{"id":20229,"date":"2026-03-01T20:18:16","date_gmt":"2026-03-01T20:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/20229\/"},"modified":"2026-03-01T20:18:16","modified_gmt":"2026-03-01T20:18:16","slug":"blackpink-mit-deadline-in-bestform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/20229\/","title":{"rendered":"Blackpink mit \u201eDeadline\u201c in Bestform"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/rs-badge-recommendation.png\" alt=\"ROLLING STONE Badge\"\/><\/p>\n<p>Empfehlungen der\u00a0Redaktion<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/cc87a42962dc47d891c47c5fec7cf1d9.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Die Frauen von <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.de\/blackpink-mini-album-deadline-comeback-release-3102667\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Blackpink<\/a> f\u00fchlen sich auf \u201eDeadline\u201c sichtlich pudelwohl \u2013 <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/music\/music-album-reviews\/blackpink-deadline-new-music-jump-review-1235522711\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">und das steht ihnen ausgezeichnet.<\/a> Es ist die erste neue Musik der K-Pop-Queens seit [Staub vom Kalender bl\u00e4st] mehr als drei Jahren, seit ihrem karrierepr\u00e4genden 2022er-Album, dem exzellenten \u201eBorn Pink\u201c. Alle vier \u2013 Jennie, Ros\u00e9, Lisa und Jisoo \u2013 haben sich seitdem intensiv ihren Solokarrieren gewidmet. Ros\u00e9 ver\u00f6ffentlichte ihr pers\u00f6nliches Statement \u201eRosie\u201c, mit dem Smash-Hit \u201eApt.\u201c zusammen mit Bruno Mars, den sie erst vor wenigen Wochen zur Er\u00f6ffnung der Grammys performte. Dazu kamen Lisas \u201eAlter Ego\u201c mit \u201eRockstar\u201c (einer der besten Hits aller Zeiten mit diesem Titel) und \u201eNew Woman\u201c (dito). Vergangenes Jahr erschienen au\u00dferdem Jennies \u201eRuby\u201c und Jisoos \u201eAmortage\u201c.<\/p>\n<p>Aber mal ehrlich: Die Welt hat fieberhaft auf mehr von der Magie gewartet, die Blackpink nur erzeugen k\u00f6nnen, wenn sie ihre vier K\u00f6pfe zusammenstecken und loslegen. \u201eDeadline\u201c ist eine bescheidene 15-min\u00fctige EP, die ihre 2025er-Single \u201eJump\u201c \u2013 vor sechs Monaten ver\u00f6ffentlicht \u2013 und vier neue Songs enth\u00e4lt, von denen drei gro\u00dfartig sind. Die beste Nachricht: kein einziges weinerliches Jammern auf \u201eDeadline\u201c, eine riesige Erleichterung, denn das ist das Letzte, was irgendjemand von der Gruppe braucht. Die Blackpink-Ladies sind in Stunt-Laune, was sie am besten k\u00f6nnen \u2013 triefend vor glamour\u00f6ser Charisma. Ihre jeweiligen Soloerfolge haben ihre Diva-Energie offensichtlich noch weiter angeheizt, obwohl sie in dieser Hinsicht noch nie Nachholbedarf hatten. Auf \u201eDeadline\u201c mischen Blackpink H\u00e4rte und Kokettierie in ihrem unverwechselbaren Stil.<\/p>\n<p>Ein merkw\u00fcrdig gew\u00e4hlter Titel f\u00fcr ein Comeback, das fast vier Jahre auf sich warten lie\u00df \u2013 zumal er nach ihrer Deadline World Tour 2025 benannt ist, die im Januar bereits beendet war. (Was der Titel f\u00fcr sie bedeutet, bleibt offen.) \u201eJump\u201c er\u00f6ffnet die EP: ein Top-40-Hit vom vergangenen Juli, ein Diplo-Track, der 2000er-MTV-Pop-Nostalgie mit Spaghetti-Western-Pfeifen, EDM-Breakdowns und eurotrashigen Hornst\u00f6\u00dfen vermischt \u2013 plus ein Gru\u00df an ihre Girl-Power-G\u00f6ttinnen, die Spice Girls.<\/p>\n<p>\u201eGo\u201c und der Coldplay-Twist<\/p>\n<p>\u201eGo\u201c ist ein pomp\u00f6serer, aggressiverer Party-Banger, produziert von Cirkut und Teddy \u2013 erstaunlicherweise der erste Song, den alle vier Blackpink-Mitglieder gemeinsam geschrieben haben, nach einem Jahrzehnt im Game. Noch seltsamer: Im Songwriting-Credit taucht Coldplays Chris Martin auf. Es ist ein rasantes Gewirr aus Hardstep-Drops und \u201eBlack! Pink!\u201c-Chants, w\u00e4hrend Lisa warnt: \u201eNo slow jams\/Bumping through the speakers when I do my go-go dance!\u201c Es gibt eine Bridge, die der aus \u201eApt.\u201c sehr (sehr) nahekommt. Aber dann gibt\u2019s auch einen unerwarteten Springsteen-Moment, wenn der Beat sich verlangsamt und Jennie singt: \u201eWhen your heart is broken, baby\/Darkness on the edge of toooown.\u201c Ein mitrei\u00dfender Augenblick, in dem \u201eBorn Pink\u201c auf \u201eBorn to Run\u201c trifft \u2013 tief aus den emotionalen Badlands.<\/p>\n<p>\u201eMe and My\u201c ist einer ihrer Trap-Tributes: eine Warnung an alle Verlierer, ihren Mann besser zu verstecken, wenn Blackpink den Club betreten. Jennie prahlt mit \u201epretty privilege\u201c in ihrer \u201ehottie season\u201c und rappt: \u201eYou know that\u2019s my girl when I call her bitch.\u201c Lisa kauft die Bar leer und empfiehlt fragw\u00fcrdige NBA-Etiquette. (\u201eCourtside on the call, we can touch the ball\u201c \u2013 wow, vielleicht lieber nicht?) Musikalisch bewegt sich das im gewohnten Terrain, aber Jennie liefert eine der witzigsten Modezeilen des Albums: \u201eDaisy Dukes make me speak my mind.\u201c<\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>\u201eChampion\u201c ist das gr\u00f6\u00dfte musikalische Ausrufezeichen auf \u201eDeadline\u201c \u2013 und mit Abstand der st\u00e4rkste Track. Ein Ausflug in Eighties-New-Wave-Synth-Pop, ein Terrain, auf dem sie sich h\u00e4ufig wohlf\u00fchlen, von den Blondie-Moves aus \u201eYeah Yeah Yeah\u201c bis zu Ros\u00e9s Toni-Basil-\u201eMickey\u201c-Hommage auf \u201eApt.\u201c Doch \u201eChampion\u201c ist ein Trip in Big-Hair-Goth-Club-Darkwave-Atmosph\u00e4re, mit stark gef(l)angtem Gitarrensound, der direkt von den Cure um \u201eSeventeen Seconds\u201c oder Siouxsie and the Banshees um \u201eJuju\u201c stammt \u2013 hypnotisch.<\/p>\n<p>Dieser schleichende Tanzsound schmeichelt ihren dynamischen Stimmen auf idealste Weise \u2013 und l\u00e4sst einen w\u00fcnschen, sie w\u00fcrden ein ganzes Album im New-Wave-Modus aufnehmen. (Falls sie jemals wieder Lust auf ein ganzes Album bekommen sollten. Zur Not k\u00f6nnten sie sogar eine Kooperation mit den Cure angehen, schlie\u00dflich nehmen es Robert Smith und Blackpink mit Deadlines gleicherma\u00dfen locker.)<\/p>\n<p>\u201eFxxxboy\u201c als bittere Pointe<\/p>\n<p>Blackpink haben eine lang bekannte Schw\u00e4che f\u00fcr Akustikgitarren-Balladen \u2013 bei Fans immer umstritten \u2013, aber diesmal machen sie es mit \u201eFxxxboy\u201c richtig. Es ist eine lockere, freche, durch und durch haltungsstarke Ode dar\u00fcber, Ex-Partner durch bedeutungslosen Sex zu qu\u00e4len, ihnen aber emotionale Zuwendung zu verweigern, weil sie einen zu oft verbrannt haben und jetzt dran sind zu leiden. \u201eKeep your expectations under the pavement\u201c, warnt Jisoo. \u201eGuess karma\u2019s a bitch\/How\u2019s it feel? Now I\u2019m the fuckboy!\u201c<\/p>\n<p>Das erinnert an \u201eTally\u201c von \u201eBorn Pink\u201c, ein weiterer Moment, in dem sie ihre acht Stilettoabs\u00e4tze ins Herz eines Ex rammen. (Wie Jennie dort sang: \u201eI like to play dirty just like all of the fuckboys do.\u201c) Aber es ist noch gemeiner und witziger. \u201eI don\u2019t like you, I\u2019m just bored\u201c \u2013 damn, Jisoo, das sitzt. Blackpink haben definitiv einen langen Weg von \u201eLovesick Girls\u201c zu einem vierk\u00f6pfigen Squad selbsternannter Fuckboys zur\u00fcckgelegt. Doch \u201eDeadline\u201c macht Lust auf mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Empfehlungen der\u00a0Redaktion Die Frauen von Blackpink f\u00fchlen sich auf \u201eDeadline\u201c sichtlich pudelwohl \u2013 und das steht ihnen ausgezeichnet.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":20230,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[46,42,10654,147,10655,10656,6814,1205,153,154,44,5860,148],"class_list":{"0":"post-20229","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-blackpink","11":"tag-entertainment","12":"tag-jennie","13":"tag-jisoo","14":"tag-k-pop","15":"tag-lisa","16":"tag-music","17":"tag-musik","18":"tag-oesterreich","19":"tag-rose","20":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20229"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20229\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20230"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}