{"id":20130,"date":"2026-03-01T19:08:09","date_gmt":"2026-03-01T19:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/20130\/"},"modified":"2026-03-01T19:08:09","modified_gmt":"2026-03-01T19:08:09","slug":"eu-sieht-hoffnung-und-risiko-europa-findet-im-iran-krieg-keine-gemeinsame-linie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/20130\/","title":{"rendered":"EU sieht &#8222;Hoffnung&#8220; und &#8222;Risiko&#8220;: Europa findet im Iran-Krieg keine gemeinsame Linie"},"content":{"rendered":"<p>EU sieht &#8222;Hoffnung&#8220; und &#8222;Risiko&#8220;Europa findet im Iran-Krieg keine gemeinsame Linie<\/p>\n<p>01.03.2026, 16:09 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:20 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Eine-Rauchwolke-steigt-nach-einer-Explosion-auf.webp.webp\" alt=\"Eine-Rauchwolke-steigt-nach-einer-Explosion-auf\"\/>Spanien lehnt &#8222;die einseitige Milit\u00e4raktion der USA und Israels&#8220; ab. (Foto: picture alliance\/dpa\/AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die einen verurteilen nur den Iran, die anderen auch die USA und Israel: Europas Staatschefs reagieren h\u00f6chst unterschiedlich auf die Eskalation im Nahen Osten. Br\u00fcssel sieht nach der T\u00f6tung von Chamenei Hoffnung f\u00fcr Menschen im Iran. Aber: &#8222;Was als N\u00e4chstes kommt, ist ungewiss.&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die europ\u00e4ischen Staaten reagieren uneinheitlich auf die Eskalation im Nahen Osten. W\u00e4hrend viele Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Milit\u00e4raktionen der USA und Israels zeigen, verurteilen die Regierungschefs von Spanien und Norwegen nicht nur die iranischen Gegenschl\u00e4ge, sondern auch die Angriffe auf den Iran. Ein gemeinsamer Kurs Europas ist bislang nicht erkennbar. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen erkl\u00e4rte nach einem Gespr\u00e4ch mit Jordaniens K\u00f6nig Abdullah II., mit Chameneis Tod gebe es neue Hoffnung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung des Iran. &#8222;Gleichzeitig birgt dieser Moment ein echtes Risiko der Instabilit\u00e4t, das die Region in eine Spirale der Gewalt treiben k\u00f6nnte&#8220;, schrieb sie auf X. Europa arbeite daher eng mit internationalen und regionalen Partnern zusammen, um Stabilit\u00e4t zu sichern und Zivilisten zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einem &#8222;entscheidenden Moment&#8220; in der Geschichte des Landes. &#8222;Was als N\u00e4chstes kommt, ist ungewiss. Aber es gibt nun einen Weg zu einem anderen Iran, den seine Bev\u00f6lkerung vielleicht mit mehr Freiheit gestalten kann&#8220;, schrieb sie auf X. Zugleich k\u00fcndigte sie Gespr\u00e4che mit Partnern in der Region an, um Schritte zur Deeskalation auszuloten.<\/p>\n<p>Berlin, London und Paris verurteilen Irans Gegenschl\u00e4ge<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa schrieb auf X: &#8222;Ich verurteile scharf die Angriffe des Iran auf mehrere L\u00e4nder in der Region.&#8220; Diese stellten eine gef\u00e4hrliche Eskalation der milit\u00e4rischen Lage im Nahen Osten dar. Den betroffenen Staaten sprach er seine &#8222;volle Solidarit\u00e4t&#8220; aus.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch Staatschefs von Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien verurteilten iranische Gegenangriffe in der Region. &#8222;Iran muss seine willk\u00fcrlichen Milit\u00e4rschl\u00e4ge unterlassen&#8220;, hie\u00df es in einer in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erkl\u00e4rung von Friedrich Merz, Emmanuel Macron und Keir Starmer. Weiter erkl\u00e4rten sie: &#8222;Wir rufen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und fordern die iranische F\u00fchrung auf, eine Verhandlungsl\u00f6sung zu finden.&#8220; Letztendlich m\u00fcsse es dem iranischen Volk erlaubt sein, seine eigene Zukunft zu gestalten. Man habe wiederholt an den Iran appelliert, sein Nuklearprogramm einzustellen, von destabilisierenden Aktivit\u00e4ten abzusehen und Gewalt gegen die eigene Bev\u00f6lkerung zu beenden.<\/p>\n<p>Spanien und Norwegen kritisieren beide Seiten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ganz anders klingt die Reaktion des spanischen Ministerpr\u00e4sidenten: &#8222;Wir lehnen die einseitige Milit\u00e4raktion der USA und Israels ab, die eine Eskalation darstellt und zu einer noch unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung beitr\u00e4gt&#8220;, schrieb Pedro S\u00e1nchez auf X.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Chef der linksgerichteten Regierung betonte, dass er ebenso &#8222;die Aktionen des iranischen Regimes und der Revolutionsgarde&#8220; verurteile. &#8222;Eine weitere langwierige und verheerende Kriegssituation im Nahen Osten k\u00f6nnen wir uns nicht leisten. Wir fordern eine sofortige Deeskalation und die uneingeschr\u00e4nkte Achtung des V\u00f6lkerrechts. Es ist an der Zeit, den Dialog wieder aufzunehmen und eine dauerhafte politische L\u00f6sung f\u00fcr die Region zu erreichen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch der norwegische Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f8re, dessen Land zwar nicht der EU angeh\u00f6rt, aber Nato-Partner der USA ist, kritisierte am Samstag beide Seiten: &#8222;Die heutigen Angriffe in der Region haben eine gef\u00e4hrliche Situation geschaffen.&#8220; Die Angriffe und die Ausweitung des Konflikts auf Irans Nachbarl\u00e4nder st\u00fcnden nicht im Einklang mit dem V\u00f6lkerrecht, erg\u00e4nzte Norwegens Premier. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, uzh\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EU sieht &#8222;Hoffnung&#8220; und &#8222;Risiko&#8220;Europa findet im Iran-Krieg keine gemeinsame Linie 01.03.2026, 16:09 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:20 min) Spanien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":20131,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[10450,76,75,74,1010,10180,7204,9020,1700,269],"class_list":{"0":"post-20130","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-ajatollah-ali-chamenei","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe","12":"tag-iran","13":"tag-iran-konflikt","14":"tag-kriege-und-konflikte","15":"tag-luftangriffe","16":"tag-nato","17":"tag-politik"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20130"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20130\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}