{"id":183588,"date":"2026-05-28T06:57:07","date_gmt":"2026-05-28T06:57:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/183588\/"},"modified":"2026-05-28T06:57:07","modified_gmt":"2026-05-28T06:57:07","slug":"regierung-einig-guenstiger-strom-in-krisenzeiten-und-fuer-die-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/183588\/","title":{"rendered":"Regierung einig: G\u00fcnstiger Strom in Krisenzeiten und f\u00fcr die Industrie"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die schwarz-rot-pinke Bundesregierung hat sich auf die Einf\u00fchrung eines Energiekrisenmechanismus zur Deckelung der Strompreise im Krisenfall geeinigt. Demnach soll der Arbeitspreis von Strom f\u00fcr Haushalte in anhaltenden Preiskrisen bei 10 Cent pro kWh begrenzt werden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ausgel\u00f6st werden soll der Energiekrisenmechanismus, wenn der Arbeitspreis f\u00fcr Haushalte \u00fcber drei Monate hinweg \u00fcber 16,5 Cent je Kilowattstunde liegt und die Gro\u00dfhandelspreise drei Monate lang 165 Euro pro Megawattstunde \u00fcberschreiten. In diesem Fall wird der Arbeitspreis f\u00fcr Strom f\u00fcr Haushalte f\u00fcr ein Grundkontingent von 2900 Kilowattstunden bei 10 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Oberhalb der Grenze gilt weiterhin der Marktpreis, damit will man Sparanreize erhalten. F\u00fcr Unternehmen soll es einen einheitlichen Zuschuss pro Kilowattstunde geben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Man handle nicht erst, wenn die n\u00e4chste Preisexplosion da sei, sondern bereite das Land vor, betonte SP\u00d6-Staatssekret\u00e4rin Michaela Schmidt. Der \u201eSchutzschirm\u201c werde aber nicht aus Steuergeld bezahlt, sondern aus Mehreinnahmen aus dem bestehenden Energiekrisenbeitrag. Die Strombranche \u00fcbte harsche Kritik, sie sei kein \u201eBankomat\u201c.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Kommen soll au\u00dferdem ab 2027 ein verg\u00fcnstigter Industriestrompreis f\u00fcr energieintensive Betriebe, wie die Dreierkoalition am Mittwoch angek\u00fcndigt hat. Profitieren sollen davon rund 400 Unternehmen, die mindestens 1 Gigawattstunde pro Jahr verbrauchen. Laut EU-Beihilfenrecht k\u00f6nnen maximal 50 Prozent des energieintensiven Stromverbrauchs eines Unternehmens gef\u00f6rdert werden. Dieser Teil soll wiederum bis zur H\u00e4lfte gef\u00f6rdert und auf 5 Cent pro Kilowattstunde gedr\u00fcckt werden. F\u00fcr die Industrie-Stromma\u00dfnahmen w\u00fcrden insgesamt 250 Mio. Euro pro Jahr f\u00fcr die Jahre 2027 bis 2029 im Budget bereitgestellt, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (\u00d6VP).<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Eine Studie kommt indes zum Schluss: Ohne den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft w\u00e4ren die Strompreise in \u00d6sterreich h\u00f6her. Das Austrian Institute of Technology (AIT) errechnete f\u00fcr die Strombranche, dass jede zus\u00e4tzliche Terawattstunde (TWh) den durchschnittlichen Gro\u00dfhandelsstrompreis in \u00d6sterreich um rund 2 Euro pro Megawattstunde (MWh) d\u00e4mpfe, sagte Studienautorin Tara Esterl. Ein schnellerer Ausbau w\u00fcrde \u00d6sterreich j\u00e4hrlich \u00fcber 100 Mio. Euro sparen. (APA, TT)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die schwarz-rot-pinke Bundesregierung hat sich auf die Einf\u00fchrung eines Energiekrisenmechanismus zur Deckelung der Strompreise im Krisenfall geeinigt. 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