{"id":193446,"date":"2026-06-02T11:09:08","date_gmt":"2026-06-02T11:09:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/193446\/"},"modified":"2026-06-02T11:09:08","modified_gmt":"2026-06-02T11:09:08","slug":"expertinnen-und-expertenforum-befasst-sich-mit-chancen-und-herausforderungen-des-digitalen-wandels-fuer-gemeinden-und-regionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/193446\/","title":{"rendered":"Expertinnen- und Expertenforum befasst sich mit Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels f\u00fcr Gemeinden und Regionen"},"content":{"rendered":"<p>\nGemeinden und Regionen sollten die digitale Entwicklung nicht blo\u00df begleiten, sondern selbstbewusst und verantwortungsvoll mitgestalten, betonte heute Bundesratspr\u00e4sident Markus Stotter im Rahmen des von ihm initiierten Expertinnen- und Expertenforums mit dem Titel &#8222;Digitale Gemeinde 2035&#8220; im Parlament. Dabei er\u00f6rtern Fachleute aus Theorie und Praxis, wie Gemeinden den digitalen Wandel aktiv, sicher und gemeinwohlorientiert gestalten k\u00f6nnen, wobei es unter anderem um digitale Infrastruktur, Datenkompetenz und Vernetzung geht. Zudem werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt.<\/p>\n<p>Der deutsche Futurologe Max Thinius sprach sich in seiner Keynote zum Thema &#8222;Digital, kommunal, zukunftssicher&#8220; f\u00fcr ein positives Zukunftsbild aus, dass durch neue Technologien wie der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) gestalten werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Das Forum kann via Livestream in der <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/aktuelles\/mediathek\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mediathek des Parlaments<\/a> mitverfolgt werden und ist dort als Video-on-Demand verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Stotter: Der Nutzen f\u00fcr die Menschen soll im Mittelpunkt stehen<\/p>\n<p>Wie Gemeinden den digitalen Wandel aktiv, sicher und gemeinwohlorientiert gestalten, sei keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern betreffe ganz unmittelbar das t\u00e4gliche Leben der Menschen, zeigte sich Bundesratspr\u00e4sident Markus Stotter \u00fcberzeugt. Gemeinden und Regionen sollten die digitale Entwicklung nicht blo\u00df begleiten, sondern selbstbewusst und verantwortungsvoll mitgestalten. Moderne Technologien m\u00fcssen dabei laut Stotter dazu beitragen, das Leben der Menschen zu erleichtern, die Verwaltung zu st\u00e4rken sowie neue M\u00f6glichkeiten der Teilhabe zu er\u00f6ffnen. So k\u00f6nnten digitale Instrumente, etwa in Bereichen wie Verwaltung, Bildung, Gesundheit, Energie, Mobilit\u00e4t und Sicherheit, Abl\u00e4ufe vereinfachen, Entscheidungsgrundlagen verbessern und B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger st\u00e4rker einbinden. Entscheidend dabei sei, dass nicht die Technik, sondern der Nutzen f\u00fcr die Menschen im Mittelpunkt stehe. Dazu braucht es f\u00fcr den Bundesratspr\u00e4sidenten einfache Zug\u00e4nge f\u00fcr alle Generationen und die F\u00e4higkeit, digitale Entwicklungen &#8211; ausgehend von den lokalen Bed\u00fcrfnissen und Herausforderungen &#8211; auf regionaler Ebene selbstbestimmt zu gestalten.<\/p>\n<p>Gut vernetzte, krisenfeste und digital handlungsf\u00e4hige Regionen w\u00fcrden zudem Lebens- und Arbeitsr\u00e4ume mit Perspektive f\u00fcr junge Menschen schaffen. Es gehe darum, dass durch die digitale Transformation auch kleinere Gemeinden, l\u00e4ndliche R\u00e4ume und regionale Zentren leistungsf\u00e4hig, lebenswert und zukunftssicher blieben. So k\u00f6nne der digitale Wandel zu einem &#8222;echten Standortvorteil&#8220; f\u00fcr \u00d6sterreichs Gemeinden und Regionen beitragen, unterstrich der Bundesratspr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Futurologe Thinius \u00fcber die positiven Gestaltungsm\u00f6glichkeiten durch neue Technologien <\/p>\n<p>&#8222;Die Zukunft kommt nicht, sondern wir gestalten sie&#8220;, hielt der Futurologe Max Thinius in seiner Keynote fest. Thinius sprach sich grunds\u00e4tzlich f\u00fcr ein positives Zukunftsbild aus, dass durch neue Technologien wie der k\u00fcnstlichen Intelligenz gestaltet werden k\u00f6nne. Anstatt der Anpassung und dem Sprechen von Chancen und Herausforderungen, werde es k\u00fcnftig vielmehr um das Gestalten der daraus entstehenden vielf\u00e4ltigen positiven M\u00f6glichkeiten gehen. So wird es laut Thinius k\u00fcnftig KI-Tools geben, bei denen die Menschen nicht merken, dass sie in allen ihren Lebensbereichen angewendet werden. Dies k\u00f6nne beim Vernetzen von Regionen und Nachbarschaften helfen und zu einer anderen Qualit\u00e4t des Zusammenlebens beitragen.<\/p>\n<p>Wichtig dabei sei jedoch, nicht auf digitale Selbstbestimmung und Datenautonomie zu vergessen, damit jeder und jede seine oder ihre Daten selbst besitzen k\u00f6nne. Thinius hob in diesem Zusammenhang die heimische elektronische Gesundheitsakte ELGA positiv hervor. Hier sei \u00d6sterreich weltweit f\u00fchrend. Grunds\u00e4tzlich werde durch den digitalen Wandel und KI nicht mehr das Motto &#8222;Made in Austria&#8220; sondern &#8222;Made from Austria&#8220; ausschlaggebend sein. Es gehe darum, Ideen zu generieren, die weit \u00fcber \u00d6sterreich hinausgehen, so Thinius.<\/p>\n<p>Panels zu digitaler Infrastruktur und Datenkompetenz von Gemeinden und Regionen<\/p>\n<p>Nach der Keynote folgt das Panel &#8222;Digitale Daseinsvorsorge als Faktor f\u00fcr Zukunfts- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Gemeinden und Regionen&#8220;, das Ernst-Olav Ruhle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer SBR-net Consulting, und Oskar Januschke, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Raumprozess+ Public Consulting und Experte f\u00fcr Stadt-, Regional- und Standortentwicklung, mit Referaten einleiten werden.<\/p>\n<p>Im Panel &#8222;Digitalit\u00e4t und Datenr\u00e4ume im Public Sector sichern Gemeinwohl und Chancengleichheit&#8220; werden Maria Rost, Bereichsleiterin Digitales im Verband kommunaler Unternehmen, und die Amtsleiterin der Gemeinde Neuhaus Regina Wiedl \u00fcber konkrete Projekte und Erfahrungen berichten.<\/p>\n<p>Moderiert wird die Veranstaltung von Franz Zeller, Ressortleiter Wissenschaft und Innovation im ORF. (Schluss) med<\/p>\n<p>HINWEIS: <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/aktuelles\/mediathek\/fotos\/1895118\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fotos<\/a> dieser Veranstaltung sowie eine <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/erleben\/veranstaltungen\/nachschau\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nachschau auf vergangene Veranstaltungen<\/a> finden Sie im <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Webportal des Parlaments<\/a>. Die Veranstaltung wurde live in der <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/aktuelles\/mediathek\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mediathek des Parlaments<\/a> \u00fcbertragen und ist dort als Video-on-Demand abrufbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gemeinden und Regionen sollten die digitale Entwicklung nicht blo\u00df begleiten, sondern selbstbewusst und verantwortungsvoll mitgestalten, betonte heute Bundesratspr\u00e4sident&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":170244,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[17345,616,18002,26393,26395,46,42,1444,37941,44,26394,43,45,11275],"class_list":["post-193446","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-bundesrat","tag-parlament","tag-stotter","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-digitalisierung","tag-gemeinden","tag-oesterreich","tag-ots","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-veranstaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116680208097008273","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/193446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=193446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/193446\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/170244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=193446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=193446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=193446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}