{"id":191050,"date":"2026-06-01T08:10:18","date_gmt":"2026-06-01T08:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191050\/"},"modified":"2026-06-01T08:10:18","modified_gmt":"2026-06-01T08:10:18","slug":"auf-traumauto-level-angekommen-mit-dem-neuen-polestar-5-durch-halb-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191050\/","title":{"rendered":"Auf Traumauto-Level angekommen: Mit dem neuen Polestar 5 durch halb Europa"},"content":{"rendered":"<p>Auf Traumauto-Level angekommenMit dem neuen Polestar 5 durch halb Europa01.06.2026, 09:26 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Patrick-Broich-article24319475.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Patrick-portraetfoto.webp\" alt=\"Patrick-portraetfoto\"\/>Von Patrick Broich, Genf\/Nizza<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(07:11 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Polestar_5_FE_VO.webp\" alt=\"Polestar_5_FE_VO\"\/>Mit markanter Thorshammer-Grafik verbirgt auch der neue Polestar 5 seine skandinavische Herkunft nicht. (Foto: Polestar)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Es hat ein wenig gedauert, aber mit dem Polestar 5 ist die skandinavische Marke im Traumauto-Segment angekommen. Bestellen kann man die noble Sport-Limousine schon l\u00e4nger, jetzt durfte ntv.de sie erstmals fahren. Und es gibt mehrere \u00dcberraschungen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bevor es jetzt gleich gedanklich zum neuen Polestar 5 geht, sei eine Sache noch mal vorab betont: Polestar ist ein skandinavisches Label mit Leib und Seele und kein chinesisches. Ja, die Marke geh\u00f6rt dem Geely-Konzern zu 100 Prozent und unterh\u00e4lt Produktion in China, aber ebenso in den USA und demn\u00e4chst auch in Europa. Das Design jedoch entsteht in G\u00f6teborg, und entwickelt wird dort auch. Wer wirklich denkt, Polestar mute chinesisch an, sollte zum Vergleich mal ein Produkt der Marke Zeekr unter die Lupe nehmen &#8211; insbesondere die Machart innen ist eine ganz andere.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Hier bietet sich eine praktische \u00dcberleitung zum Interieur des Polestar 5 an. So empf\u00e4ngt das k\u00fchle Nordlicht seine Passagiere mit reduziert gestalteten, aber gef\u00fchlt eher fauteuilartigen Nappaleder-Sportsitzen, von denen aus man auf die typischen Polestar-Displays schaut. Polestar 2 l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen, Familienzugeh\u00f6rigkeit ist hier also kein Fremdwort. Im Nobelgleiter gibt es aber noch dezente Holzt\u00e4felung, das weckt Erinnerungen an alte Zeiten und ist ein erfrischender Gegenpart zum Dauerbrenner in dieser Klasse namens Sichtcarbon.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ehe jetzt gefahren wird, vielleicht noch ein kleines Vorwort dazu, wie Polestar sein Flaggschiff pr\u00e4sentiert. Gerade im Kontext mit der immer h\u00e4ufiger thematisierten Elektromobilit\u00e4t ist das nicht ganz unspannend. Denn w\u00e4hrend schon Tausende Menschen elektrisch durch Europa cruisen, fragen sich wieder andere, wie und wo man \u00fcberhaupt laden soll. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Polestar_5_FE_HI\"\/>Auch beim Polestar 5 haben die Gestalter auf eine Heckscheibe verzichtet. (Foto: Polestar)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um eindrucksvoll zu demonstrieren, wie das funktioniert, ist der Hersteller kurzerhand mit einem Tross von etlichen neuen Power-Viert\u00fcrern und Dutzenden Exemplaren anderer Modellreihen als Supportfahrzeuge von Skandinavien aus in die Sahara gefahren. Nat\u00fcrlich in Etappen, und ntv.de durfte den rund 600 Kilometer langen Abschnitt von Genf bis nach Nizza bestreiten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nun, jetzt kann man frotzeln und schmunzeln, dass 600 Kilometer in einem Umfeld mit hervorragender Infrastruktur wirklich kein Problem darstellen, aber das ist ja gar nicht der prim\u00e4re Punkt. Es geht ja im Rahmen dieser Tour insbesondere darum, dieses neue Auto kennenzulernen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Polestar_5_FE_SE\"\/>Gleich von der Sonne in die Batterie, so f\u00e4hrt ein E-Auto am umweltfreundlichsten. Leider ist das nicht immer die Realit\u00e4t. (Foto: Polestar)Polestar 5 ist komfortabler als vermutet<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und das entpuppt sich als wahrlich komfortabel &#8211; eindrucksvoll, da man von Polestar doch eher die straffere Tour gewohnt ist. Bedenkt man, dass vor allem der &#8222;Performance&#8220; auf ziemlich dicken 21-Z\u00f6llern angefahren kommt, erstaunt in der Tat, wie smooth er \u00fcber kurze Wellen stromert. Dass man den Zweieinhalbtonner hingegen wild um die Kehre werfen kannt, verwundert weniger. Massig Akku im Unterboden h\u00e4lt den Schwerpunkt sch\u00f6n niedrig. Au\u00dferdem misst er bei bei 5,09 Metern L\u00e4nge gerade mal 1,42 Meter in der H\u00f6he, das hat schon etwas von Sportwagen. Dazu kommt eine Lenkung mit einem definiert-technischen Touch sowie einer angenehmen R\u00fcckmeldung. Das ist sicher nicht Athlet, aber eben Gran Turismo pur &#8211; jedenfalls quer. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und l\u00e4ngs? Das 1015-Newtonmeter-Biest zieht schon brutal durch. Das Werk nennt 3,2 Sekunden bis 100 km\/h. Aber Fakt ist, dass in einem unbemerkten Moment pl\u00f6tzlich 200 Sachen auf der Uhr stehen, und zwar nach unter zw\u00f6lf Sekunden. Und keine 20 Sekunden dauert es, bis der Schwede die Topspeed von 250 km\/h erreicht. N\u00e4herungswerte allesamt, aber die Richtung sollte passen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Polestar_5_FE_OB\"\/>Der flache Viert\u00fcrer wirkt schon drahtig, das ist keine Frage. (Foto: Polestar)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Blo\u00df fehlt bei der bissigen Beschleunigung jede Dramatik, das ist eben so ein Elektroauto-Ding. Spa\u00df macht der gro\u00dfe Tourer dennoch. Allein, muss es unbedingt die 884 PS starke Performance-Ausgabe sein, die mit 141.600 Euro im Konfigurator zu finden ist? K\u00f6nnte man nicht auch mal sparsam sein und die Basis (748 PS) zu &#8222;nur&#8220; 118.600 Euro kaufen? Immerhin unterbietet auch diese die Viersekunden-Marke f\u00fcr den Standard-Sprint auf 100 km\/h (3,9 Sekunden), und 250 km\/h sind gesetzt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein ganz anderer Unterschied als die PS-Differenz k\u00f6nnte am Ende jedoch zur h\u00f6heren Attraktivit\u00e4t des Grundmodells f\u00fchren. Und zwar eine Disziplin, die Kunden in dieser Liga eher nicht auf dem Schirm haben: der Verbrauch. Statt 21,2 kWh je 100 Kilometer bei der Topversion rangiert der Wert des Einsteigers bei 17,8 bis 18,3 kWh nach gemitteltem WLTP-Muster. Und auch wenn der Mehrverbrauch kein finanzielles Loch in die Wand rei\u00dft &#8211; es ist etwas anderes, ob der Luxustourer nach 558 oder erst nach 678 Kilometern wieder ans Kabel muss. In der Praxis d\u00fcrften die Werte aber weit darunter liegen, zumal das Powerschiff arg zur Nutzung der Leistung animiert. Hier auf den einsamen franz\u00f6sischen Landstra\u00dfen sind bei wilder Gangart jedenfalls kaum 400 Kilometer real machbar mit einer Batterief\u00fcllung.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte einen Zacken schneller laden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Richtig schlimm ist das nicht, zumal das Laden grunds\u00e4tzlich schnell abgehandelt werden kann. Dank 800-Volt-Bordnetz sollen 350 kW Ladeleistung im Peak m\u00f6glich sein. Das verwundert dennoch etwas, denn im Konzern ist deutlich mehr m\u00f6glich. Warum kann ein Mittelklasse-Smart-#5 mit bis zu 420 kW laden (ebenfalls Geely-Technik), w\u00e4hrend der s\u00fcndhaft teure Polestar deutlich darunter bleibt? Und 22 Minuten f\u00fcr den Hub von 10 auf 80 Prozent sind zwar okay, aber in dieser Klasse heutzutage nur noch zweite Wahl, so ehrlich muss man sein. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unverst\u00e4ndlich auch, warum Polestar nicht erlaubt, den 112-kWh-Akku manuell zu konditionieren. Auch das geht beim Smart. So muss man immer mit Ladeplanung fahren, um den Stromspeicher vor dem Ladevorgang wohltemperiert zu haben und demnach schnellstm\u00f6glich laden zu k\u00f6nnen. Das erscheint vor allem in heimischen Gefilden unn\u00f6tig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Polestar-5\"\/>Innen mutet der Schwede skandinavisch-k\u00fchl an. Mit chinesischem Stil hat das nichts zu tun. (Foto: Polestar)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum Schluss noch ein Lob an die Human-Interface-Designer: Mit der Men\u00fcstruktur auf dem Touchscreen kommt man wirklich gut zurecht. Obwohl Lenkrad- und Spiegelverstellung dort schlicht nichts zu suchen haben. Auch sollte der Konzern \u00fcberdenken, ob es richtig ist, dass trotz ausgeschalteter Assistenten immer noch ein Rest der Fahrer\u00fcberwachung eingeschaltet bleibt. Auf diese Weise greift das System bei Unaufmerksamkeit in die Querf\u00fchrung ein. Dazu muss man aber in der Tat permanent den Blick von der Stra\u00dfe nehmen &#8211; insofern kann man damit noch so gerade leben. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unter dem Strich darf der Polestar 5 als durchaus empfehlenswerte Alternative zum hiesigen Premiumwettbewerb durchgehen. Wer jetzt bestellt, hat laut Konfigurator gute Chancen, sein Auto im Herbst zu bekommen. Das ist doch eine sch\u00f6ne Perspektive.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf Traumauto-Level angekommenMit dem neuen Polestar 5 durch halb Europa01.06.2026, 09:26 Uhr Von Patrick Broich, Genf\/Nizza Artikel anh\u00f6ren(07:11&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":191051,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[34381,17775,4749,76,75,74,16719,56937],"class_list":["post-191050","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-automobil","tag-elektroautos","tag-elektromobilitaet","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-geely","tag-polestar"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116673841022774124","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191050","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191050"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191050\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/191051"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191050"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191050"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191050"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}