{"id":193745,"date":"2026-06-02T14:03:09","date_gmt":"2026-06-02T14:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/193745\/"},"modified":"2026-06-02T14:03:09","modified_gmt":"2026-06-02T14:03:09","slug":"demonstration-am-landhausplatz-gegen-abtreibung-am-krankenhaus-innsbruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/193745\/","title":{"rendered":"Demonstration am Landhausplatz gegen Abtreibung am Krankenhaus Innsbruck"},"content":{"rendered":"<p>Innsbruck\/Linz (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Am 31. Mai organisierte Jugend f\u00fcr das Leben eine spontane Kundgebung am Landhausplatz aufgrund der Einf\u00fchrung von Abtreibung am Klinikum Innsbruck. Rund 200 Tiroler folgten dem kurzfristig verbreiteten Aufruf, um f\u00fcr eine sofortige Revidierung dieses Schrittes, der von der \u00d6VP-SP\u00d6-Regierung initiiert und abgesegnet wurde, zu demonstrieren.<\/p>\n<p>Seit 2022 versucht die Landesregierung, das Abtreibungsangebot in Tirol auszuweiten. Aus allen Richtungen \u2013 Beratungsorganisationen, Lebensschutzvereine, Kirche \u2013 hagelte es in den darauffolgenden Jahren Kritik. Jugend f\u00fcr das Leben betonte wiederholt: Eine Regierung hat keine Infrastruktur f\u00fcr Abtreibungen bereitzustellen! Nun aber wortw\u00f6rtlich \u00fcber Nacht der Dammbruch unter \u00d6VP-\u00c4gide: Seit 4. Mai k\u00f6nnen nun auch an der Klinik Innsbruck Ungeborene vor ihrem Entbindungstermin durch \u00e4rztliche Hand get\u00f6tet werden.<\/p>\n<p>Eine Nachricht, die nicht nur die Bev\u00f6lkerung Tirols, sondern auch Klinikmitarbeiter \u00fcberraschend vor vollendete Tatsachen stellte. Die rund 200 Teilnehmer demonstrierten am Sonntag direkt vor dem Landhaus. \u201eEin Kind ist keine Krankheit \u2013 Abtreibung raus aus dem Krankenhaus\u201c, \u201eAbtreibung ist keine Gesundheitsleistung\u201c war auf Transparenten und Schildern zu lesen. Dazu waren 400 Paar Kinderschuhe symbolisch f\u00fcr die j\u00e4hrlich gesch\u00e4tzt 300-600 abgetriebenen Kinder in Tirol aufgestellt worden. Eine Mitarbeiterin von der Beratungsorganisation 1000plus gab Einblick in den Alltag der Schwangerenberatung: Keiner von jenen, die Abtreibung ans Krankenhaus gebracht haben, scheine zu wissen, was Schwangere in Not wirklich brauchen. Mit Jugend f\u00fcr das Leben kritisierte sie die Auswahl der beauftragten Beratungsorganisationen an der Klinik, die sich f\u00fcr einen sehr liberalen Abtreibungszugang stark machen. Auch zwei Privatpersonen gaben als betroffene Frauen Zeugnis von ihren Erfahrungen mit Abtreibung. Zudem hatte der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler den Organisatoren ein Gru\u00dfwort an die Teilnehmer zukommen lassen. <\/p>\n<p>\u201eAbtreibungen raus aus dem Krankenhaus, Einf\u00fchrung eines Abbruchregisters und Schaffung von echten Hilfsangeboten\u201c, betonte Frederik Koller, Vorsitzender der Jugend f\u00fcr das Leben, die aktuell brennenden Punkte des Lebensschutzes in Tirol. Der Aufruf an Landeshauptmann Mattle (\u00d6VP) geht auch aus der neuen von der Jugend f\u00fcr das Leben initiierten Petition klar hervor: Revidierung dieses Verrats an den eigenen Grunds\u00e4tzen (vgl. \u00d6VP-Grundsatzprogramm S. 32: \u201eWir lehnen den Schwangerschaftsabbruch ab.\u201c) und an den W\u00e4hlern, sofortiger Stopp von Abtreibung am Klinikum Innsbruck!<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | JFL<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Innsbruck\/Linz (OTS) &#8211;\u00a0 Am 31. 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