{"id":193439,"date":"2026-06-02T11:05:13","date_gmt":"2026-06-02T11:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/193439\/"},"modified":"2026-06-02T11:05:13","modified_gmt":"2026-06-02T11:05:13","slug":"berner-forscher-finden-beleg-fuer-magnetfelder-auf-exoplaneten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/193439\/","title":{"rendered":"Berner Forscher finden Beleg f\u00fcr Magnetfelder auf Exoplaneten"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/63d043aeab63cb5036cf220a05954af02bf887a5-91513281.jpg\" width=\"1400\" height=\"1050\" alt=\"\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>            Keystone-SDA        <\/p>\n<p>        Ein Forschungsteam mit Berner Beteiligung hat den bisher st\u00e4rksten Hinweis auf Magnetfelder ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Offenbar bremsen sie die extremen Winde auf den fernen Gasriesen.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        02. Juni 2026 &#8211; 12:09\n<\/p>\n<p> (Keystone-SDA) F\u00fcr eine in der Fachzeitschrift \u00abNature Astronomy\u00bb ver\u00f6ffentlichte Studie hat das Forschungsteam die Windgeschwindigkeiten auf sieben heissen, Jupiter-\u00e4hnlichen Exoplaneten analysiert, wie die Universit\u00e4t Bern am Dienstag mitteilte.<\/p>\n<p>Die Forschenden stellten auf den untersuchten Exoplaneten Windgeschwindigkeiten von rund 7200 bis \u00fcber 25\u2019000 Kilometern pro Stunde fest. Zum Vergleich: Die schnellsten Winde auf dem Jupiter in unserem Sonnensystem erreichen etwa 1500 km\/h.<\/p>\n<p>Bei der Analyse der Daten entdeckte das Team ein unerwartetes Muster: Je h\u00f6her die Temperatur eines Planeten ist, desto geringer ist seine Windgeschwindigkeit. \u00abDas widerspricht v\u00f6llig der Intuition, denn unter sonst gleichen Bedingungen verf\u00fcgen heisse Planeten \u00fcber mehr Energie, um die Winde zu beschleunigen\u00bb, wird Mitautor Vivien Parmentier in der Mitteilung zitiert.<\/p>\n<p>Magnetfelder als Bremse<\/p>\n<p>Als plausibelste Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen identifizierte das Team das Vorhandensein von planetarischen Magnetfeldern. Diese k\u00f6nnen wie eine Bremse wirken und die Bewegung von geladenen Teilchen in der Atmosph\u00e4re verlangsamen. Anhand der Daten leitete das Team die St\u00e4rke der Magnetfelder f\u00fcr jeden der sieben Planeten ab. Die St\u00e4rken sind mit jenen im Sonnensystem vergleichbar und entsprechen etwa dem Vierfachen des Saturn-Magnetfelds oder der H\u00e4lfte des Jupiter-Magnetfelds.<\/p>\n<p>Die Existenz starker Magnetfelder k\u00f6nnte bedeuten, dass auf diesen Exoplaneten Polarlichter entstehen, die noch spektakul\u00e4rer als auf der Erde sind.<\/p>\n<p>Ausserdem sind die Forschungsergebnisse laut den Forschenden ein wichtiger Schritt, um zu verstehen, welche Planeten ihre Atmosph\u00e4re und ihr Wasser behalten und potenziell Leben beherbergen k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keystone-SDA Ein Forschungsteam mit Berner Beteiligung hat den bisher st\u00e4rksten Hinweis auf Magnetfelder ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt. 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