{"id":19562,"date":"2026-03-01T11:17:08","date_gmt":"2026-03-01T11:17:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/19562\/"},"modified":"2026-03-01T11:17:08","modified_gmt":"2026-03-01T11:17:08","slug":"stadt-wien-will-mozartverkaeufer-in-der-innenstadt-verbieten-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/19562\/","title":{"rendered":"Stadt Wien will Mozartverk\u00e4ufer in der Innenstadt verbieten \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem sich die Beschwerden \u00fcber die kost\u00fcmierten Ticketverk\u00e4ufer in der Wiener Innenstadt h\u00e4ufen, will die Stadt nun durchgreifen und die sogenannten Mozartverk\u00e4ufer von den zentralen Orten des ersten Bezirks verbannen. Ab Mai sollen sie daher nicht mehr am Stephansplatz, am Graben oder neben der Oper ihre Karten verkaufen d\u00fcrfen.  <\/p>\n<p>Wien.  Sie pr\u00e4gen das Stadtbild im ersten Bezirk, rund um den Stephansplatz etwa oder auch bei der Staatsoper: Die sogenannten \u201eMozartverk\u00e4ufer\u201c, kost\u00fcmierte Ticketverk\u00e4ufer, die Touristen Eintrittskarten f\u00fcr Konzerte verkaufen wollen. <\/p>\n<p>Die Stadt Wien will ebendiese \u201eMozartverk\u00e4ufer\u201c nun ganz aus dem ersten Bezirk verbannen, wie Planungsstadtr\u00e4tin Ulli Sima (SP\u00d6) am Sonntag in einer Aussendung bekannt gab: Die Beschwerden h\u00e4tten sich geh\u00e4uft, au\u00dferdem habe man in den vergangengen Jahren \u201eeine Zunahme an groben Verst\u00f6\u00dfen der Vorgaben\u201c feststellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u201eRegelm\u00e4\u00dfige Kontrollen zeigen, dass innerhalb der relevanten Bereiche in der City regelm\u00e4\u00dfig Ticketverk\u00e4ufer ohne Genehmigungen anzutreffen sind,\u201c hei\u00dft es in der Aussendung. \u201eBesonders auff\u00e4llig auch vor dem Stephansdom, wo es bedingt auch durch den U-Bahn-Ausgang und gro\u00dfer Touristenstr\u00f6me ohnehin sehr beengt ist.\u201c  2024 wurden laut Simas B\u00fcro durch den Magistrat der Stadt Wien insgesamt 579 Ticketverk\u00e4ufer in der Innenstadt \u00fcberpr\u00fcft: Dabei  wurden gleich 299 Verst\u00f6\u00dfe festgestellt.<\/p>\n<p>Daher w\u00fcrde die im Jahr 2021 eingef\u00fchrte sogenannte \u201eZonierungsverordnung\u201c, mit der die Anzahl der Ticketverk\u00e4ufer reglementiert wurde, nicht mehr ausreichen. Damals wurde an zentralen Orten der Innenstadt wie vor dem Hauptportal des Stephansdomes der Verkauf von Tickets durch die Mozartverk\u00e4ufer verboten. \u201eEs war dies der erste Versuch einer Regulierung durch begrenzte Kontingente, der jedoch nicht ausreichend war und daher ist ein n\u00e4chster Schritt n\u00f6tig\u201c, so Sima. <\/p>\n<p>Auch die Beschwerden durch Passanten und Touristen h\u00e4tten sich geh\u00e4uft, viele w\u00fcrden sich durch die Mozartverk\u00e4ufer bedr\u00e4ngt f\u00fchlen, hei\u00dft es weiter. \u201eDas ist inakzeptabel, der \u00f6ffentliche Raum in der Innenstadt ist ohnehin schon sehr beengt, die Besucherinnenzahlen steigen und wir wollen hier Bel\u00e4stigungen aller Art abstellen.\u201c<\/p>\n<p>Weswegen k\u00fcnftig der  Ticketverkauf durch die Mozartverk\u00e4ufer im Gebiet der bestehenden Zonierungsverordnungen verboten wird: Konkret handelt es sich um den Stephansplatz, die K\u00e4rntner Stra\u00dfe, den Graben sowie den Herbert-von-Karajan-Platz neben der Oper und Graben in der Inneren Stadt. \u201eIm Zuge einer vierw\u00f6chigen Begutachtungsfrist k\u00f6nnen Stellungnahmen zum vorliegenden Entwurf abgegeben werden\u201c, hei\u00dft es. In Kraft treten soll die Verordnung Anfang Mai. (mpm)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachdem sich die Beschwerden \u00fcber die kost\u00fcmierten Ticketverk\u00e4ufer in der Wiener Innenstadt h\u00e4ufen, will die Stadt nun durchgreifen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19563,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[46,42,563,44,181,182],"class_list":{"0":"post-19562","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wien","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-kontrollen","11":"tag-oesterreich","12":"tag-vienna","13":"tag-wien"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19562"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19562\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}