{"id":2054,"date":"2026-02-20T05:06:05","date_gmt":"2026-02-20T05:06:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/2054\/"},"modified":"2026-02-20T05:06:05","modified_gmt":"2026-02-20T05:06:05","slug":"heftiger-protest-gegen-arbeitsmarktreform-in-argentinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/2054\/","title":{"rendered":"Heftiger Protest gegen Arbeitsmarktreform in Argentinien"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">In Argentinien ist es bei Protesten gegen die geplante Arbeitsmarktreform von Pr\u00e4sident Javier Milei zu Zusammenst\u00f6\u00dfen mit der Polizei gekommen. Beim vierten Generalstreik seit Mileis Amtsantritt versammelten sich am Donnerstag mehrere tausend Menschen vor dem Parlament in Buenos Aires. Einige Dutzend Demonstranten bewarfen Polizisten mit Flaschen und Steinen. Die Beamten setzten Tr\u00e4nengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein und nahmen mindestens ein Dutzend Menschen fest.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der 24-st\u00fcndige Generalstreik, zu dem das gr\u00f6\u00dfte Gewerkschaftsb\u00fcndnis Argentiniens aufgerufen hatte, hatte um Mitternacht begonnen. Dutzende Fl\u00fcge wurden gestrichen, Bahnh\u00f6fe waren menschenleer und in der Hauptstadt fuhren nur wenige Busse. Mehrere Zufahrtsstra\u00dfen nach Buenos Aires wurden von Demonstranten blockiert.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der Gewerkschaftsverband CGT erkl\u00e4rte, an dem Generalstreik h\u00e4tten sich mehr Besch\u00e4ftigte beteiligt als bei den drei vorangegangenen Streiks. Gewerkschaftschef Jorge Sola sprach im Sender Radio con Vos von &#8222;90 Prozent Stillstand&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Die umstrittene Arbeitsmarktreform des ultraliberalen Pr\u00e4sidenten war vergangene Woche vom Senat gebilligt worden und soll nun im Abgeordnetenhaus beraten werden. Mileis Reform sieht unter anderem vor, dass die erlaubte t\u00e4gliche Arbeitszeit von acht auf zw\u00f6lf Stunden steigen kann, dass das Streikrecht eingeschr\u00e4nkt und Entsch\u00e4digungszahlungen bei K\u00fcndigungen verringert werden. Das derzeitige Arbeitsrecht hindere Arbeitgeber daran, die Menschen offiziell zu besch\u00e4ftigen, argumentiert Pr\u00e4sident Milei. Schwarzarbeit ist in Argentinien weit verbreitet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Das s\u00fcdamerikanische Land ist hochverschuldet. 2001 ging Argentinien infolge einer Finanzkrise bankrott und st\u00fcrzte in eine tiefe soziale und wirtschaftliche Krise. Milei hatte bei einer wichtigen Zwischenwahl im Oktober R\u00fcckenwind erhalten. Die Abstimmung galt als erster Stimmungstest f\u00fcr den Pr\u00e4sidenten, der seit Dezember 2023 im Amt ist.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Milei bezeichnet sich selbst als &#8222;Anarcho-Kapitalisten&#8220;. Er nahm massive Einschnitte bei Regierungsbeh\u00f6rden und im Staatsapparat vor und strich Subventionen. Damit sorgte er f\u00fcr den ersten Haushalts\u00fcberschuss in Argentinien seit 14 Jahren, die Inflation ging deutlich zur\u00fcck. Die Kehrseite des Sparkurses sind unter anderem ein R\u00fcckgang der Wirtschaftsleistung, Arbeitsplatzverluste sowie K\u00fcrzungen bei den Pensionen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Zuletzt machte sich jedoch ein Abschwung im verarbeitenden Gewerbe des Landes bemerkbar: Seit Mileis Amtsantritt mussten mehr als 21.000 Unternehmen schlie\u00dfen. Nach Angaben der Gewerkschaften verloren rund 300.000 Menschen ihre Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Argentinien ist es bei Protesten gegen die geplante Arbeitsmarktreform von Pr\u00e4sident Javier Milei zu Zusammenst\u00f6\u00dfen mit der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2055,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1614,1870,1872,1869,1871,40,41,1434,1868,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-2054","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-budget","9":"tag-arbeitsmarkt","10":"tag-argentinien","11":"tag-demonstration","12":"tag-konjunktur","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-newsticker","16":"tag-regierungspolitik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-welt","19":"tag-world","20":"tag-world-news"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2054","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2054"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2054\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2054"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2054"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2054"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}