{"id":19307,"date":"2026-03-01T08:13:09","date_gmt":"2026-03-01T08:13:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/19307\/"},"modified":"2026-03-01T08:13:09","modified_gmt":"2026-03-01T08:13:09","slug":"planetenparade-nur-fuer-kurzen-zeitraum-sichtbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/19307\/","title":{"rendered":"Planetenparade nur \u201ef\u00fcr kurzen Zeitraum\u201c sichtbar"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCCnp tspCCnq\">Sechs Planeten stehen derzeit ausnahmsweise gleichzeitig am Abendhimmel: Merkur, Venus, Saturn, Neptun, Uranus und Jupiter. Eine solche Konstellation entsteht laut <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/schwarzmond-am-wochenende--gefolgt-vom-blutmond-wie-die-mysteriosen-mondnamen-entstehen-und-was-sie-bedeuten-14195219.html?icid=in-text-link_15298494\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg<\/a> nur alle ein bis zwei Jahre. Normalerweise seien vielleicht zwei, drei Planeten zeitgleich am Himmel zu entdecken. Die US-Raumfahrtbeh\u00f6rde Nasa schreibt von einer \u201ePlanetenparade\u201c am Samstag.<\/p>\n<p>Wann kann man die Planetenparade sehen?Tag: Am Samstag, den 28. Februar 2028.<\/p>\n<p>Uhrzeit: <\/p>\n<p>ab 18.30 Uhr (mit Merkur und Venus)ab 19 Uhr (mit Neptun\u00a0\u2013 nur mit Teleskop sichtbar)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Derzeit gesellt sich laut Liefke auch noch der zunehmende Mond hinzu. Weil die Planeten im Westen dann verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig eng beieinander sind, gilt der Samstagabend als guter Zeitpunkt zur Beobachtung. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Aber: \u201eDie Ansicht der Planeten gilt ausschlie\u00dflich f\u00fcr einen kurzen Zeitraum in der Abendd\u00e4mmerung\u201c, berichtet Liefke. \u201eDanach gehen Merkur, Venus, Saturn und Neptun im Westen unter und sind weg.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Liefke spricht von einem Zeitfenster zwischen 19.00 Uhr und 19.15 Uhr, um eventuell auch noch Neptun mit dem Teleskop zu entdecken. Nach Merkur und Venus k\u00f6nne man demnach schon ab 18.30 Uhr Ausschau halten.<\/p>\n<p> Planetenparade: Wie stehen die Chancen auf Sichtung? <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Wichtig f\u00fcr die Sicht ist jedoch ein klarer Himmel. Laut Deutschem Wetterdienst stehen die Chancen daf\u00fcr am fr\u00fchen Samstagabend vor allem im S\u00fcdosten des Landes gut. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">\u201eIch w\u00fcrde mal den \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdosten und den Osten, also den S\u00fcdosten Bayerns, als auch Ostsachsen, S\u00fcdostbrandenburg, hervorheben\u201c, sagte Meteorologe Thore Hansen. Ansonsten sei es doch eher ein Gl\u00fccksspiel.<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Allerdings d\u00e4mpft Liefke die Erwartungen. \u201eEs ist ein weit verbreitetes und leider in den (sozialen) Medien immer weiter kolportiertes Missverst\u00e4ndnis, dass man die Planeten wie auf einer Perlenschnur aufgereiht sieht\u201c, schreibt die stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie.\u00a0<\/p>\n<p> Wo findet man welchen Planeten am Nachthimmel? <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">So bef\u00e4nden sich Merkur, Venus, Saturn und Neptun in der N\u00e4he des Westhorizonts. Jupiter stehe dagegen in einer ganz anderen Himmelsrichtung (S\u00fcdost). \u201eMan muss sich umdrehen, um ihn zu sehen, wenn man sich vorher die Planeten im Westen angeschaut hat.\u201c <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Uranus wiederum befinde sich etwa in der Mitte zwischen Jupiter und den Planeten am Westhorizont hoch im S\u00fcds\u00fcdwesten.<\/p>\n<p>Wo findet man die Planeten?<\/p>\n<p>Westlicher Horizont:<\/p>\n<p>Merkur (mit Fernglas sichtbar)Venus (mit blo\u00dfem Auge sichtbar)Saturn (mit Fernglas sichtbar)Neptun (ggf. mit Teleskop sichtbar)<\/p>\n<p>S\u00fcdosten:<\/p>\n<p>Jupiter (mit blo\u00dfem Auge sichtbar)<\/p>\n<p>S\u00fcds\u00fcdwesten: <\/p>\n<p>Uranus (mit Fernglas sichtbar)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Und wie kann man die Planeten nun finden? <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/ratselhafte-phanomene-magnetische-wirbelsturme-an-jupiters-polen-12790652.html?icid=in-text-link_15298494\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Der Jupiter<\/a> l\u00e4sst sich laut Liefke noch recht einfach identifizieren, weil er der erste Planet ist, der am Abendhimmel aufgrund seiner Helligkeit zu sehen ist. Nach einem \u00e4hnlich hellen Lichtpunkt m\u00fcsse man dann im Westen am Horizont suchen: der Venus. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">In der N\u00e4he der Venus k\u00f6nne man dann mit einem Fernglas nach Merkur und Saturn schauen. Der Uranus befinde sich wiederum hoch im S\u00fcds\u00fcdwesten. Der Neptun sei selbst mit einem Teleskop schwer zu finden, sagt Liefke. Der Mars befinde sich zurzeit am Taghimmel in Sonnenn\u00e4he. Er werde erst ab Mitte des Jahres wieder sichtbar\u00a0\u2013 und zwar am Morgenhimmel. <\/p>\n<p> Wie oft kommt so eine Planetenparade vor? <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Dass man alle sieben Planeten auf einmal sehen kann, kommt h\u00f6chst selten vor. Eine Konstellation aus drei Planeten sieht man etwa einmal j\u00e4hrlich. Vier Planeten auf einen Schlag (Venus, Mars, Jupiter und Saturn) gibt es alle zwei bis drei Jahre. Eine\u00a0F\u00fcnfer-Planetenparade, bei der auch Merkur sichtbar ist, sehen wir im Schnitt nur alle sechs Jahre.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema Astronomie<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/schmutz-von-oben-absturzender-weltraumschrott-belastet-die-atmosphare-15260471.html?icid=topic-list_15298494___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" 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In den Jahren 2025 und 2026 gibt es allerdings eine ungew\u00f6hnliche H\u00e4ufung von Planetenparaden. (dpa, mira)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sechs Planeten stehen derzeit ausnahmsweise gleichzeitig am Abendhimmel: Merkur, Venus, Saturn, Neptun, Uranus und Jupiter. 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