{"id":19586,"date":"2026-03-01T11:33:08","date_gmt":"2026-03-01T11:33:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/19586\/"},"modified":"2026-03-01T11:33:08","modified_gmt":"2026-03-01T11:33:08","slug":"wer-wird-neuer-intendant-in-salzburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/19586\/","title":{"rendered":"Wer wird neuer Intendant in Salzburg?"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeit von Markus Hinterh\u00e4user bei den Salzburger Festspielen scheint abzulaufen. Es k\u00f6nnte sein, dass schnell ein Nachfolger gefunden werden muss. Die Liste m\u00f6glicher Kandidaten ist lang. Wer ist in der Zeit des Umbruches am geeignetsten? Eine kleine Kandidatenschau.<\/p>\n<p>Matthias Schulz<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/8667BB1E-2020-4D30-88A2-1DB2341CF707-200x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11388\" style=\"width:127px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktuelle Situation:<\/p>\n<p>Der 1977 in Bad Reichenhall geborene Kulturmanager ist derzeit Intendant am Opernhaus in Z\u00fcrich, vorher leitete er die Staatsoper in Berlin und das Mozarteum in Salzburg.<\/p>\n<p>Qualifikation:\u00a0<\/p>\n<p>Gro\u00dfe N\u00e4he zu Salzburg. Schulz war Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und k\u00fcnstlerischer Leiter des Mozarteums und leitete das Konzertgesch\u00e4ft der Festspiele,\u00a0er kennt den Betrieb und die Protagonisten. Au\u00dferdem kann er mit gro\u00dfen Tankern und schwierigen K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten (wie Barenboim an der Staatsoper) umgehen. Gr\u00f6\u00dfter Vorteil: Schulz\u00a0verbindet die in Salzburg n\u00f6tigen Management-Qualit\u00e4ten mit k\u00fcnstlerischer Arbeit. Er ist ebenfalls Pianist wie Hinterh\u00e4user.<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Weder an der Berliner Staatsoper noch am Haus in Z\u00fcrich ist es ihm wirklich gelungen, eine eigene k\u00fcnstlerische Handschrift zu entwickeln. Schulz setzt auf gro\u00dfe Namen, favorisiert Vielfalt, bleibt selber aber einigerma\u00dfen blass. Er hat gerade erst als Intendant in Z\u00fcrich begonnen \u2013\u00a0aber ein Notruf an seine alte Wirkungsst\u00e4tte w\u00fcrde ihn sicherlich locken.<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Wahrscheinlichkeit. Schulz scheint gerade f\u00fcr die \u00dcbergangsphase und die Umbau-Spielzeiten geeignet. Au\u00dferdem kann es ihm gelingen, die aufgeheizte politische Situation zu beruhigen, da er die wichtigen Player vor Ort kennt und auch innerhalb der Betriebe als besonnener und k\u00fchler Kopf gilt.<\/p>\n<p>\u2605\u2605\u2605\u2605\u2606<\/p>\n<p>Barrie Kosky<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/kosky_credit_jan_windszus-225x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11390\" style=\"width:132px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktueller Erfolg:<\/p>\n<p>Der 1967 im Melbourne geborene Regisseur hat als Intendant Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt, als er die Komische Oper in Berlin gegen die Staatsoper und die Deutsche Oper als Hotspot der Stadt positionierte. Derzeit ist Kosky als Regisseur t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Qualifikation:<\/p>\n<p>Kosky k\u00f6nnte \u2013\u00a0trotz seines eigenen Alters \u2013\u00a0die \u00c4sthetik und die Ausrichtung der Festspiele verj\u00fcngen und die in die Jahre gekommenen Regisseur-Namen der Hinterh\u00e4user-\u00c4ra durch junge K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler ersetzen. Seine Festspiele w\u00e4ren diverser, bunter \u2013\u00a0und endlich mal wieder besser gelaunt! Kosky hat an der Komischen Oper bewiesen, dass er auch Intendant kann.<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Der Schwerpunkt Koskys liegt auf der Kunst. Er ist ein Herzblut-Regisseur. Aber jetzt brauchen die Festspiele in erster Linie einen Kulturmanager, der gerade auch in turbulenten Zeiten diplomatische Beziehungen in die Politik pflegt und \u00f6konomische Beziehungen in die Wirtschaft hat. Hat Kosky auf diesen Intendanten-Aspekt \u00fcberhaupt Lust?\u00a0<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Eher gering. Auf der einen Seite k\u00f6nnte Kosky spontan einspringen und kennt Salzburg. Auf der anderen Seite hat er die Komische Oper verlassen, um wieder als Regisseur zu arbeiten. Gerade in der Umbruchszeit mit der Schlie\u00dfung von Spielst\u00e4tten w\u00e4re in Salzburg wohl mehr Management-Arbeit n\u00f6tig als Kosky Lust hat.\u00a0<\/p>\n<p>\u2605\u2605\u2606\u2606\u2606<\/p>\n<p>Elisabeth Sobotka<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"262\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/elisabethsobotka_c_Bregenzer_Festspiele_Anja_Koehler-262x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11389\" style=\"width:183px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktueller Erfolg:<\/p>\n<p>Die 1965 in Wien geborene Intendantin leitete die Bregenzer Festspiele sehr erfolgreich und ist nun Intendantin der Staatsoper unter den Linden in Berlin.\u00a0<\/p>\n<p>Qualifikation:<\/p>\n<p>Sobotka kennt sich aus in \u00d6sterreich und seiner kulturpolitischen Landschaft. Sie hat am Anfang ihrer Karriere im k\u00fcnstlerischen Betriebsb\u00fcro der Festspiele gearbeitet und war jahrelang Chefdisponentin an der Wiener Staatsoper. Sie hat das Opernhaus in Graz mit einem klugen und modernen Programm in der deutschsprachigen Opernlandschaft positioniert und bei den Bregenzer Festspielen gezeigt, dass sie auf der einen Seite gro\u00dfe Festspiele kann, auf der anderen aber auch auf spannende k\u00fcnstlerische Entdeckungen (in der Hausoper) setzt.<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Sobotka ist es in Berlin bislang nicht gelungen, k\u00fcnstlerische Akzente zu setzen. Ihre Arbeit bedient ein oft gleiches Netzwerk von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern \u2013 innovative und neue Wege sind nur wenig zu sehen. Die Bregenzer Festspiele unterscheiden sich massiv von jenen in Salzburg, wo es auch darum geht, dramaturgische Akzente gegen andere K\u00fcnstler-Charaktere durchzusetzen. In Berlin konnte Sobotka sich noch nicht aus dem Schatten Christian Thielemanns befreien und die auf sie gesetzten Hoffnungen erf\u00fcllen. \u00a0<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Kompromisskandidatin. Sobotka k\u00f6nnte Ruhe in die Salzburger Aufgeregtheiten bringen und den Umbau mit Flei\u00df managen. Gleichzeitig verf\u00fcgt sie \u00fcber allerhand Beziehungen zu gro\u00dfen und schillernden Namen.\u00a0<\/p>\n<p>\u2605\u2605\u2605\u2606\u2606<\/p>\n<p>Nikolaus Bachler<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/2021-08_Nikolaus_Bachler___Markus_Jans_0-300x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11392\" style=\"width:211px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktueller Erfolg:<\/p>\n<p>Der 1951 in der Steiermark geborene Intendant ist derzeit Leiter der Salzburger Osterfestspiele und holt hier gerade die Berliner Philharmoniker zur\u00fcck an die Salzach.<\/p>\n<p>Qualifikation:<\/p>\n<p>Nachdem er die Wiener Volksoper erfolgreich leitete, wurde die Bayerische Staatsoper in M\u00fcnchen Bachlers wahrem Meisterwerk: Ein internationales Spitzenhaus mit Weltklasse-Stimmen und Kirill Petrenko als Chefdirigent. Bachler hat ein Auge f\u00fcr Modernit\u00e4t und pflegt die Tradition. Er kennt Salzburg und \u00d6sterreich in- und auswendig. Er war Hinterh\u00e4users gro\u00dfer Rivale \u2013 nun k\u00f6nnte er ihn beerben.<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Das Alter: Mit 75 Jahren eine neue \u00c4ra zu beginnen, ist ambitioniert aber nicht unm\u00f6glich. Das Alter k\u00f6nnte auch Bachlers Vorteil sein. Er w\u00e4re ein perfekter \u00dcbergangskandidat. Allerdings k\u00f6nnte ihm auch seine Eitelkeit im Wege stehen \u2013\u00a0als Diplomat ist er nicht gerade bekannt.<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Der \u00dcbergangskandidat. Bachler h\u00e4tte eine Chance, wenn es darum geht, einen erfahrenen Mann f\u00fcr die Umbauzeit zu finden. Er w\u00e4re eine Garantie f\u00fcr gro\u00dfe Namen und ausgefallene Programme in den Umbaujahren. Au\u00dferdem kann er die Festspiele innerhalb der Stadt managen und hat internationale Ausstrahlung.\u00a0<\/p>\n<p>\u2605\u2605\u2605\u2606\u2606<\/p>\n<p>Christoph Lieben-Seutter<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"168\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/christoph-lieben-seutter-100_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647-300x168.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11391\" style=\"aspect-ratio:1.7858533419857237;width:268px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktueller Erfolg:<\/p>\n<p>Der 1964 in Wien geborene Kulturmanager leitet die Elbphilharmonie in Hamburg seit ihrer Gr\u00fcndung und steht f\u00fcr ein Klassik-Gesch\u00e4ft, das auf Stars und Publikumserfolge setzt.<\/p>\n<p>Qualifikation:<\/p>\n<p>Lieben-Seutter hat die Elbphilharmonie zu dem gemacht, was sie ist: Ein architektonischer Ort, der mit popul\u00e4rem Klassik-Programm bespielt wird. Er ist \u00bbSch\u00fcler\u00ab von Alexander Pereira, kennt \u00d6sterreichs Kulturinstitutionen und ist ein kluger Manager der Kunst.<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Lieben-Seutter hat kaum Opern- und Schauspielerfahrung. Seine Programme sind nicht innovativ, und ihm k\u00f6nnte seine eigene Eitelkeit im Wege stehen. Er ist innerhalb der Klassik-Szene nicht sehr beliebt.<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Unwahrscheinlich. Lieben-Seutter steht eigentlich auf keiner Salzburger Liste, warum sollte er sich die Festspiele im Chaos auch antun und daf\u00fcr sein Wohnzimmer in Hamburg verlassen? H\u00f6chstens aus \u00d6si-Nostalgie.\u00a0<\/p>\n<p>\u2605\u2606\u2606\u2606\u2606<\/p>\n<p>Viktor Schoner<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/viktor_schoner_mitarbeiterport2022_23_2-200x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11387\" style=\"width:139px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktueller Erfolg:<\/p>\n<p>Der 1974 in Osterode geborene Intendant zeigt an der Staatsoper in Stuttgart, wie man ein Opernhaus mitten in der Zeit positionieren kann: Provokant und erfolgreich.\u00a0<\/p>\n<p>Qualifikation:<\/p>\n<p>Schoner war pers\u00f6nlicher Referent G\u00e9rard Mortier in Salzburg und bei der Ruhrtriennale. Dann ging er als Directeur de la coordination artistique nach Paris und als Bachlers Betriebsdirektor an die Bayerische Staatsoper. \u00dcberall hat er gro\u00dfe Erfahrung gesammelt und Tradition und Moderne miteinander verbunden. Als Manager ist er souver\u00e4n im Umgang mit Skandalen und wird innerhalb seiner H\u00e4user als besonnener Intendant gesch\u00e4tzt. Schoner umweht das Weltm\u00e4nnische. Er ist ein Konzept-Intendant, ein kluger Kommunikator und hat auch gen\u00fcgend Salzburger \u00bbStallgeruch\u00ab.\u00a0<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Vielleicht halten manche Schoner f\u00fcr zu jung f\u00fcr den Posten des Festspiel-Intendanten. Mit ihm w\u00fcrde man sich auf jeden Fall jemanden holen, der das Programm der Festspiele neu ausrichten wird \u2013\u00a0aber ist das in Salzburg daf\u00fcr schon bereit? \u00a0<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Auch Schoner ist eher ein \u00dcberraschungskandidat, k\u00f6nnte aber eine langfristige L\u00f6sung f\u00fcr Salzburg werden. Es ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass er Salzburger Festspielintendant wird \u2013 vielleicht muss er daf\u00fcr noch eine Runde warten.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0\u2605\u2605\u2605\u2605\u2606<\/p>\n<p>Matthias Naske<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"183\" height=\"275\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/images.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11394\" style=\"width:126px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktueller Erfolg:<\/p>\n<p>Der 1963 in Wien geborene Kulturmanager f\u00fchrt das Konzerthaus in Wien mit solidem und breitgef\u00e4chertem Programm.\u00a0<\/p>\n<p>Qualifikation:<\/p>\n<p>Eine typisch \u00f6sterreichische Kultur-Karriere.\u00a0 Naske war Generalsekret\u00e4r der Jeunesse Musicale und ist seit 2013 Intendant des Konzerthauses in Wien. Das betreibt er sehr geschickt, setzt auf ein vielf\u00e4ltiges Programm und \u00f6ffnet das Repertoire \u2013\u00a0gleichzeitig gelingt es ihm, die gro\u00dfen Namen der Musik ans Haus zu binden.\u00a0<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Dem Kulturmanager fehlt nicht nur Opern-Erfahrung, sondern auch das internationale Format. Er regiert sein Haus eher selbstgef\u00e4llig und hat \u2013\u00a0etwa in der Debatte um Teodor Currentzis \u2013 erst sp\u00e4t reagiert und ist als Zeichnungsberechtigter der MusikcAeterna Stiftung in Liechtenstein zur\u00fcckgetreten. Er steht sicher nicht f\u00fcr das moderne, kommunikative Intendantenbild.<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>\u2605\u2606\u2606\u2606\u2606<\/p>\n<p>Serge Dorny<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Serge-Dorny_Bayerische-Staatsoper_c_Julian-Baumann-scaled-1-225x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11393\" style=\"aspect-ratio:0.7500220283725438;width:149px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p>Aktueller Erfolg<\/p>\n<p>Der 1962 im belgischen Wevelgem geborene Opernintendant leitet die M\u00fcnchner Staatsoper seit 2021 und hatte sich schon in der letzten Runde gegen Hinterh\u00e4user bei den Salzburger Festspielen beworben.<\/p>\n<p>Qualifikation:<\/p>\n<p>Dorny ist ein gestandener Kulturmanager. Internationale Aufmerksamkeit erreichte er als Chef des Opernhauses in Lyon. Dort war Dorny finanziell erfolgreich und hat gleichzeitig die Moderne gef\u00f6rdert. Eine Berufung nach Dresden an die Semperoper scheiterte am Zwist mit Christian Thielemann. Seit 2021 leitet er die Staatsoper in M\u00fcnchen und setzt hier die Bachler-\u00c4ra fort: Gro\u00dfe Namen, die Integration der Oper in die Stadtgesellschaft und neue digitale Formate.\u00a0<\/p>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<p>Dorny kann anecken und erzeugt immer auch Reibung \u2013\u00a0er ist kein einfacher Charakter. Doch gerade nach Hinterh\u00e4user k\u00f6nnte bewusst ein Manager gesucht werden, der auch vermitteln kann. \u00a0<\/p>\n<p>Wahrscheinlichkeitsfaktor:<\/p>\n<p>Bei vielen noch immer der Favorit. Durchaus m\u00f6glich, dass Salzburgs Kulturpolitik Dorny f\u00fcr den Mann h\u00e4lt, der das Chaos ordnen und neue Impulse f\u00fcr die Zukunft setzen kann.<\/p>\n<p>\u2605\u2605\u2605\u2605\u2606<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zeit von Markus Hinterh\u00e4user bei den Salzburger Festspielen scheint abzulaufen. 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