{"id":186621,"date":"2026-05-29T16:56:12","date_gmt":"2026-05-29T16:56:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/186621\/"},"modified":"2026-05-29T16:56:12","modified_gmt":"2026-05-29T16:56:12","slug":"energiewerk-als-koalitionsbedingung-versorgungssicherheit-statt-konzerninteressen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/186621\/","title":{"rendered":"Energiewerk als Koalitionsbedingung: Versorgungssicherheit statt Konzerninteressen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:start\">Das geplante Grazer Energiewerk wird konsequent weiterverfolgt. Mit dem Projekt sichert die Stadt Graz langfristig ihre Energieversorgung, schafft Stabilit\u00e4t bei M\u00fcllentsorgung und Geb\u00fchren und st\u00e4rkt die regionale Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Das Energiewerk wird k\u00fcnftig Strom f\u00fcr rund 15.000 Haushalte sowie Fernw\u00e4rme f\u00fcr etwa 23.000 Wohnungen erzeugen. Gleichzeitig werden j\u00e4hrlich rund 15.000 Tonnen CO\u2082 eingespart. Dar\u00fcber hinaus schafft das Projekt rund 100 neue Arbeitspl\u00e4tze in der Region.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die langfristige Absicherung der M\u00fcllentsorgung f\u00fcr den Gro\u00dfraum Graz. Bereits jetzt bestehen Vertr\u00e4ge mit Umlandgemeinden, um die notwendige Reststoffkapazit\u00e4t sicherzustellen. Damit wird die Entsorgungssicherheit f\u00fcr rund 450.000 Steirer gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Derzeit muss ein erheblicher Teil des Restm\u00fclls quer durch Europa transportiert werden, um andernorts thermisch verwertet zu werden \u2013 verbunden mit hohen Kosten, Verkehrsbelastung und Abh\u00e4ngigkeiten von internationalen M\u00e4rkten. Durch das Energiewerk k\u00f6nnen j\u00e4hrlich rund 9.000 LKW-Fahrten eingespart werden.<\/p>\n<p>Wertsch\u00f6pfung in \u00f6ffentlicher Hand<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">\u201eWir holen Wertsch\u00f6pfung, Versorgungssicherheit und Kontrolle zur\u00fcck in die \u00f6ffentliche Hand. Der M\u00fcll der Grazerinnen und Grazer soll k\u00fcnftig hier vor Ort verwertet werden und nicht quer durch Europa gefahren werden, damit private Konzerne Gewinne machen\u201c, betont B\u00fcrgermeisterin Elke Kahr.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">In den vergangenen Wochen hatten sich vermehrt einzelne Vertreter aus Wirtschaft und Industrie skeptisch zum Projekt ge\u00e4u\u00dfert. F\u00fcr die Stadt Graz ist klar: Hinter dieser Kritik stehen auch wirtschaftliche Interessen jener privaten Unternehmen, die bislang vom bestehenden M\u00fcll- und Energiemarkt profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">\u201eDass sich pl\u00f6tzlich vermeintliche Experten und ehemalige Industrievertreter \u00f6ffentlich gegen das Energiewerk stellen, \u00fcberrascht wenig. Es geht hier um einen Milliardenmarkt, an dem manche weiterhin verdienen wollen. Wir vertreten aber nicht die Interessen privater M\u00fcllkonzerne, sondern jene der Grazer Bev\u00f6lkerung\u201c, so Kahr.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">\u00a0<\/p>\n<p>Preisstabilit\u00e4t bei Strom, Fernw\u00e4rme und Abfallgeb\u00fchren<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Das Energiewerk garantiert hingegen langfristige Preisstabilit\u00e4t bei Strom, Fernw\u00e4rme und Abfallgeb\u00fchren und macht die Stadt unabh\u00e4ngiger von internationalen Energie- und Entsorgungsm\u00e4rkten.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">\u201eWas die Stadt selbst effizient und g\u00fcnstiger f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung erledigen kann, soll sie auch selbst machen. Kooperationen mit Privaten dort, wo sie sinnvoll sind \u2013 aber keine Abh\u00e4ngigkeit dort, wo sie uns teuer zu stehen kommt\u201c, betont KP\u00d6-Finanzstadtrat Manfred Eber.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Auch die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden sei ein starkes Signal regionaler Verantwortung. Die Gemeinden erhalten langfristige Planungssicherheit bei der Entsorgung, Graz wiederum eine stabile Auslastung des Energiewerks.<\/p>\n<p>Bedingung f\u00fcr Koalitionsverhandlung<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">F\u00fcr die kommende Gemeinderatsperiode stellt der KP\u00d6-Finanzstadtrat klar: Das Energiewerk bleibt ein zentrales Zukunftsprojekt.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">\u201eWer Graz unabh\u00e4ngiger, klimafreundlicher und leistbarer machen will, muss dieses Projekt unterst\u00fctzen. F\u00fcr uns ist klar: Das Energiewerk wird kommen und wir werden es auch in kommenden Koalitionsverhandlungen konsequent absichern\u201c, so Eber abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das geplante Grazer Energiewerk wird konsequent weiterverfolgt. 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