{"id":191583,"date":"2026-06-01T13:12:13","date_gmt":"2026-06-01T13:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191583\/"},"modified":"2026-06-01T13:12:13","modified_gmt":"2026-06-01T13:12:13","slug":"globale-geldgeber-beschleunigen-drei-ebola-impfstoffe-bei-ausbruch-in-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/191583\/","title":{"rendered":"Globale Geldgeber beschleunigen drei Ebola-Impfstoffe bei Ausbruch in Afrika"},"content":{"rendered":"<p>Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) will die Entwicklung von drei experimentellen Impfstoffen gegen das Bundibugyo-Virus \u201edringend beschleunigen\u201c. Das Virus ist f\u00fcr den aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) und in Uganda verantwortlich, teilte die Organisation am Montag mit. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>\u201eDas Bundibugyo-Virus verbreitet sich rasch, es gibt keinen zugelassenen Impfstoff \u2013 in diesem Wettlauf gegen eine t\u00f6dliche Krankheit z\u00e4hlt jeder Tag\u201c, sagte Dr. Richard Hatchett, Vorstandsvorsitzender von CEPI.<\/p>\n<p>\u201eMit der schnellen Finanzierung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr diese drei vielversprechenden Kandidaten wollen wir sichere, wirksame Impfstoffe voranbringen, um diesen Ausbruch zu kontrollieren.\u201c <\/p>\n<p>CEPI ist eine globale \u00f6ffentlich-private Partnerschaft. Sie finanziert Impfstoffe und andere biologische Gegenma\u00dfnahmen gegen neu auftretende Infektionskrankheiten und m\u00f6gliche Pandemien und beschleunigt deren Entwicklung. <\/p>\n<p>Die Stiftung k\u00fcndigte an, in ein Portfolio von Impfstoffkandidaten zu investieren. Dazu geh\u00f6ren Projekte der International AIDS Vaccine Initiative, von Moderna und der Universit\u00e4t Oxford, deren Impfstoffe am Serum Institute of India (SII) hergestellt werden sollen. <\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat diese drei Impfstoffkandidaten als die derzeit vielversprechendsten Mittel im Kampf gegen Ebola eingestuft. <\/p>\n<p>Wo steht die Entwicklung?<\/p>\n<p>CEPI stellt bis zu 50 Millionen Dollar (43 Millionen Euro) f\u00fcr vorklinische Tests und klinische Studien der Phase eins mit dem Moderna-Kandidaten bereit. Er basiert auf derselben mRNA-Technologie, die sich w\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie bew\u00e4hrt hat.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t Oxford und SII erhalten zun\u00e4chst bis zu 8,6 Millionen Dollar (7,4 Millionen Euro) f\u00fcr vorklinische Tests und weitere Entwicklungsschritte zur Vorbereitung auf Studien der Phase eins. <\/p>\n<p>Die International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) erh\u00e4lt bis zu 3,2 Millionen Dollar (2,57 Millionen Euro). Ihr Kandidat nutzt dieselbe rVSV-Impfplattform wie ein zugelassener und von der WHO pr\u00e4qualifizierter Impfstoff gegen den Zaire-Stamm des Ebola-Virus. <\/p>\n<p>\u201eDie Investition von CEPI in drei vielversprechende Impfstoffkandidaten gegen das Bundibugyo-Virus ist ein wichtiger Schritt f\u00fcr unsere gemeinsame Reaktion\u201c, sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO. <\/p>\n<p>Er erg\u00e4nzte, ein Bundibugyo-Impfstoff k\u00f6nne helfen, den aktuellen Ausbruch einzud\u00e4mmen und die Vorsorge f\u00fcr k\u00fcnftige Epidemien zu st\u00e4rken. Dies sei \u201egenau die Art sektor\u00fcbergreifender Zusammenarbeit, die eine Epidemie-Bek\u00e4mpfung verlangt\u201c.<\/p>\n<p>Auch Dr. Jean Kaseya, Generaldirektor der Africa Centres for Disease Prevention and Control, begr\u00fc\u00dfte den Schritt. <\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hrend wir in Afrika auf einen aktiven Ebola-Ausbruch reagieren, kommt die Investition von CEPI in drei Bundibugyo-Ebolavirus-Impfstoffkandidaten zur rechten Zeit und ist entscheidend f\u00fcr die Gesundheit Afrikas \u2013 ebenso f\u00fcr die wirtschaftliche Sicherheit und f\u00fcr das Ziel des Kontinents, eine nachhaltige Forschungs-, Entwicklungs- und Impfstoffproduktion aufzubauen\u201c, sagte er. <\/p>\n<p>Alle zugrunde liegenden Impfstoffplattformen verf\u00fcgen \u00fcber umfangreiche Sicherheitsdaten. Forschende haben sie bereits genutzt, um Kandidaten mit vorklinischer oder klinischer Wirksamkeit gegen andere Erreger zu entwickeln, darunter die Zaire- und Sudan-St\u00e4mme des Ebola-Virus sowie das Marburg-Virus. <\/p>\n<p>Der aktuelle Ausbruch hat nach Angaben der DR Kongo bislang mindestens 282 best\u00e4tigte F\u00e4lle verursacht; zudem sind rund 1.000 Verdachtsf\u00e4lle registriert.<\/p>\n<p>Noch stehen keine Impfstoffe zur Verf\u00fcgung. Nach Angaben der WHO hat deshalb derzeit die Unterbrechung der \u00dcbertragung Vorrang \u2013 mit Instrumenten, die seit Jahrzehnten in Ebola-Eins\u00e4tzen zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren Krankheits\u00fcberwachung, schnelle Tests und Diagnostik, Kontaktverfolgung, Isolation und Behandlung von Patientinnen und Patienten, Infektionspr\u00e4vention und -kontrolle, Einbindung der Gemeinden sowie sichere und w\u00fcrdige Bestattungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) will die Entwicklung von drei experimentellen Impfstoffen gegen das Bundibugyo-Virus \u201edringend&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":191584,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,29849,52404,124,123,2910,44,52405],"class_list":["post-191583","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-demokratische-republik-kongo","tag-ebolavirus","tag-gesundheit","tag-health","tag-impfstoff","tag-oesterreich","tag-uganda"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116675028481138102","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191583"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191583\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/191584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}