{"id":199478,"date":"2026-06-05T12:19:16","date_gmt":"2026-06-05T12:19:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/199478\/"},"modified":"2026-06-05T12:19:16","modified_gmt":"2026-06-05T12:19:16","slug":"trotz-waffenruhe-vereinbarung-erneut-kaempfe-im-libanon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/199478\/","title":{"rendered":"Trotz Waffenruhe-Vereinbarung erneut K\u00e4mpfe im Libanon"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trotz der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Waffenruhe geht der Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel weiter. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am Donnerstagabend, dass bei verschiedenen Angriffen im S\u00fcden und im Osten des Landes mindestens acht Menschen get\u00f6tet wurden. Bei einem erneuten Angriff der proiranischen Miliz auf die im S\u00fcden des Libanons stationierten Truppen wurde ein Soldat get\u00f6tet, wie Israels Armee mitteilte. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Libanon habe es auch mehrere Verletzte gegeben, darunter seien auch mehrere Frauen und Kinder gewesen. In der Nacht zum Donnerstag hatten sich Israel und der Libanon nach Angaben des US-Au\u00dfenministeriums auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Die Hisbollah lehnte die vereinbarten Bedingungen ab, kurz darauf erfolgten neue Angriffe der Miliz. Im Libanon hatte es bereits am Donnerstagmorgen Berichte \u00fcber zahlreiche israelische Angriffe gegeben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach dem erneuten Angriff der Hisbollah bombardierte die israelische Armee nach eigenen Angaben Infrastruktur der Schiiten-Miliz. In der Nacht gab die Hisbollah dann einen weiteren Raketenangriff auf die israelischen Truppen im S\u00fcden des Libanons bekannt. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lie\u00dfen sich die Angaben nicht. Vom israelischen Milit\u00e4r gab es dazu zun\u00e4chst keine Mitteilung. Die libanesische Regierung ist keine Konfliktpartei in dem Krieg und hat nur begrenzten Einfluss auf die Hisbollah. Die Miliz war an den Gespr\u00e4chen nicht beteiligt. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Hisbollah-Chef Naim Kassim hatte zuvor die Vereinbarung zwischen der libanesischen Regierung und Israel abgelehnt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte indes zu Reportern im Wei\u00dfen Haus, die Hisbollah habe mit ihm gesprochen und es nicht zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Sie sagten: &#8218;Wie w\u00e4re es, aufzuh\u00f6ren?'&#8220;, erkl\u00e4rte Trump und schien anzudeuten, dass es nach seiner Einsch\u00e4tzung Fortschritte bei der Beendigung der K\u00e4mpfe geben wird. &#8222;Es w\u00e4re wirklich sch\u00f6n, wenn der Libanon etwas Frieden haben k\u00f6nnte&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Hisbollah-Chef Kassim lehnte jedoch insbesondere die Forderungen nach einer Entwaffnung seiner vom Iran unterst\u00fctzten Schiiten-Organisation ab. Eine Auslegung der Waffenruhe, nach der die Hisbollah ihre Angriffe einstellen m\u00fcsse, w\u00e4hrend die israelischen Angriffe andauerten, komme einer &#8222;Kapitulation&#8220; gleich, hie\u00df es in einer im libanesischen Fernsehen verlesenen Erkl\u00e4rung. &#8222;Das angek\u00fcndigte Abkommen ist ein Fahrplan zur Zerst\u00f6rung eines Teils des libanesischen Volkes und zur Unterwerfung des \u00fcbrigen Teils.&#8220; <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erkl\u00e4rte unterdessen am Donnerstag laut der &#8222;Times of Israel&#8220;, das eigene Milit\u00e4r werde die Eins\u00e4tze im n\u00f6rdlichen Nachbarland vorerst fortsetzen. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Vorgesehen ist der Vereinbarung zufolge unter anderem, dass die Miliz ihre Angriffe auf Israel einstellt und sich aus Gebieten s\u00fcdlich des Litani-Flusses &#8211; der zum Teil bis zu 30 Kilometer n\u00f6rdlich der israelischen Grenze liegt &#8211; zur\u00fcckzieht. Im S\u00fcdlibanon sollen sogenannte Sicherheitszonen eingerichtet werden, in denen ausschlie\u00dflich die regul\u00e4ren libanesischen Streitkr\u00e4fte die Kontrolle aus\u00fcben. Unklar ist aber, wie genau dies bewerkstelligt werden soll.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Konflikt im Libanon ist auch ein zentraler Streitpunkt in den stockenden Verhandlungen zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und dem Iran. Teheran, das die Hisbollah bewaffnet und finanziert, betrachtet den Konflikt im Libanon als Versto\u00df gegen die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Waffenruhe geht der Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel weiter.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":199479,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[1769,5942,1519,1010,750,679,10897,40,2097,41,1434,4375,39,1520,439,1334,66,65,64],"class_list":["post-199478","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-atompolitik","tag-beirut","tag-extremismus","tag-iran","tag-israel","tag-konflikte","tag-libanon","tag-nachrichten","tag-nahost-konflikt","tag-news","tag-newsticker","tag-schifffahrt","tag-schlagzeilen","tag-terrorismus","tag-usa","tag-verteidigung","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116697469130235283","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/199478","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=199478"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/199478\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/199479"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=199478"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=199478"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=199478"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}