{"id":204413,"date":"2026-06-08T10:20:11","date_gmt":"2026-06-08T10:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/204413\/"},"modified":"2026-06-08T10:20:11","modified_gmt":"2026-06-08T10:20:11","slug":"grosshandel-als-risikopuffer-new-business","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/204413\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfhandel als Risikopuffer &#8211; NEW BUSINESS"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n        &#13;<br \/>\n            Gro\u00dfhandel als Risikopuffer&#13;<br \/>\n        &#13;<br \/>\n            08. Juni 2026&#13;\n    <\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1780914011_419_.jpg\" id=\"Content_Links_i_profilbild\"\/><br \/>\n            Erika Hochrieser, Florian Bouchal und Robert Just (v.l.n.r.) \u00a9 Frauenthal Handel Gruppe<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            Steigende Kosten, schwankende Rohstoffpreise und unsichere Lieferketten setzen Installateur-Betriebe in \u00d6sterreich zunehmend unter Druck. W\u00e4hrend h\u00e4ufig \u00fcber Materialengp\u00e4sse oder die schwache Baukonjunktur gesprochen wird, ger\u00e4t ein Akteur oft in den Hintergrund: der Gro\u00dfhandel. Dabei \u00fcbernimmt er l\u00e4ngst weit mehr als reine Lieferung und wird damit f\u00fcr viele Betriebe zum wirtschaftlichen R\u00fcckgrat. &#8222;Der Gro\u00dfhandel h\u00e4lt im Hintergrund vieles am Laufen, was auf Baustellen und in Betrieben funktionieren muss&#8220;, so Erika Hochrieser, Vorstandsvorsitzende der Frauenthal Handel Gruppe AG, \u00f6sterreichischer Gro\u00dfh\u00e4ndler f\u00fcr Sanit\u00e4r-, Heizungs- und Installationstechnik.<\/p>\n<p>Geopolitische Entwicklungen, instabile Preisentwicklungen, kurzfristige Materialengp\u00e4sse, steigende Finanzierungskosten und sinkende Margen setzen die Bau- und Installationsbranche zunehmend unter Druck. Gleichzeitig steigen Energie-, Transport- und Finanzierungskosten, w\u00e4hrend Projekte immer h\u00e4rter kalkuliert werden m\u00fcssen. Besonders im privaten Wohnbau bleibt die Zahl neuer Projekte niedrig. &#8222;Viele Unternehmen k\u00e4mpfen aktuell insbesondere mit fehlender Planbarkeit. Wenn Preise, Verf\u00fcgbarkeiten und Projektlaufzeiten laufend schwanken, steigt das wirtschaftliche Risiko f\u00fcr alle Beteiligten massiv&#8220;, erkl\u00e4rt Erika Hochrieser von der Frauenthal Handel Gruppe AG. Besonders problematisch: Auftraggeber stehen immer h\u00e4ufiger vor der Herausforderung, Projekte \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume verl\u00e4sslich zu kalkulieren. Gleichzeitig kann entlang der Lieferkette kaum noch jemand seri\u00f6s vorhersagen, wie sich Rohstoffpreise, Energie- oder Transportkosten entwickeln werden. &#8222;Niemand wei\u00df heute, welche Auswirkungen internationale Krisen oder unterbrochene Handelsrouten in ein paar Monaten haben werden. Genau diese Unsicherheit landet am Ende direkt auf den Baustellen&#8220;, erg\u00e4nzt Hochrieser.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfhandel als Puffer der Branche\u00a0<br \/>Genau an diesem Punkt \u00fcbernimmt der Gro\u00dfhandel eine zentrale Funktion. W\u00e4hrend er h\u00e4ufig prim\u00e4r mit Lieferung oder Logistik verbunden wird, \u00fcbernimmt der Gro\u00dfhandel innerhalb der Branche l\u00e4ngst eine deutlich umfassendere Rolle. Gro\u00dfe Lagerbest\u00e4nde, ma\u00dfgeschneiderte Zahlungsziele und die laufende Abstimmung mit Industriepartnern sorgen daf\u00fcr, dass Projekte trotz schwieriger Rahmenbedingungen \u00fcberhaupt umgesetzt werden k\u00f6nnen. Robert Just, COO der Frauenthal Handel Gruppe AG, erkl\u00e4rt, dass viele im Gro\u00dfhandel in erster Linie einen Logistiker sehen. Tats\u00e4chlich \u00fcbernimmt er aber einen erheblichen Teil des wirtschaftlichen Risikos innerhalb der Branche. So lagert er gro\u00dfe Mengen an Material ein, damit Produkte kurzfristig verf\u00fcgbar bleiben, auch dann, wenn internationale Lieferketten unter Druck geraten. Gleichzeitig werden viele Projekte vorfinanziert. Dadurch entstehen f\u00fcr Installateur-Betriebe verl\u00e4sslichere Rahmenbedingungen im laufenden Projektgesch\u00e4ft. Gerade f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Betriebe ist diese Funktion entscheidend. &#8222;Viele Kunden untersch\u00e4tzen, wie stark ihre eigene Handlungsf\u00e4higkeit davon abh\u00e4ngt, dass jemand im Hintergrund Lagerhaltung, Finanzierung und Verf\u00fcgbarkeit absichert&#8220;, so der Vorstand der Frauenthal Handel Gruppe AG.<\/p>\n<p>Die Infrastruktur hinter der Baustelle<br \/>Hinzu kommen zahlreiche Leistungen, die au\u00dferhalb der Branche oft kaum sichtbar sind: pers\u00f6nliche Betreuung durch Au\u00dfendienst und Telefonverkauf, Unterst\u00fctzung bei der Material- und Produktauswahl, Retourenabwicklung, Schaur\u00e4ume oder Abholm\u00e4rkte. Viele Projekte werden von der ersten Planung bis zur finalen Umsetzung begleitet. Gleichzeitig wird auch die Logistik zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Die Frauenthal Handel Gruppe AG ist \u00f6sterreichweit mit einer Flotte von 245 LKWs unterwegs und sorgt damit daf\u00fcr, dass ben\u00f6tigte Ware bei Bedarf in weniger als 24 Stunden direkt auf die Baustelle und somit zum Kunden geliefert werden kann. Gerade in einem Umfeld, in dem Zeitpl\u00e4ne immer enger kalkuliert und Verz\u00f6gerungen schnell hohe Kosten verursachen, wird Geschwindigkeit f\u00fcr viele Betriebe zunehmend zur wirtschaftlichen Notwendigkeit. Als \u00f6sterreichisches Unternehmen mit rund 1.500 Mitarbeiter:innen und eigener Lehrlingsausbildung sieht sich die Frauenthal Handel Gruppe AG dabei auch als wichtigen Teil der heimischen Wertsch\u00f6pfungskette. &#8222;Wir bereiten im Hintergrund den Boden vor, auf dem unsere Kunden arbeiten k\u00f6nnen. \u00a0Gerade in volatilen Zeiten braucht es Partner, die Stabilit\u00e4t schaffen, Risiken abfedern und L\u00f6sungen finden&#8220;, betont Florian Bouchal, CSO der Frauenthal Handel Gruppe AG. Dabei unterscheidet sich \u00d6sterreich auch strukturell von vielen anderen europ\u00e4ischen M\u00e4rkten. Die enge Vorfinanzierung durch den Gro\u00dfhandel sowie der dreistufige Vertrieb zwischen Industrie, Gro\u00dfhandel und Installateur-Betrieben gelten europaweit zunehmend als Besonderheit. F\u00fcr die Branche wird genau diese Stabilit\u00e4t immer wichtiger. Denn w\u00e4hrend M\u00e4rkte volatiler, Projekte komplexer und Margen kleiner werden, entscheiden Verf\u00fcgbarkeit, Geschwindigkeit und wirtschaftliche Sicherheit zunehmend dar\u00fcber, ob Baustellen weiterlaufen \u2013 oder stillstehen. (red.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frauenthal-handel.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/www.frauenthal-handel.at\/<\/a>\u00a0&#13;\n        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; &#13; Gro\u00dfhandel als Risikopuffer&#13; &#13; 08. 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