turnier&#8220;, sagt Thomas Schwabl, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Marketagent.<\/p>\n<p>Die Skepsis gegen\u00fcber der FIFA bleibt insgesamt hoch. Nur 26 Prozent der \u00d6sterreicher:innen vertrauen dem Weltfu\u00dfballverband zumindest eher, w\u00e4hrend 74 Prozent Misstrauen \u00e4u\u00dfern. 87 Prozent sehen die FIFA zu stark von wirtschaftlichen Interessen gepr\u00e4gt, 84 Prozent halten sie f\u00fcr zu m\u00e4chtig im internationalen Fu\u00dfball und 83 Prozent sprechen sich f\u00fcr st\u00e4rkere Regulierung aus. Zudem empfinden acht von zehn Befragten die Entscheidungen der FIFA als schwer nachvollziehbar. Auch der Vergabeprozess von Weltmeisterschaften wird kritisch gesehen: 59 Prozent halten ihn f\u00fcr eher unfair oder nicht objektiv.<\/p>\n<p>Nordamerika als Gastgeber wird unterschiedlich bewertet<\/p>\n<p>Die Austragung der WM in Kanada, den USA und Mexiko wird zwar positiver beurteilt als die WM 2022 in Katar, st\u00f6\u00dft aber dennoch nicht auf uneingeschr\u00e4nkte Zustimmung. 44 Prozent bewerten die Entscheidung f\u00fcr Nordamerika positiv, 56 Prozent sehen sie eher kritisch.<\/p>\n<p>31 Prozent nehmen die WM 2026 positiver wahr als das Turnier in Katar. F\u00fcr 52 Prozent unterscheiden sich die beiden Weltmeisterschaften kaum, w\u00e4hrend 17 Prozent die aktuelle Austragung sogar negativer beurteilen.<\/p>\n<p>Innerhalb der drei Gastgeberl\u00e4nder wird Kanada am besten bewertet. 61 Prozent halten das Land f\u00fcr einen attraktiven Austragungsort, 57 Prozent erwarten positive Imageeffekte durch die WM. Mexiko liegt im Mittelfeld. Die USA schneiden hingegen deutlich schlechter ab: Nur 27 Prozent bewerten die Vereinigten Staaten als attraktiven Gastgeber.<\/p>\n<p>&#8222;Nach der stark umstrittenen WM in Katar scheint die Weltmeisterschaft 2026 wieder st\u00e4rker in der Mitte der Bev\u00f6lkerung anzukommen. Trotzdem ist das Mega-Event kein unbeschwertes Sommerm\u00e4rchen: Die FIFA bleibt ein zentraler Vertrauensbremsklotz. Wenn nur rund jede:r Vierte dem Weltfu\u00dfballverband vertraut, zeigt das: Sportliche Gro\u00dfereignisse brauchen heute nicht nur starke Bilder und spannende Spiele, sondern vor allem nachvollziehbare Entscheidungen, Transparenz und Glaubw\u00fcrdigkeit&#8220;, so Andrea Berger, Research und Communications Manager bei Marketagent.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marketagent.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.marketagent.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Redaktion\u00a0 | 26.05.2026 W\u00e4hrend die Vorfreude auf das Turnier und die \u00f6sterreichische Nationalmannschaft deutlich sp\u00fcrbar ist, bleibt der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":180375,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[25655,40,41,39,38],"class_list":["post-180374","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-marketagent","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-top-meldungen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116641667942484435","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=180374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180374\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/180375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=180374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=180374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=180374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}