{"id":203348,"date":"2026-06-07T18:27:07","date_gmt":"2026-06-07T18:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/203348\/"},"modified":"2026-06-07T18:27:07","modified_gmt":"2026-06-07T18:27:07","slug":"erster-grand-slam-titel-zverev-triumphiert-bei-den-french-open-in-paris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/203348\/","title":{"rendered":"Erster Grand-Slam-Titel: Zverev triumphiert bei den French Open in Paris"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Paris \u2013 Alexander Zverev hat sich den Traum vom ersten Tennis-Grand-Slam-Sieg erf\u00fcllt. Der 29-j\u00e4hrige Weltranglisten-Dritte k\u00fcrte sich am Sonntag bei den French Open zum ersten deutschen Majorsieger seit \u00fcber 30 Jahren, als Boris Becker 1996 die Australian Open gewonnen hatte. Zverev besiegte den 24-j\u00e4hrigen Finaldeb\u00fctanten Flavio Cobolli aus Italien 6:1,4:6,6:4,6:7(5),6:1 und stellte im Head-to-Head auf 4:1. Zverev kassierte f\u00fcr den Titel 2,8 Mio. Euro, Cobolli erhielt die H\u00e4lfte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Wie einst Dominic Thiem holte Zverev in seinem vierten Grand-Slam-Finale den \u00fcberf\u00e4lligen ersten Titel, sein insgesamt 25. Gegen Thiem hatte er ja 2020 im Finale der US Open nach einem dramatischen Spiel verloren. Zverev hatte lange Zeit als bester Tennisspieler ohne Major-Titel gegolten und war immer wieder darauf reduziert worden, trotz Olympia-Gold oder zwei ATP-Finals-Titeln. Nun ist er der erste Roland-Garros-Sieger aus Deutschland in der Profi\u00e4ra \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Vor den Augen vieler Stars, darunter Musiker Lenny Kravitz und Oscar-Gewinner Rami Malek und auch \u00d6sterreichs zweifachen Paris-Finalisten Thiem, \u00fcbernahm der Favorit zun\u00e4chst klar die Kontrolle. Zverev, der in zuvor 40 Major-Turnieren drei Finali erreicht hatte, gelang im umk\u00e4mpften Auftaktgame gleich das Break. W\u00e4hrend Zverev dieses sicher best\u00e4tigte, fand Cobolli nicht in die Spur. Der Italiener war in seinem ersten Major-Endspiel im ersten Satz ohne Chance. Breaks zum 4:1 und 6:1 waren eine klare Ansage von Zverev, der nach 34 Minuten Satz eins in der Tasche hatte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Doch im Laufe des zweiten Satzes steigerte sich Cobolli, legte auch eine Portion Nervosit\u00e4t ab und nutzte im siebenten Game seine zweite Breakchance zum 4:3. Das Match gewann deutlich an Niveau und vor allem ein aggressiverer Cobolli steigerte sich um zwei Klassen. Nach 90 Minuten glich der Italiener mit 6:4 nach S\u00e4tzen aus. Durchgang drei verlief lange ausgeglichen, Cobolli wehrte bei 1:2 zwei Breakb\u00e4lle ab. Danach \u00fcberzeugten die Aufschl\u00e4ger, teilweise auch mit Aufschlag-Volley. Doch bei 5:4 f\u00fcr Zverev unterliefen Cobolli nach einem 30:0 Fehler und der Deutsche erhielt bei 30:40 einen Break- und somit Satzball, den Cobolli selbst zum 4:6 verschlug.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Doch gleich zu Beginn des vierten Satzes schaffte der Italiener dank kr\u00e4ftiger Mithilfe von Zverev ein Break. Cobolli zog auf 3:1 davon, aber dem routinierten Deutschen gelang das Rebreak zum 3:3. Zverev, eigentlich wieder am Dr\u00fccker, st\u00fcrmte dann mehrmals mit Serve-Volley zum Netz und wollte die Ballwechsel verk\u00fcrzen. Die Rechnung bekam er mit dem n\u00e4chsten Serviceverlust zum 3:4 pr\u00e4sentiert. Cobolli erh\u00f6hte auf 5:3. Bei Zverev waren erste k\u00f6rperliche Auswirkungen sichtbar, er hatte offenbar Probleme im rechten Oberschenkel. Doch den f\u00fcnften Satz vor Augen packte Zverev nochmals sein bestes Tennis aus und ihm gelang gerade rechtzeitig das Rebreak zum 5:5. Bei 6:5 wurde er dann am rechten Oberschenkel behandelt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Cobolli schlug sich zu Null ins Tiebreak und nach 3:29 Stunden schaffte es der Au\u00dfenseiter doch tats\u00e4chlich in Satz f\u00fcnf. Der vierte Durchgang dauerte allein 73 Minuten. Zverev, der als Diabetiker via Handy-App auch immer wieder seinen Blutzuckerspiegel \u00fcberpr\u00fcfte, schaffte aber im Entscheidungssatz gleich das Break. Er stellte unmittelbar danach nach Abwehr eines Breakballs auf 2:0 und nahm Cobolli zum 3:0 gleich noch einmal das Service ab. Zverev wehrte danach drei Breakb\u00e4lle ab und mit dem 4:0 waren die Weichen zum Sieg endg\u00fcltig gestellt.<\/p>\n<p>Zverev dritter deutscher Majorsieger der Open Era<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zverev ist erst der f\u00fcnfte Deutsche, dem bei einem der vier gro\u00dfen Tennis-Events &#8211; Australian Open, French Open, Wimbledon, US Open &#8211; ein Triumph gelungen ist. Boris Becker (6 Titel) und Michael Stich (1) waren bis dato die einzigen, die dies in der Profi-\u00c4ra seit 1968 geschafft haben. Das fr\u00fche Aus von Jannik Sinner nach einer Art Hitzeschlag, das Fehlen des verletzten Titelverteidigers Carlos Alcaraz wird in diesem Zusammenhang wohl immer mitschwingen, denn von den Australian Open 2024 bis inklusive 2026 hatten der Italiener und der Spanier alle neun Majors gewonnen. Zverev wird es nicht st\u00f6ren, endlich hat er aus seiner Sicht diese H\u00fcrde genommen. (APA)<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paris \u2013 Alexander Zverev hat sich den Traum vom ersten Tennis-Grand-Slam-Sieg erf\u00fcllt. 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