{"id":191190,"date":"2026-06-01T09:29:06","date_gmt":"2026-06-01T09:29:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191190\/"},"modified":"2026-06-01T09:29:06","modified_gmt":"2026-06-01T09:29:06","slug":"moeseneder-die-zukunft-des-orf-entscheidet-sich-bei-den-unter-30-jaehrigen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191190\/","title":{"rendered":"M\u00f6seneder: Die Zukunft des ORF entscheidet sich bei den unter 30-J\u00e4hrigen"},"content":{"rendered":"<p>Wien &#8211; Im Rahmen seiner Zukunftsinitiative ORF 2035 stellt ORF-Generaldirektor-Bewerber Reinhard M\u00f6seneder die Frage in den Mittelpunkt, die aus seiner Sicht \u00fcber die Zukunft des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks entscheiden wird: &#8222;Warum soll sich ein 20-J\u00e4hriger bzw. eine 20-J\u00e4hrige im Jahr 2035 \u00fcberhaupt noch f\u00fcr den ORF interessieren?&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr M\u00f6seneder liegt genau darin eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. &#8222;Die Zukunft des ORF entscheidet sich nicht daran, wie viele junge Menschen wir heute erreichen. Die Zukunft des ORF entscheidet sich daran, wie viele junge Menschen sich im ORF wiederfinden.&#8220;<\/p>\n<p>Der Medienkonsum junger Menschen habe sich grundlegend ver\u00e4ndert. Streaming, Social Media, k\u00fcnstliche Intelligenz und digitale Plattformen pr\u00e4gen zunehmend die Informations- und Unterhaltungswelt einer neuen Generation.<\/p>\n<p>&#8222;Junge Menschen vergleichen den ORF heute nicht mehr mit anderen Fernsehsendern. Sie vergleichen ihn mit Netflix, TikTok, YouTube, Instagram und den digitalen Angeboten internationaler Plattformen.&#8220;<\/p>\n<p>Gerade deshalb d\u00fcrfe der ORF nicht versuchen, diese Plattformen zu kopieren. &#8222;Wir werden TikTok nicht dadurch schlagen, dass wir TikTok werden. Wir werden erfolgreich sein, wenn wir etwas bieten, was globale Plattformen nicht bieten k\u00f6nnen: Vertrauen, Orientierung, Qualit\u00e4t und \u00f6sterreichische Relevanz.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr M\u00f6seneder muss der ORF k\u00fcnftig noch st\u00e4rker dort pr\u00e4sent sein, wo junge Menschen leben, lernen, arbeiten und kommunizieren. Eine Schl\u00fcsselrolle sieht er dabei in ORF ON als zentraler digitaler Plattform der Zukunft. &#8222;ORF ON muss weit mehr sein als eine Mediathek. ORF ON muss zur digitalen Heimat des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks werden.&#8220;<\/p>\n<p>Neben technologischen Innovationen fordert M\u00f6seneder vor allem eine neue Kultur des Dialogs: &#8222;Die junge Generation m\u00f6chte nicht nur Inhalte konsumieren. Sie m\u00f6chte mitreden, mitgestalten und geh\u00f6rt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Daher schl\u00e4gt er im Rahmen von ORF 2035 vor, junge Menschen k\u00fcnftig st\u00e4rker in die Entwicklung von Formaten, digitalen Angeboten und gesellschaftlichen Zukunftsthemen einzubinden. Denkbar seien unter anderem Jugendbeir\u00e4te, Community-Plattformen, Innovationsforen sowie regelm\u00e4\u00dfige Dialogformate mit Sch\u00fclerinnen, Studierenden und jungen Berufst\u00e4tigen.<\/p>\n<p>&#8222;Der ORF darf nicht nur f\u00fcr junge Menschen senden. Er muss junge Menschen aktiv einladen, Teil seiner Zukunft zu werden.&#8220;<\/p>\n<p>Besonders wichtig seien Themen, die die junge Generation unmittelbar betreffen. Dazu z\u00e4hlen Bildung, Wohnen, Arbeitswelt, Digitalisierung, Gesundheit, Sport, Unternehmertum, Innovation und Zukunftschancen.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn 20-J\u00e4hrige den Eindruck haben, dass der ORF ihre Fragen versteht, ihre Themen ernst nimmt und ihre Zukunft mitgestalten m\u00f6chte, dann wird der ORF auch 2035 relevant sein.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr M\u00f6seneder geht es dabei um weit mehr als Reichweiten. &#8222;Der ORF ist eine der wenigen Institutionen unseres Landes, die Generationen miteinander verbinden k\u00f6nnen. Diese Chance m\u00fcssen wir nutzen.&#8220;<\/p>\n<p>Seine Vision fasst er in einem Satz zusammen: &#8222;Ein 20-J\u00e4hriger bzw. eine 20-J\u00e4hrige interessiert sich 2035 f\u00fcr den ORF, wenn der ORF sich heute f\u00fcr ihn oder sie interessiert.&#8220;<\/p>\n<p>Mit ORF 2035 setzt M\u00f6seneder auf eine langfristige Strategie f\u00fcr junge Zielgruppen, digitale Innovation, gesellschaftliche Beteiligung und \u00f6ffentlich-rechtliche Relevanz. &#8222;Mein Ziel ist ein ORF, den junge Menschen nicht als Institution ihrer Eltern wahrnehmen, sondern als Plattform f\u00fcr ihre eigene Zukunft.&#8220;<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen: Mag.Dr. Reinhard M\u00f6seneder, Bewerber um die Funktion des ORF-Generaldirektors ORF 2035 \u2013 Vertrauen. Innovation. Zusammenhalt.<\/p>\n<p>(Ende)<\/p>\n<p>Aussender: MoRe Consulting GmbH Ansprechpartner: Reinhard M\u00f6seneder Tel.: +43 664 1 811 764 E-Mail: reinhard.moeseneder@more-consulting.at Website: more-consulting.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien &#8211; Im Rahmen seiner Zukunftsinitiative ORF 2035 stellt ORF-Generaldirektor-Bewerber Reinhard M\u00f6seneder die Frage in den Mittelpunkt, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":191191,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[46,42,16481,57517,57516,44,43,45,57519,57518],"class_list":["post-191190","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-at","tag-austria","tag-generation-z","tag-orf-fuer-unter-30-jaehrige","tag-orf-jugendforum","tag-oesterreich","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-zukunft-2035","tag-zukunftschancen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116674151551769775","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191190"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191190\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/191191"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}