{"id":186800,"date":"2026-05-29T18:44:08","date_gmt":"2026-05-29T18:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/186800\/"},"modified":"2026-05-29T18:44:08","modified_gmt":"2026-05-29T18:44:08","slug":"mistrals-chatbot-heisst-jetzt-vibe-und-erhaelt-neue-faehigkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/186800\/","title":{"rendered":"Mistrals Chatbot hei\u00dft jetzt \u201eVibe\u201c und erh\u00e4lt neue F\u00e4higkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Mistral hat auf dem hauseigenen AI Now Summit mehrere Neuerungen vorgestellt. Der Chatbot Le Chat hei\u00dft jetzt Vibe und verbindet agentische F\u00e4higkeiten mit Funktionen f\u00fcr Softwareentwicklung. Zudem gab Mistral Industriepartnerschaften mit Airbus, der BMW Group und ASML bekannt und k\u00fcndigte ein neues Rechenzentrum f\u00fcr KI-Inferenz in Les Ulis nahe Paris an. Der Standort soll 10 Megawatt Leistung bieten und im dritten Quartal 2026 er\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Mit Vibe folgt Mistral den Trends zu agentischer KI sowie KI-gest\u00fctzten Programmierwerkzeugen und vereint beide Bereiche in einem einzigen Assistenten. Im sogenannten Work Mode soll Vibe mehrstufige Aufgaben weitgehend selbstst\u00e4ndig bearbeiten. Der Assistent kann dazu auf verbundene Anwendungen und Datenquellen wie Google Workspace, Outlook, SharePoint, Slack oder GitHub zugreifen. Mistral zufolge analysiert Vibe Dokumente, wertet Tabellen und Datenbanken aus, erstellt Diagramme und fasst Ergebnisse in Berichten zusammen. Vor dem Start einer Aufgabe holt Vibe die Zustimmung des Nutzers ein, die einzelnen Arbeitsschritte und verwendeten Werkzeuge sollen dabei nachvollziehbar sein. Aufgaben lassen sich t\u00e4glich, w\u00f6chentlich oder monatlich wiederholen und wiederkehrende Abl\u00e4ufe als Vorlagen speichern.<\/p>\n<p>Vibe: Vom Coding-Werkzeug zur Plattform<\/p>\n<p>F\u00fcr Softwareentwickler bietet Vibe einen Code Mode. Nach der Verbindung mit GitHub-Projekten analysiert und ver\u00e4ndert der Assistent Code, f\u00fchrt Programme in einer isolierten Umgebung aus und legt \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge zur \u00dcberpr\u00fcfung vor. Mehrere Entwicklungssitzungen k\u00f6nnen parallel laufen und auch dann fortgesetzt werden, wenn der Rechner des Nutzers zwischenzeitlich ausgeschaltet wird.<\/p>\n<p>Ganz neu sind die angek\u00fcndigten Funktionen nicht: Mistral hatte den Work Mode <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Mistral-AI-Neues-Sprachmodell-Medium-3-5-und-Cloud-Coding-Agenten-11277993.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im April in Le Chat eingef\u00fchrt<\/a>, w\u00e4hrend Vibe bislang das bestehende Coding-Werkzeug des Unternehmens bezeichnete. Nun \u00fcbertr\u00e4gt Mistral den Namen auf den gesamten Assistenten und b\u00fcndelt Wissensarbeit und Softwareentwicklung in einer gemeinsamen Plattform.<\/p>\n<p>Vibe startet in <a href=\"https:\/\/mistral.ai\/fr\/pricing\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">vier Tarifen von Free bis Enterprise<\/a>. Pro kostet 17,99 Euro im Monat, Team 29,99 Euro pro Nutzer und Monat. Einige Nutzungslimits bleiben unklar, da Mistral sie teils nur als Vielfaches des kostenlosen Tarifs ausweist.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Mistral zielt auf industrielle KI<\/p>\n<p>Neben Vibe stellte Mistral neue Industriepartnerschaften mit Airbus, der BMW Group und ASML vor. Bei Airbus soll KI von der fr\u00fchen Produktentwicklung bis zu m\u00f6glichen Anwendungen in Bordsystemen eingesetzt werden. Mit BMW arbeitet Mistral an multimodalen Modellen f\u00fcr Daten aus der Fahrzeugentwicklung, etwa f\u00fcr Crashsimulationen. ASML pr\u00fcft Anwendungen in der Halbleiterindustrie, darunter die Optimierung von Hochleistungskomponenten, Ersatzmodelle f\u00fcr Simulationen und Regelungssysteme.<\/p>\n<p>Grundlage daf\u00fcr liefert auch die <a href=\"https:\/\/www.emmi.ai\/news\/mistral-ai-acquires-emmi-ai\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u00dcbernahme des \u00f6sterreichischen Start-ups Emmi AI<\/a>, die Mistral wenige Tage vor dem Summit bekannt gab. Emmi wurde in Linz gegr\u00fcndet und entwickelt KI-Modelle, die physikalische Prozesse schneller simulieren oder ann\u00e4hern sollen. Mistral will sich damit st\u00e4rker als KI-Partner f\u00fcr komplexe industrielle Entwicklungsprozesse positionieren.<\/p>\n<p>Siehe auch:<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:Tomislav.Bezmalinovic@heise.de\" title=\"Tomislav Bezmalinovi\u0107\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">tobe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mistral hat auf dem hauseigenen AI Now Summit mehrere Neuerungen vorgestellt. 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