{"id":184381,"date":"2026-05-28T14:47:06","date_gmt":"2026-05-28T14:47:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/184381\/"},"modified":"2026-05-28T14:47:06","modified_gmt":"2026-05-28T14:47:06","slug":"darmkrebs-vorbeugen-forscher-kommen-zu-ueberraschendem-ergebnis-beim-stuhltest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/184381\/","title":{"rendered":"Darmkrebs vorbeugen: Forscher kommen zu \u00fcberraschendem Ergebnis beim Stuhltest"},"content":{"rendered":"<p>Stuhltest oder Darmspiegelung? Zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs gibt es zwei M\u00f6glichkeiten. Forscher haben untersucht, wie wirksam die Untersuchungen wirklich sind. Mit einem eindeutigen Ergebnis.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Darmkrebs z\u00e4hlt zu den h\u00e4ufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Betroffene versp\u00fcren oft erst Symptome, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Umso wichtiger ist die Darmkrebsvorsorge. Frauen und M\u00e4nner k\u00f6nnen ab 50 Jahren zwischen zwei Untersuchungen w\u00e4hlen. <\/p>\n<p>Forscher des <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.dkfz.de\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.dkfz.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Deutschen Krebsforschungszentrums<\/a> (DKFZ) haben nun herausgefunden, dass ein Stuhltest \u00e4hnlich wirksam Gewissheit geben kann wie eine Darmspiegelung. Nur wenn der Stuhltest positiv ausf\u00e4llt, ist eine Darmspiegelung erforderlich.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr untersuchte das Forscherteam die langfristigen Auswirkungen beider Ma\u00dfnahmen mithilfe <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/41289060\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/41289060\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">eines Simulationsmodells<\/a>. Die Ergebnisse zeigen: Bei regelm\u00e4\u00dfiger Teilnahme lassen sich bis zu drei Viertel aller Darmkrebserkrankungen verhindern. Welche der beiden Untersuchungen dabei gemacht wird, kann jeder selbst entscheiden. Der immunologische Test auf Blut im Stuhl (FIT) sollte alle zwei Jahre durchgef\u00fchrt werden. Wohingegen eine Darmspiegelung (Vorsorgekoloskopien) in zehn Jahren gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Die Zahl der Todesf\u00e4lle durch Darmkrebs kann sogar um mehr als 80 Prozent reduziert werden \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob die Vorsorge prim\u00e4r \u00fcber den Stuhltest oder \u00fcber die Vorsorgekoloskopie erfolgt. Besonders gro\u00dfe Effekte ergeben sich, wenn beide Verfahren sinnvoll kombiniert werden, etwa Koloskopien in j\u00fcngeren Jahren und erg\u00e4nzende Stuhltests im h\u00f6heren Alter. <\/p>\n<p>\u201eUnsere Analysen zeigen sehr klar: Beide Vorsorgestrategien sind hochwirksam. Entscheidend ist nicht so sehr, welche Methode gew\u00e4hlt wird, sondern dass die Vorsorge von m\u00f6glichst vielen Menschen genutzt wird\u201c, wird Studienleiter Hermann Brenner vom DKFZ in einer Mitteilung zitiert.<\/p>\n<p>Welche Vorsorgeuntersuchung jemand w\u00e4hlt, h\u00e4ngt von der pers\u00f6nlichen Pr\u00e4ferenz ab. Die Darmspiegelung ist aufwendiger, bietet jedoch den Vorteil, dass Krebsvorstufen direkt erkannt und entfernt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Der Stuhltest ist weniger invasiv und einfacher durchzuf\u00fchren, muss daf\u00fcr aber h\u00e4ufiger wiederholt werden. Eine Darmspiegelung ist nur bei einem positiven Testergebnis erforderlich. In ihrer Wirksamkeit gegen Darmkrebs sind beide Ans\u00e4tze bei regelm\u00e4\u00dfiger Teilnahme vergleichbar.<\/p>\n<p>Das in der Studie verwendete Simulationsmodell berechnet die langfristigen Effekte von Vorsorgeuntersuchungen. Es beruht auf einem Multistadienmodell der Darmkrebsentstehung. So erm\u00f6glicht es Prognosen zur Inzidenz und Mortalit\u00e4t von Darmkrebs. Mithilfe des Modells sch\u00e4tzten die Forscher die Wirksamkeit pr\u00e4ventiver Ma\u00dfnahmen und Screeningprogramme \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hinweg. Da die Ergebnisse nicht auf empirische Daten beruhen, k\u00f6nnen lediglich Aussagen dar\u00fcber getroffen werden, was k\u00fcnftig sein k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stuhltest oder Darmspiegelung? Zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs gibt es zwei M\u00f6glichkeiten. 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