{"id":20425,"date":"2026-03-01T23:26:38","date_gmt":"2026-03-01T23:26:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/20425\/"},"modified":"2026-03-01T23:26:38","modified_gmt":"2026-03-01T23:26:38","slug":"finanznachrichten-boersen-news-boerse-express-75","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/20425\/","title":{"rendered":"Finanznachrichten &#038; B\u00f6rsen-News | B\u00f6rse Express"},"content":{"rendered":"<p>\n                                        Der R\u00fcstungskonzern meldet einen historischen Auftragseingang, kann die Nachfrage aber nicht in Umsatz umwandeln. Die schw\u00e4chere Prognose f\u00fcr 2026 belastet den Aktienkurs.\n                                    <\/p>\n<p>Hensoldt meldete Ende Februar einen Rekord-Auftragseingang von 4,7 Milliarden Euro \u2013 ein Plus von 62 Prozent. Doch die Prognose f\u00fcr 2026 entt\u00e4uscht: Der R\u00fcstungskonzern kann die volle Nachfrage nicht in Umsatz verwandeln. Die Aktie verlor daraufhin \u00fcber zehn Prozent auf Wochensicht.<\/p>\n<p>Auftragsboom trifft auf Kapazit\u00e4tsengpass<\/p>\n<p>Mit 4.710 Millionen Euro Auftragseingang verzeichnete Hensoldt im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 einen historischen H\u00f6chstwert. Der Auftragsbestand schwoll um ein Drittel auf 8.833 Millionen Euro an \u2013 angetrieben durch Gro\u00dfauftr\u00e4ge f\u00fcr Luftverteidigungsradare, das Eurofighter-Programm und die P8-Poseidon.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.boerse-express.com\/lp\/einzel-analyse\/?source=Boerse-Express&amp;blog=Boerse-Express&amp;further_tracking=BE_Internal_Article&amp;adref=Source_Boerse-Express%3ABlog_Boerse-Express%3AFurther_tracking_BE_Internal_Article%3ABEXPID_871153%3AEx-Article-ID_735186&amp;trk=BE_Einzel_Analyse_Mitte&amp;isin=DE000HAG0005&amp;aktienname=Hensoldt&amp;author_id=30203\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color:#2892d0;\" target=\"_blank\">Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hensoldt?<\/a><\/p>\n<p>Der Umsatz stieg um knapp zehn Prozent auf 2.455 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA erreichte 452 Millionen Euro bei einer Marge von 18,4 Prozent. Allerdings verfehlte der Umsatz im Schlussquartal die Erwartungen um vier Prozent \u2013 vor allem das Segment Sensors blieb zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Bereich Optronics verdoppelte sich der Auftragseingang dank Bestellungen f\u00fcr Luchs 2 und Leopard 2 auf 1.585 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 20 Prozent zu, das bereinigte EBITDA verbesserte sich um \u00fcber 140 Prozent auf 58 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Prognose unter Konsens \u2013 Analystenskepsis w\u00e4chst<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 peilt Hensoldt einen Umsatz von rund 2.750 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge von 18,5 bis 19 Prozent an. Der Mittelpunkt dieser Guidance liegt zwei Prozent unter dem Analystenkonsens. Das Unternehmen h\u00e4lt zwar an seiner Book-to-Bill-Prognose von 1,5x bis 2,0x fest, doch die zentrale Botschaft ist klar: Die Produktionskapazit\u00e4ten k\u00f6nnen mit dem Bestellansturm nicht mithalten.<\/p>\n<p>Jefferies belie\u00df das Rating bei &#8222;Hold&#8220; mit einem Kursziel von 90 Euro und verwies auf die schw\u00e4chere Prognose. Barclays best\u00e4tigte &#8222;Equal Weight&#8220; bei 97 Euro \u2013 der starke Auftragseingang gleiche das entt\u00e4uschende Quartal nur teilweise aus.<\/p>\n<p>Was die Zahlen bedeuten<\/p>\n<p>Der Kurs rutschte von seinem Oktober-Hoch bei 115,20 Euro deutlich ab. Die Aktie notiert aktuell bei 74,75 Euro \u2013 ein Minus von 35 Prozent zum 52-Wochen-Hoch. Der bereinigte Free Cashflow kletterte zwar auf 347 Millionen Euro, doch Anleger fokussieren sich auf die Frage, wann der prall gef\u00fcllte Auftragsbestand in entsprechende Ertr\u00e4ge m\u00fcndet.<\/p>\n<p>CEO Oliver D\u00f6rre, dessen Vertrag bis Ende 2031 verl\u00e4ngert wurde, treibt die Strategie &#8222;North Star&#8220; voran \u2013 Fokus auf Skalierung, Software und Internationalisierung. Der Vorstand schl\u00e4gt f\u00fcr 2025 eine um zehn Prozent erh\u00f6hte Dividende von 0,55 Euro je Aktie vor.<\/p>\n<p>Am 26. M\u00e4rz folgt der gepr\u00fcfte Konzernabschluss, am 6. Mai die Q1-Zahlen f\u00fcr 2026. Entscheidend wird sein, ob Hensoldt konkrete Fortschritte beim Kapazit\u00e4tsausbau vorweisen kann \u2013 nur dann d\u00fcrfte die Aktie den Abstand zum Jahreshoch verringern.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:1em;\">Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 01. 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