{"id":200237,"date":"2026-06-05T20:30:17","date_gmt":"2026-06-05T20:30:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/200237\/"},"modified":"2026-06-05T20:30:17","modified_gmt":"2026-06-05T20:30:17","slug":"eu-gipfel-wir-wollen-euch-sagt-merz-in-richtung-der-sechs-westbalkan-staaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/200237\/","title":{"rendered":"EU-Gipfel: \u201eWir wollen euch!\u201c, sagt Merz in Richtung der sechs Westbalkan-Staaten"},"content":{"rendered":"<p>Wird die EU bald deutlich gr\u00f6\u00dfer? Nach dem Willen von Bundeskanzler Friedrich Merz sollen die sechs Westbalkan-Staaten bald beitreten \u2013 dazu geh\u00f6rt auch das russlandfreundliche Serbien. Zudem \u00e4u\u00dfert sich Merz zu Selenskyjs j\u00fcngstem Vorsto\u00df im Ukraine-Krieg.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die EU hat den sechs Westbalkan-Staaten nach den Worten von Kanzler <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a> signalisiert, dass sie beitreten sollen. \u201eDie klare Botschaft des heutigen Tages ist und wird bleiben: Wir wollen euch! Und wir wollen, dass diese Region, dass diese Staaten dieser Region bald Mitglied der Europ\u00e4ischen Union werden\u201c, sagte Merz am Freitagnachmittag nach dem EU-Westbalkan-Gipfel in Tivat in Montenegro. \u201eDas Ziel ist und bleibt die volle Mitgliedschaft aller Staaten der Westbalkanregion, weil wir ein strategisches Interesse daran haben, diese Staaten an uns, an die Europ\u00e4ische Union zu binden.\u201c<\/p>\n<p>An dem Gipfel nahmen die 27 EU-Regierungen sowie die sechs Westbalkan-Staaten Serbien, Bosnien-Herzegowina, \u200cAlbanien, Kosovo, Nordmazedonien und Montenegro teil. Man werde jetzt aber die Strategie \u00e4ndern und eine schrittweise Heranf\u00fchrung der Westbalkan-Staaten an die Europ\u00e4ische Union erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>Alle Teilnehmer h\u00e4tten auf einen entsprechenden deutsch-franz\u00f6sischen Vorschlag sehr positiv reagiert, sagte Merz. Der Vorschlag werde nun konkretisiert und stehe allen sechs Westbalkan-Staaten offen. Dazu z\u00e4hle ausdr\u00fccklich auch Serbien, sagte Merz nach einem offenbar sehr deutlichen Gespr\u00e4ch von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin \u200cUrsula von der Leyen, EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa und ihm mit dem serbischen Pr\u00e4sidenten Aleksandar Vucic. <\/p>\n<p>\u201eWir haben ihm sehr klar gesagt, was wir erwarten, aber wir haben ihm auch das klare Angebot gemacht, dass Serbien der Weg in die Europ\u00e4ische Union offen steht\u201c, betonte der Kanzler. \u201eAllerdings muss sich Serbien auch entscheiden, wo es steht. Also eine Schaukelpolitik zwischen Russland, China und \u200cEuropa, die kann es nicht geben\u201c, \u200csagte er mit Blick darauf, dass die Regierung in Belgrad enge Kontakte zu Peking und Moskau sucht. \u201eSerbien muss sich dann klar entscheiden, wo \u200cdieses Land auch seine Zukunft sieht. Und wenn die Antwort aus \u200cSerbien \u200cEuropa ist, dann ist die Antwort aus Europa Serbien.\u201c<\/p>\n<p>Merz begr\u00fc\u00dft Selenskyj-Vorschlag<\/p>\n<p>Am Rande des Gipfels \u00e4u\u00dferte sich Merz zudem zum Vorsto\u00df des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. In einem offenen Brief <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a21ce216af7baf8693064b2\/krieg-gegen-die-ukraine-selenskyj-schreibt-offenen-brief-an-putin-ich-schlage-ein-treffen-vor.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a21ce216af7baf8693064b2\/krieg-gegen-die-ukraine-selenskyj-schreibt-offenen-brief-an-putin-ich-schlage-ein-treffen-vor.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hatte dieser dem russischen Machthaber Putin ein Treffen vorgeschlagen.<\/a><\/p>\n<p>\u201eIch begr\u00fc\u00dfe sehr, dass Pr\u00e4sident Selenskyj erneut ein Angebot gemacht hat zu sprechen. Ich will es betonen: erneut. Das ist nicht das erste Mal, dass er anbietet, mit dem russischen Pr\u00e4sidenten direkte Gespr\u00e4che zu f\u00fchren\u201c, sagte Merz. Dies werde auch Gegenstand geplanter Gespr\u00e4che mit Selenskyj in London sein, an denen er mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron sowie Gro\u00dfbritanniens Premier Keir Starmer teilnehmen werde.<\/p>\n<p>Merz sagte mit Blick auf Friedensgespr\u00e4che: \u201eWir sind gespr\u00e4chsbereit und aus meiner Sicht ist es ganz selbstverst\u00e4ndlich, dass in einem solchen Gespr\u00e4chsformat die Europ\u00e4er am Tisch sitzen. Das ist ein ureigenes europ\u00e4isches Interesse, dass wir Frieden in diesem Teil Europas haben.\u201c Was fehle, sei aber die Bereitschaft des russischen Pr\u00e4sidenten, in Gespr\u00e4che einzutreten.<\/p>\n<p>rtr\/dpa\/lay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wird die EU bald deutlich gr\u00f6\u00dfer? 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