{"id":18156,"date":"2026-02-28T12:10:07","date_gmt":"2026-02-28T12:10:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/18156\/"},"modified":"2026-02-28T12:10:07","modified_gmt":"2026-02-28T12:10:07","slug":"night-of-the-reaper-film-rezensionen-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/18156\/","title":{"rendered":"Night of the Reaper | Film-Rezensionen.de"},"content":{"rendered":"<p>Inhalt \/ Kritik<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es h\u00e4tte ein Babysitter-Job wie jeder andere werden sollen, als sich Emily (Summer H. Howell) um zwei kleine Kinder k\u00fcmmert. Dabei ahnt sie nicht, dass dies ihr letzter Job sein wird \u2013 und auch ihr letzter Tag auf Erden, als sie von einer maskierten Person get\u00f6tet wird. Einige Zeit sp\u00e4ter hat auch Deena (Jessica Clement) einen Babysitter-Job, weil sie kurzfristig f\u00fcr eine erkrankte Freundin einspringen muss. Bei ihr ist es Max (Max Christensen), Sohn von Sheriff Rodney (Ryan Robbins), auf den sie aufpassen soll. Rodney hat dabei privat wie beruflich zu k\u00e4mpfen. Nicht nur, dass er nicht \u00fcber den Tod seiner Frau hinwegkommt. Da sind auch noch die verst\u00f6renden Videos rund um Morde, die jemand auf seiner Veranda hinterlassen hat \u2026<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in die Vergangenheit<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie sind ein fester Bestandteil des Horrorgenres: Slasher, bei denen ein Killer, manchmal auch mehrere, eine Gegend terrorisiert und dabei nach und nach mehrere Menschen t\u00f6tet. Aktuell versucht <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2026\/02\/scream-7\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Scream 7<\/a> im Kino, das Publikum mit der \u00fcblichen Mischung aus Meta-Kommentar und schamloser Nostalgiehappen zu erfreuen. Ansonsten haben diese Filme aber vor allem im Direct-to-Video-Segment eine Heimat gefunden, wo in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden brutal gemordet wird. Neuestes Beispiel hierf\u00fcr ist Night of the Reaper, eine US-Produktion, die hierzulande direkt f\u00fcrs Heimkino erscheint und dabei gemischte Reaktionen bei den Zuschauern und Zuschauerinnen provozieren d\u00fcrfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ist der Auftakt noch sehr klassisch. Wenn eine Babysitterin von einem M\u00f6rder gejagt wird, ist der Verweis auf <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2018\/10\/halloween-1978\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Halloween<\/a>, quasi der Urvater des Genres, mehr als offensichtlich. Und auch an anderen Stellen versucht der Film, das Publikum auf eine Zeitreise mitzunehmen. Wenn in Night of the Reaper\u00a0die Hinweise auf den Killer und vergangene Verbrechen mittels VHS-Kassetten verbreitet werden, w\u00e4re das inhaltlich nicht notwendig gewesen. Regul\u00e4re Videos der Neuzeit w\u00e4ren genauso gegangen. Aber man versuchte eben, durch den R\u00fcckgriff auf die damalige Technik eine entsprechende Atmosph\u00e4re zu erzeugen. Es handelt sich hierbei um einen Film, der sich eindeutig an Fans des Genres richtet und dabei auf wohlige D\u00e9j\u00e0-vus setzt.<\/p>\n<p>\u00dcberraschende Wendung<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und doch w\u00fcrde man dem Horrorbeitrag nicht gerecht, wenn man ihn darauf reduziert, einfach nur bew\u00e4hrte Elemente aufzuw\u00e4rmen. Regisseur und Co-Autor Brandon Christensen (<a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2024\/08\/the-puppetman\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">The Puppetman<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2022\/09\/superhost-kein-gastgeber-ist-wie-der-andere\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Superhost \u2013 Kein Gastgeber ist wie der andere<\/a>) hat durchaus seine eigene Idee, wie er sich einerseits an die \u00fcblichen Mechanismen h\u00e4lt, diese gleichzeitig aber auch auf unerwartete Weise variiert. So bleibt Night of the Reaper vor allem durch eine sp\u00e4te Wendung in Erinnerung, wenn sich herausstellt, dass einiges nicht so ist wie gedacht. Zu viel sollte man dar\u00fcber nicht im Vorfeld verraten, da der Film doch sehr von seinem \u00dcberraschungsfaktor lebt. Es wird auch nur wenige vor den Bildschirmen geben, die vorhersagen werden, was da genau geschieht und wer hinter all dem steckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daf\u00fcr hei\u00dft es aber auch, Abstriche bei der Glaubw\u00fcrdigkeit machen zu m\u00fcssen. Tats\u00e4chlich funktioniert vieles bei der Geschichte nicht, wenn man genauer dar\u00fcber nachdenkt. Da braucht es schon ziemliche Zuf\u00e4lle, um wirklich ans Ziel zu kommen. Night of the Reaper ist daher nicht so clever, wie es Christensen vermutlich meinte. Sofern man in der Hinsicht aber etwas gn\u00e4diger ist und auch damit leben kann, dass der Film nicht so viele Kills hat, wie es ein Slasher \u00fcblicherweise verspricht, kann das hier durchaus unterhaltsam sein. Die zweiteilige Erz\u00e4hlweise, bei der parallel die Protagonistin einer gro\u00dfen Gefahr ausgesetzt ist und der Sheriff seiner blutigen Schnitzeljagd nachgeht, funktioniert gut. Zum Ende hin kommt auch noch einmal etwas mehr Spannung auf, wenn der Showdown ansteht und das anf\u00e4nglich gegebene Versprechen zumindest teilweise eingel\u00f6st wird.<\/p>\n<p>Credits<\/p>\n<p>OT:\u00a0\u201eNight of the Reaper\u201c<br \/>Land:\u00a0USA<br \/>Jahr:\u00a02025<br \/>Regie:\u00a0Brandon Christensen<br \/>Drehbuch:\u00a0Brandon Christensen, Ryan Christensen<br \/>Musik:\u00a0David Arcus, Terry Benn, Michelle Osis<br \/>Kamera:\u00a0Clayton Moore<br \/>Besetzung:\u00a0Jessica Clement, Ryan Robbins, Summer H. Howell, Keegan Connor Tracy, Matty Finochi, Max Christensen, Bryn Samuel, Ben Cockell<\/p>\n<p>Kaufen \/ Streamen<\/p>\n<p>Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf \u00fcber diesen Link erhalten wir eine Provision, ohne dass f\u00fcr euch Mehrkosten entstehen. Auf diese Weise k\u00f6nnt ihr unsere Seite unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhalt \/ Kritik Es h\u00e4tte ein Babysitter-Job wie jeder andere werden sollen, als sich Emily (Summer H. Howell)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18157,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[46,42,151,147,7631,152,150,44,148,439],"class_list":{"0":"post-18156","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kino","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-cinema","11":"tag-entertainment","12":"tag-horror","13":"tag-kino","14":"tag-movie","15":"tag-oesterreich","16":"tag-unterhaltung","17":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18156"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18156\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}