{"id":188899,"date":"2026-05-30T23:14:09","date_gmt":"2026-05-30T23:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/188899\/"},"modified":"2026-05-30T23:14:09","modified_gmt":"2026-05-30T23:14:09","slug":"oetv-ass-potapova-schaltete-titelverteidigerin-gauff-in-paris-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/188899\/","title":{"rendered":"\u00d6TV-Ass Potapova schaltete Titelverteidigerin Gauff in Paris aus"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Paris \u2013 Anastasia Potapova hat am Samstag bei den Tennis-French-Open die Titelverteidigerin aus dem Bewerb genommen. Die als Nummer 28 gesetzte \u00d6TV-Akteurin behielt in einem Drittrunden-Krimi gegen die US-amerikanische Weltranglistenvierte Coco Gauff nach 2:37 Stunden mit 4:6,7:6(1),6:4 die Oberhand. Als Belohnung darf sie sich zum zweiten Mal nach 2024 im Achtelfinale des Sand-Grand-Slam-Turniers versuchen. Dort wartet die auf Position 22 eingestufte Russin Anna Kalinskaja.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Gauff bleibt damit eine gern gesehene Gegnerin f\u00fcr Potapova, die die j\u00fcngsten drei Duelle allesamt f\u00fcr sich entschieden hat. 2023 hatte sie in Stuttgart und Miami das bessere Ende gehabt, nachdem es in den ersten zwei Aufeinandertreffen noch Niederlagen gesetzt hatte. Die 25-J\u00e4hrige sorgte f\u00fcr die erste \u00f6sterreichische Achtelfinal-Teilnahme in Roland Garros seit der Niederlage von Sybille Bammer im Jahr 2007. Ihre Gegnerin und ehemalige engere Landsfrau Kalinskaja musste beim 6:3,0:6,6:2 \u00fcber die Kolumbianerin Camila Osorio auch \u00fcber drei S\u00e4tze gehen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\"> \u201eEs f\u00e4llt mir schwer, Worte zu finden. Ich bin einfach nur gl\u00fccklich. Wir haben uns vom ersten bis zum letzten Punkt einen unglaublichen Kampf geliefert\u201c, sagte Potapova im Siegerinterview am Platz. Dabei hatte sie mit Kr\u00e4mpfen im rechten Schlagarm zu k\u00e4mpfen. \u201eEs krampft ein bisschen, aber alles soweit okay\u201c, beruhigte die Nummer 30 der Welt. Vom gr\u00f6\u00dften Erfolg ihrer Karriere wollte sie nicht sprechen. \u201eIch denke, dass ich schon vorher gro\u00dfe Erfolge hatte, aber der Sieg ist schon sehr weit oben einzureihen, unter den ersten drei.\u201c Schade war, dass der rund 15.000 Zuschauer fassende Center Court nur sch\u00fctter besetzt war, eine Partie auf \u00fcber weite Strecken enorm hohen Niveau h\u00e4tte sich mehr Fans verdient gehabt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">F\u00fcr Potapova h\u00e4tte die zeitgleich zum M\u00e4nner-Fu\u00dfball-Champions-League-Finale ausgetragene Partie nicht besser beginnen k\u00f6nnen, dank eines Zu-Null-Breaks und sechs Punkten in Folge zog sie mit 2:0 davon. Vor allem mit starken R\u00fcckhandschl\u00e4gen gab sie den Ton an. Beim Stand von 4:2 bekam die Neo-\u00d6sterreicherin bei zwei Breakchancen die M\u00f6glichkeit, den Vorsprung weiter auszubauen. Gauff wehrte aber mit einem Ass und einer gewonnenen Rallye jeweils ab und legte den Grundstein f\u00fcr die Wende. Im folgenden Game gelang ihr bei der ersten Breakchance das Rebreak, weil sich Potapova einen unerzwungenen Fehler leistete.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Von dieser Schw\u00e4chephase konnte sich die geb\u00fcrtige Russin im ersten Satz nicht mehr erholen. Nach einem zu Null verlorenen Aufschlagsspiel samt abschlie\u00dfendem Doppelfehler war dieser nach 46 Minuten verloren. Sie fand aber schnell wieder in die Spur, stellte nach einem vergebenen 0:40 mit der vierten Breakchance auf 1:0. Nach einem weiteren Break zum 3:0 lief alles auf einen deutlichen Gewinn des zweiten Satzes f\u00fcr die \u00d6TV-Spielerin hin, es folgte allerdings ein v\u00f6llig verr\u00fccktes Geschehen. Potapova breakte bis zum 5:2 immer, vergab dann aber zwei Satzb\u00e4lle, beim ersten hatte erst der Schiedsrichter nach Ansicht des Abdrucks auf Out entschieden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Potapova haderte mit sich selbst, streute viele Fehler ein und lag pl\u00f6tzlich 5:6 zur\u00fcck, ehe sie sich noch ins Tiebreak retten konnte. Dort drehte sich die Partie wieder, Potapova zog auf 5:0 davon und verwertete ihren dritten Satzball zum 7:1. Im Entscheidungssatz nahm die 22-j\u00e4hrige Gauff ihrer Gegnerin zum 2:1 den Aufschlag ab. Mit einem starken Winner gelang Potapova das Rebreak zum 3:3. Im folgenden Servicegame sah sich diese aufgrund des achten Doppelfehlers mit zwei Breakb\u00e4llen gegen sich konfrontiert, zog mit guten Aufschl\u00e4gen aber den Kopf aus der Schlinge. Gauff zeigte bei ihrem letzten Aufschlagspiel Nerven und Potapova verwertete gleich ihren ersten Matchball.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ihren aufgrund des Spielverlaufs sicher nicht unverdienten Erfolg konnte sie gar nicht so richtig glauben. Nach dem 5:7,6:4,6:2 gegen die Britin Katie Boulter zuletzt k\u00e4mpfte sie sich wieder nach einem Satz-R\u00fcckstand zur\u00fcck. Nun hat sie die Chance, erstmals in ihrer Karriere in ein Major-Viertelfinale einzuziehen. 2024 in Paris hatte sie damals noch als Russin in der Runde der letzten 16 gegen die sp\u00e4tere Siegerin Iga Swiatek verloren. (APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paris \u2013 Anastasia Potapova hat am Samstag bei den Tennis-French-Open die Titelverteidigerin aus dem Bewerb genommen. Die als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":188900,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[18],"tags":[13328,46,42,46418,17307,44,109,9452,108,5537],"class_list":["post-188899","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sport","tag-anastasia-potapova","tag-at","tag-austria","tag-coco-gauff","tag-french-open","tag-oesterreich","tag-sport","tag-sport-report","tag-sports","tag-tennis"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116666070765344318","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=188899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188899\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/188900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=188899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=188899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=188899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}