{"id":191168,"date":"2026-06-01T09:16:09","date_gmt":"2026-06-01T09:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191168\/"},"modified":"2026-06-01T09:16:09","modified_gmt":"2026-06-01T09:16:09","slug":"oe1-talenteboerse-kompositionspreis-2026-geht-an-reina-yoshioka-von-der-universitaet-fuer-musik-und-darstellende-kunst-wien-mica","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191168\/","title":{"rendered":"\u00d61 Talenteb\u00f6rse-Kompositionspreis 2026 geht an Reina Yoshioka von der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien &#8211; mica"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">10.000-Euro-Nachwuchsf\u00f6rderung mit Unterst\u00fctzung der Oesterreichischen Nationalbank zum elften Mal vergeben<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien (OTS) \u2013 Gewinnerin des \u00d61 Talenteb\u00f6rse-Kompositionspreises 2026 ist Reina Yoshioka von der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Die Nachwuchsf\u00f6rderung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Oesterreichischen Nationalbank unterst\u00fctzt. Zus\u00e4tzlich wird Yoshioka mit der Komposition eines kammermusikalischen Werks beauftragt, das im Sommer 2027 uraufgef\u00fchrt wird. Zudem erh\u00e4lt sie ein Abonnement f\u00fcr das Publishing-Tool scodo des Musikverlages Universal Edition f\u00fcr zwei Jahre kostenlos und wird damit in das Verlagsportfolio aufgenommen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der in dieser Form einzigartige \u00d61-Preis wurde heuer zum elften Mal ausgeschrieben und wendet sich an Kompositionsstudierende der f\u00fcnf \u00f6sterreichischen Musikuniversit\u00e4ten. Die Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), die Musik und Kunst Privatuniversit\u00e4t der Stadt Wien (MUK), die Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t, die Universit\u00e4t Mozarteum Salzburg und die Kunstuniversit\u00e4t Graz (KUG) haben je zwei Studierende nominiert. Gewinnerin ist die 1998 in Japan geborene Reina Yoshioka. Sie ist Violinistin und Komponistin und war bereits 2025 Finalistin des \u00d61 Talenteb\u00f6rse-Kompositionspreises. Derzeit studiert sie Instrumentalkomposition bei Oscar Bianchi an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Ihre Werke wurden unter anderem im Musikverein Wien sowie beim \u201eEchoes of Tradition Recital\u201c in Malaysia aufgef\u00fchrt. Seit Juli 2025 ist Yoshioka Akademistin des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. In der Begr\u00fcndung der Fachjury, die am 28. Mai 2026 tagte, hei\u00dft es: \u201eReina Yoshioka kreiert in ihrer Musik einen virtuosen Dialog zwischen Hoch- und Popul\u00e4rkultur. Dabei verkn\u00fcpft sie unterschiedliche zeitliche und kulturelle Aspekte und verwandelt sie zu geheimnisvollen Fantasiewelten. In ihren Kompositionen zeigt sich ein komplexes klangliches Vorstellungsverm\u00f6gen.\u201c Gleichzeitig erkannte die Jury in ihrem kompositorischen Handwerk ein starkes k\u00fcnstlerisches Fundament: \u201eInstrumentale Meisterschaft verzerrt bei Yoshioka die k\u00fcnstlerische Idee nicht, sondern vergoldet ihre sehr pers\u00f6nliche Musiksprache.\u201c Die Jury hob weiters die hohe Qualit\u00e4t der nominierten Komponistinnen und Komponisten hervor. Die Breite der unterschiedlichen stilistischen Ans\u00e4tze zeigt sich auch im Werk der Siegerin und der zwei Komponistinnen, die die Jury lobend erw\u00e4hnte: \u201eTina Geroldinger (Universit\u00e4t Mozarteum Salzburg) erforscht unerschrocken und fantasiereich intermediale Aspekte des Komponierens. Neben Klang bindet sie auch visuelle Elemente in der Notation sowie in den Auff\u00fchrungskonzepten ein. In der Musik von Mahak Sadeghzadehpishjari (Kunstuniversit\u00e4t Graz) spiegelt sich eine vielf\u00e4ltige k\u00fcnstlerische Pers\u00f6nlichkeit; ihr Werk ist gepr\u00e4gt von starker sch\u00f6pferischer Energie, die es ihr erm\u00f6glicht, dramaturgische Spannung auch \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Strecken hinweg zu halten.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der \u00d61-Preis stellt einen Kompositionsauftrag f\u00fcr ein kammermusikalisches Werk in der L\u00e4nge von 10 bis max. 20 Minuten dar, das auch elektronische Musik einschlie\u00dfen und bis zu f\u00fcnf Instrumente umfassen kann. Die Urauff\u00fchrung des neuen Werks wird 2027 im Rahmen des \u201e\u00d61 Musiksalons\u201c stattfinden. Als Besonderheit muss die Komposition eines der Streichinstrumente aus den Gruppen Violine, Bratsche oder Cello beinhalten, denn die OeNB stellt aus ihrer europaweit einzigartigen Sammlung kostbarer alter Instrumente eines davon f\u00fcr die Urauff\u00fchrung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reina Yoshioka wird im \u201eZeit-Ton Magazin\u201c am Sonntag, den 31. Mai ab 19.05 Uhr in \u00d61 vorgestellt. Portr\u00e4ts aller Finalistinnen und Finalisten wurden und werden im Mai ebenfalls im \u00d61-\u201eZeit-Ton Magazin\u201c gesendet. Alle Portr\u00e4ts sind online nachzuh\u00f6ren unter\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\" href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/kompositionspreis\">https:\/\/oe1.orf.at\/kompositionspreis<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"10.000-Euro-Nachwuchsf\u00f6rderung mit Unterst\u00fctzung der Oesterreichischen Nationalbank zum elften Mal vergeben Wien (OTS) \u2013 Gewinnerin des \u00d61 Talenteb\u00f6rse-Kompositionspreises 2026&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":191169,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[28],"tags":[46,42,57511,57512,44,181,182],"class_list":["post-191168","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wien","tag-at","tag-austria","tag-mdw","tag-oe1-talenteboerse","tag-oesterreich","tag-vienna","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116674100222297084","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191168","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191168\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/191169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}