{"id":200209,"date":"2026-06-05T20:09:11","date_gmt":"2026-06-05T20:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/200209\/"},"modified":"2026-06-05T20:09:11","modified_gmt":"2026-06-05T20:09:11","slug":"peter-magyar-knallhart-interview-hammer-des-neuen-ungarn-chefs-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/200209\/","title":{"rendered":"P\u00e9ter Magyar knallhart: Interview-Hammer des neuen Ungarn-Chefs | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Berlin\/Budapest \u2013 Mit seinem spektakul\u00e4ren Wahlsieg fegte P\u00e9ter Magyar die Regierung des seit 2010 mit Zweidrittelmehrheit regierenden Viktor Orb\u00e1n von der Macht. Jetzt stellt der neue Ungarn-Premier klar, was er NICHT anders machen wird als sein Langzeit-Vorg\u00e4nger, dessen Korruption, EU-Sabotage und Putin-Kumpelei er im Wahlkampf unerm\u00fcdlich angeprangert hatte! <\/p>\n<p>Knallhart bei illegaler Migration<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">\u201eMeine Regierung wird eine sehr strenge und konsequente Politik bei der illegalen Migration f\u00fchren\u201c, sagt Magyar im Hammer-Interview mit der \u201eFrankfurter Allgemeine Zeitung\u201c im Anschluss an seine Berlin-Reise (Dienstag). Denn, so Magyar: \u201eMan kann \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/viktor-orban\/thema-viktor-orban-alle-infos-80014730.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viktor Orb\u00e1n<\/a> schimpfen, wie man m\u00f6chte, niemand kritisiert ihn mehr als ich, aber er hatte 2015 recht, als die Migrationskrise begann.\u201c Viele Mitgliedstaaten h\u00e4tten inzwischen erkannt, damals falsch gehandelt zu haben. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Am Dienstag war Pe\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/36d5162934abbd7e6404faf5ae669374,17724c12.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Am Dienstag besuchte P\u00e9ter Magyar Kanzler Friedrich Merz in Berlin, dann flog er nach Paris zu Emmanuel Macron weiter<\/p>\n<p>Foto: Getty Images<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Sein Land werde auch weiter keine illegalen Migranten aufnehmen, stellt er klar, sondern \u201ehelfen, die Au\u00dfengrenzen Europas zu sch\u00fctzen, sei es in Griechenland, sei es auf Malta, sei es in Italien\u201c. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Die Strafe von einer Million Euro t\u00e4glich, die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/ungarn\/thema-ungarn-alle-infos-80026866.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ungarn<\/a> wegen Verletzung von EU-Asylrecht zahlt? \u201eUngerecht und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig.\u201c Magyar will neu verhandeln \u2013 das Urteil selbst anfechten geht nicht.<\/p>\n<p>\u201eBrandmauern sind keine L\u00f6sung\u201c <\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Magyar findet, dass viele L\u00e4nder in Europa im Umgang mit Parteien an den politischen R\u00e4ndern Fehler machen. Er will solche Parteien auch nicht etikettieren. \u201eIch mag solche Schubladen wie rechtsextrem oder linksextrem nicht. Ich mag keine ideologischen K\u00e4mpfe. Die Menschen verdienen mehr als politisch korrekte Reden und dabei das gegenseitige Aufkleben ideologischer Etiketten.\u201c<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Es sei \u201ekeine L\u00f6sung, diese Menschen und diese Parteien auszugrenzen und hinter eine Brandmauer zu sperren\u201c, sagt er weiter. \u201eDas macht diese Kr\u00e4fte nur noch st\u00e4rker.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Auf dem Balkon des Kanzleramts (Dienstag)\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/dde1ff8d7e8ba52007ac0f0a24a9eeb7,cf0e3a81.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Auf dem Balkon des Kanzleramts (Dienstag)<\/p>\n<p>Foto: Getty Images<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Auf die Frage, ob das auch in Deutschland zutreffe, sagt Magyar: \u201eIn vielen L\u00e4ndern sch\u00fctzt die politische, mediale und wirtschaftliche Elite ihre eigene Position und geht nicht immer auf die tats\u00e4chlichen \u00c4ngste und Probleme der Menschen ein.\u201c <\/p>\n<p>Mehr zum ThemaRussisches \u00d6l und Gas? Bleibt vorerst<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Sein Land k\u00f6nne nicht von heute auf morgen die Einfuhr von Energie aus <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/russland\/russland-alle-infos-79315672.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> stoppen, sagt Magyar. \u201eDrei Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eUnsere Nachbarn in der EU sollten verstehen, dass Ungarn ein Binnenland ohne Zugang zum Meer ist. Wir sind noch auf russisches \u00d6l angewiesen, und das k\u00f6nnen wir nicht von heute auf morgen \u00e4ndern.\u201c Allerdings wolle seine Regierung die Energiequellen Ungarns breiter aufstellen (\u201ediversifizieren\u201c). <\/p>\n<p>Nach Treffen mit Merz: Ungarns Premier probiert seine erste Berliner Currywurst<a class=\"anchor video-teaser__anchor\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/nach-treffen-mit-friedrich-merz-ungarns-premier-peter-magyar-probiert-seine-erste-berliner-currywurst-6a2029ef639e3d502fd4a23d\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Nach Treffen mit Friedrich Merz: Ungarns Premier Peter Magyar probiert seine erste Berliner Currywurst\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/896ad04e4f01053adaa5f6c263ac695d,446fe164.jpeg\"   class=\"landscape teaser__image\" loading=\"lazy\"\/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Instagram &#8211; P\u00e9ter Magyar,  Welt03.06.2026<\/p>\n<p>Keine Waffen an die Ukraine<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3098\">Magyar ist eindeutig bei der Benennung von Aggressor und Verteidiger im Ukraine-Krieg. Trotzdem sagte er Kanzler Merz, dass Ungarn weder Soldaten noch Waffen in die Ukraine schicken wird. Denn, so Magyar zur FAZ: \u201eIch glaube nicht, dass Waffen Sicherheitsgarantien sind. Sicherheitsgarantien k\u00f6nnen nur von der internationalen Gemeinschaft kommen. Ungarn kann hier nicht die entscheidende Rolle spielen, das ist Sache der Gro\u00dfm\u00e4chte.\u201c<\/p>\n<p>So spricht man \u201eMagyar\u201c richtig aus<\/p>\n<p>\u201eMagyar\u201c ist das ungarische Wort f\u00fcr \u201eUngar\u201c. Das A h\u00f6rt sich dabei so \u00e4hnlich an, wie auf Deutsch das offene O wie in \u201eSonne\u201c (und nicht wie das O in \u201eOrange\u201c) oder A auf Englisch in \u201eAlright\u201c. G und Y gelten zusammen auf Ungarisch als ein Buchstabe, es klingt wie D und J, nur schnell ausgesprochen wie das weiche D im Russischen (\u201eWladjimir\u201c). \u201eMagyar\u201c klingt also in etwa wie \u201eModdjor\u201c (die Betonung liegt auf der ersten Silbe).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin\/Budapest \u2013 Mit seinem spektakul\u00e4ren Wahlsieg fegte P\u00e9ter Magyar die Regierung des seit 2010 mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":200210,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[732,2386,40,41,24095,1965,1963,39,209,66,65,64],"class_list":["post-200209","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-ukraine","tag-europaeische-union","tag-nachrichten","tag-news","tag-orban-viktor","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-team-first","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116699317343416954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/200209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=200209"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/200209\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/200210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=200209"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=200209"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=200209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}