{"id":183802,"date":"2026-05-28T09:09:09","date_gmt":"2026-05-28T09:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/183802\/"},"modified":"2026-05-28T09:09:09","modified_gmt":"2026-05-28T09:09:09","slug":"nach-dem-aufstieg-schalke-hat-notfall-plaene-fuer-das-europa-wunder-fussball","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/183802\/","title":{"rendered":"Nach dem Aufstieg: Schalke hat Notfall-Pl\u00e4ne f\u00fcr das Europa-Wunder | Fu\u00dfball"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Die Liste der Gratulanten ist prominent besetzt. S\u00e4mtliche Bundesligisten schickten ein Schreiben nach Gelsenkirchen, um <a href=\"https:\/\/sportbild.bild.de\/bundesliga\/vereine\/schalke\/home-33283904.sport.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schalke 04<\/a> die Gl\u00fcckw\u00fcnsche zur Erstliga-R\u00fcckkehr auszusprechen. Auch der Pott-Rivale aus Dortmund. Doch auch aus dem Ausland gab es Post. In Person von Nasser Al-Khela\u00effi (52), dem Pr\u00e4sidenten von Paris Saint-Germain und Vorsitzenden der EFC, dem Verband europ\u00e4ischer Vereine.<\/p>\n<p>Schalke ist \u00fcber Deutschlands Grenzen hinaus weiterhin mehr als nur ein Begriff. Doch die R\u00fcckkehr auf Europas Fu\u00dfball B\u00fchne d\u00fcrfte sich so schnell nicht realisieren lassen \u2013 selbst wenn sich die Mannschaft in der kommenden Saison \u00fcberraschend f\u00fcr einen europ\u00e4ischen Wettbewerb qualifizieren sollte.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr diesen Widerspruch sind die Statuten der Uefa. Diese besagen: Klubs mit negativem Eigenkapital \u2013 vereinfacht ausgedr\u00fcckt: mit nicht gedeckten Schulden \u2013 m\u00fcssen dieses Minus j\u00e4hrlich um zehn Prozent tilgen, um an den Wettbewerben teilnehmen zu d\u00fcrfen. Im Falle von S04 w\u00e4ren das in diesem Kalenderjahr rund 9,7 Millionen Euro! Eine f\u00fcr den klammen Klub gigantische Summe.<\/p>\n<p>Die DFL, die Deutsche Fu\u00dfball Liga, ist in dem Punkt deutlich gem\u00e4\u00dfigter. So ist es Auf- und Absteigern erlaubt, im betreffenden Kalenderjahr das negative Eigenkapital gar nicht zu tilgen, es darf jedoch auch nicht ansteigen. Erst in der zweiten Saison nach dem Aufstieg ist Schalke dann auch national verpflichtet, die Miesen um zehn Prozent zu verringern.<\/p>\n<p>Schalke ben\u00f6tigt XXL-Plus<\/p>\n<p>Unter den Bossen wird dieses Thema seit Wochen intern hei\u00df diskutiert. Mit einer klaren Marschroute: Die aktuelle Finanz-Planung f\u00fcr dieses Jahr ist darauf ausgelegt, dass Schalke bei knapp \u00fcber null Prozent landen wird. Allein die diversen Pr\u00e4mien f\u00fcr den Aufstieg haben eine Einmalzahlung von rund vier Millionen Euro zur Folge. Ein XXL-Plus ist somit kaum mehr zu erwirtschaften.<\/p>\n<p>An den Kaderkosten wollen die Verantwortlichen keinesfalls sparen. Der Vorstand ist sich einig: Jeder verf\u00fcgbare Euro muss dem sportlichen Bereich zur Verf\u00fcgung gestellt werden, damit Sport-Boss Frank Baumann (50) und Co. eine Mannschaft zusammenstellen k\u00f6nnen, die den Klassenerhalt packen kann. Rund 40 Millionen Euro stehen f\u00fcr die Profi-Abteilung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Bleiben zwei weitere Hebel. Zum einen Transfererl\u00f6se. Weil jedoch in der Regel nie die gesamte Abl\u00f6se beim Verein verbleibt (z. B. wegen Berater-Beteiligungen), hat die Chef-Etage errechnet: Um die geforderte Zehn-Prozent-H\u00fcrde der Uefa zu \u00fcberspringen, m\u00fcsste der Klub in diesem Sommer Spieler f\u00fcr insgesamt rund zw\u00f6lf Millionen Euro verkaufen. St\u00fcrmer Moussa Sylla (26) bleibt ein Verkaufskandidat, f\u00fcr ihn m\u00f6chte der Bundesliga-R\u00fcckkehrer weiterhin sechs Millionen Euro bekommen. Zudem hat sich Mittelfeld-Motor Soufiane El-Faouzi (23) ins Rampenlicht gelaufen. Erste Vereine haben lose bei ihm angeklopft. Die von S04 gew\u00fcnschte Abl\u00f6se von bis zu zehn Millionen Euro schreckt viele Klubs jedoch (noch) ab. Zumal sich der Spieler selbst bestens vorstellen kann, weiterhin K\u00f6nigsblau zu tragen. Dazu passt: El-Faouzi soll seinen bis 2029 g\u00fcltigen Vertrag zeitnah um ein Jahr bis 2030 verl\u00e4ngern \u2013 inklusive Gehaltserh\u00f6hung.<\/p>\n<p>Helfen wieder einmal die Fans?<\/p>\n<p>Der zweite Hebel: die Genossenschaft. Fans k\u00f6nnen Anteile daran erwerben, ohne selbst einen finanziellen Vorteil zu erhalten. Kurzum: Es ist quasi geschenktes Geld. Im vergangenen Fr\u00fchjahr kaufte die Genossenschaft Anteile am Stadion, das dem Klub geh\u00f6rt. Daf\u00fcr kassierte der Verein 7,5 Millionen Euro. Nach Abzug von Steuern und Abgaben: knapp \u00fcber f\u00fcnf Millionen Euro. Dieses Geld steckt jedoch bereits in den Kalkulationen f\u00fcr den Null-Prozent-Plan. Hei\u00dft: Die Fans m\u00fcssten in den kommenden Monaten weitere Anteile in H\u00f6he von mehr als zehn Millionen Euro erwerben, damit die Zehn-Prozent-Grenze allein mit diesem Hebel erreicht werden k\u00f6nnte. Ein h\u00f6chst ambitioniertes Ziel. Auch wenn die Verantwortlichen nun die sogenannte \u201eGeno-Tour\u201c starten \u2013 und bei landesweit 27 Veranstaltungen versuchen wollen, Geld einzutreiben.<\/p>\n<p>Die Europa-Qualifikation w\u00e4re sportlich eine Sensation \u2013 und finanziell ein riesiges Problem. Schalke ist und bleibt eben einzigartig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Die Liste der Gratulanten ist prominent besetzt. 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