{"id":206476,"date":"2026-06-09T11:43:09","date_gmt":"2026-06-09T11:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/206476\/"},"modified":"2026-06-09T11:43:09","modified_gmt":"2026-06-09T11:43:09","slug":"krebs-ein-gesunder-thymus-traegt-dazu-bei-dass-das-immunsystem-tumore-besser-angreifen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/206476\/","title":{"rendered":"Krebs: \u201eEin gesunder Thymus tr\u00e4gt dazu bei, dass das Immunsystem Tumore besser angreifen kann\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ein gesunder Thymus trainiert Abwehrzellen darin, krankes Gewebe zu erkennen\u00a0\u2013 und k\u00f6nnte wesentlich \u00fcber den Erfolg von Krebstherapien entscheiden. Was das kleine Organ vorzeitig altern l\u00e4sst und wie Sie es regenerieren.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Sie ist v\u00f6llig untersch\u00e4tzt und doch so lebenswichtig: die Thymusdr\u00fcse, kurz Thymus genannt. Das schmetterlingsf\u00f6rmige Organ sitzt hinter dem Brustbein und ist gerade einmal f\u00fcnf bis sechs Zentimeter gro\u00df.<\/p>\n<p>In den 1960er-Jahren hatte der australische Immunologe Jacques Miller als Erster erkannt, dass der Thymus ein Schl\u00fcsselorgan unserer Immunabwehr ist. Dort reifen die Polizisten der Immunabwehr, die sogenannten T-Zellen (das T steht f\u00fcr Thymus), heran. Miller erkannte auch, dass eine schwere Immunschw\u00e4che entsteht, wenn der Thymus in fr\u00fcher Kindheit entfernt wird.<\/p>\n<p>Die Thymusdr\u00fcse ist darauf angelegt, bis zum Ende der Pubert\u00e4t maximale Immunfunktionsleistung zu bringen. Dann beginnt das Organ zu schrumpfen. Deshalb ging die Medizin bislang davon aus, dass es beim Erwachsenen funktionslos ist. Doch nun zeigen Studien, dass der Thymus lebenslang eine wichtige Funktion f\u00fcr die Immunabwehr hat. Ein gro\u00dfes Potenzial im Kampf gegen Tumorerkrankungen blieb so bislang ungenutzt. Das soll sich jetzt \u00e4ndern.<\/p>\n<p>\u201eWir wissen heute, dass der Thymus bis ins hohe Alter eine Rest-Aktivit\u00e4t hat, beim einen mehr, beim anderen etwas weniger\u201c, sagt Hansj\u00f6rg Schild, Professor f\u00fcr Immunologie an der Universit\u00e4t Mainz und Pr\u00e4sident der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/dgfi.org\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/dgfi.org\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie<\/a>. <\/p>\n<p>V\u00f6llig \u201eaus\u201c sei die Thymusdr\u00fcse nie. Vor allem in der Kindheit und Jugend gelangen unreife Vorl\u00e4uferzellen der T-Zellen aus dem Knochenmark in die Thymusdr\u00fcse, eine Art Schulungszentrum und Trainingslager. Durch Reifung und \u201eUmprogrammieren\u201c entwickeln sie sich jeweils zu einer bestimmten spezialisierten T-Zelle: Das sind zum einen die zytotoxischen T-Zellen. Au\u00dferhalb des Thymus werden sie zu Killerzellen, die Tumorzellen erkennen und virusinfizierte Zellen t\u00f6ten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum anderen entwickeln sie sich zu T-Helferzellen, die die Zusammenarbeit der anderen Immunzellen koordinieren. Und es gibt die regulatorischen T-Zellen f\u00fcr die Immuntoleranz. Sie alle haben ein Erkennungssystem auf ihrer Oberfl\u00e4che: einen T-Zell-Rezeptor (TCR). Das ist nicht immer derselbe Rezeptor, sondern es sind ganz viele verschiedene Ausf\u00fchrungen, um m\u00f6glichst viele Gefahren wie beispielsweise Erreger oder Krebszellen erkennen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Menschen mit besserer Thymusgesundheit leben l\u00e4nger<\/p>\n<p>Es ist wichtig, in jeder Untergruppe m\u00f6glichst noch viele Zellen auf Vorrat zu haben. Also solche, die vollst\u00e4ndig ausgebildet sind, einen TCR tragen, aber noch auf ihren ersten echten Einsatz warten. Sie sind eine Art strategische Reserve f\u00fcr den Fall, dass eine neue Gefahr auftritt.<\/p>\n<p>Allerdings \u00fcberleben nur zwei bis zehn Prozent der neuen Immunzellen die Trainingspr\u00fcfungen, die der Thymus ihnen auferlegt. Diese Immunzellen sollen fremde Strukturen eliminieren k\u00f6nnen, d\u00fcrfen aber k\u00f6rpereigene Strukturen nicht angreifen. <\/p>\n<p>Absolut perfekt ist die Auslese nicht. Deshalb braucht es die regulatorischen T-Zellen, kurz Tregs, deren Aufgabe es ist, das Immunsystem davon abzuhalten, k\u00f6rpereigene Strukturen anzugreifen. Beispielsweise bei einer Schwangerschaft. Der F\u00f6tus ist f\u00fcr das m\u00fctterliche Immunsystem zur H\u00e4lfte fremd, weil 50 Prozent der Gene vom Vater stammen. Ohne Toleranz durch das m\u00fctterliche Immunsystem w\u00fcrde der F\u00f6tus sich nicht dauerhaft in die Geb\u00e4rmutterschleimhaut einnisten.<\/p>\n<p>Der Thymus k\u00f6nnte gerade im Hinblick auf Krebs noch in anderer Weise hilfreich sein, wie zwei aktuelle Langzeitstudien der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-026-10242-y?\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-026-10242-y?&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Mediziner Simon Bernatz<\/a> von der Universit\u00e4tsmedizin Frankfurt und Hugo Aerts, Professor von der Maastricht Universit\u00e4t in den Niederlanden, andeuten. <\/p>\n<p>Die Forscher hatten mit K\u00fcnstlicher Intelligenz etwa 27.500 computertomografische Scans und Krankenakten analysiert, um herauszufinden, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Thymusgesundheit und dem Risiko f\u00fcr Lungenkrebs sowie weitere Krebsarten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht. Anhand von Gr\u00f6\u00dfe, Form und Beschaffenheit seines Thymus wurde f\u00fcr jeden Teilnehmer der jeweilige Index der Thymusgesundheit berechnet, der sogenannte Thymus-Gesundheits-Score.<\/p>\n<p>Menschen mit einem h\u00f6heren Score, das hei\u00dft besserer Thymusgesundheit, lebten im Allgemeinen l\u00e4nger und erkrankten seltener an Lungenkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ihr Gesundheitszustand war insgesamt besser. <\/p>\n<p>Der Mediziner und Immunbiologe Thomas Boehm vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Biologie in T\u00fcbingen, der auch selbst zum Thymus forscht, warnt aber vor voreiligen Schl\u00fcssen. Diese Studienergebnisse w\u00fcrden nur eine Assoziation abbilden. \u201eSie stellen keine mechanistische Erkl\u00e4rung dar.\u201c <\/p>\n<p>Bernatz und Aerts r\u00e4umen selbst ein, dass es zwei Optionen gibt: So k\u00f6nnte eine geringe Thymusgesundheit zu einer verminderten Belastbarkeit des Immunsystems beitragen. <\/p>\n<p>Umgekehrt w\u00e4re es aber auch m\u00f6glich, so die beiden Forscher, dass krankmachende Prozesse, die den Gesundheitszustand verschlechtern und Sterblichkeit und Krankheit f\u00f6rdern, die Thymusgesundheit verringern. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnte es also in beide Richtungen gehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Immunologen Schild steht im Endergebnis jedenfalls fest: \u201eEine gute Thymusgesundheit tr\u00e4gt dazu bei, dass das Immunsystem Tumore besser angreifen kann, weil mehr zytotoxische T-Zellen im K\u00f6rper vorhanden sind.\u201c <\/p>\n<p>Das zeigt sich auch bei der zweiten Studie. Immer wieder bleibt bei eigentlich gut geeigneten Patienten der Erfolg einer Krebsimmuntherapie aus. Die Forscher untersuchten deshalb, inwieweit die Thymusgesundheit die Wirksamkeit von Krebsimmuntherapien vorhersagen kann \u2013 insbesondere bei der Therapie mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren, die das Abschalten der T-Zellen durch die Tumorzellen verhindern. <\/p>\n<p>Es zeigte sich, dass von den mehr als 3400 Krebspatienten jene mit hohem Thymus-Gesundheits-Score vor allem bei schwarzem Hautkrebs (Melanom), Lungenkrebs, Brust- und Nierenkrebs viel st\u00e4rker von dieser Immuntherapie profitieren als Patienten mit niedrigem Thymus-Gesundheits-Score. Je besser die Thymusgesundheit, desto st\u00e4rker die Immunantwort.<\/p>\n<p>Bei manchen Menschen altert der Thymus schneller\u00a0<\/p>\n<p>Bernatz leitet aus diesen Studienergebnissen ab, dass der Thymus-Gesundheits-Score k\u00fcnftig als Biomarker helfen k\u00f6nnte, die Fr\u00fcherkennung von Risikopatienten zu verbessern, Immuntherapien und Behandlungszeitpunkte gezielter auszuw\u00e4hlen und individueller auf Patientinnen und Patienten abzustimmen. <\/p>\n<p>Auch Schild sieht hier eine Chance. Manche Krebsarten stellen aber dennoch ein Problem dar. \u201eMan kann noch so viele tolle, gesunde T-Zellen in der Peripherie herumschwirren haben. Wenn sie nicht in den Tumor hineinkommen, hilft das alles nichts\u201c, sagt Schild. <\/p>\n<p>Der Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs sei solch ein Fall. \u201eEr hat einige Besonderheiten wie ein relativ steifes Gewebe und einen hohen Fl\u00fcssigkeitsdruck im Tumor, der es den Killer-T-Zellen sehr schwer macht, da hineinzukommen\u201c, bedauert der Immunologe. Und die Chance gibt es auch nur, wenn der Thymus einigerma\u00dfen fit ist. <\/p>\n<p>Bei einem Teil der Menschen altert das Immunorgan schneller als normal. Stille, unterschwellige Entz\u00fcndungen im K\u00f6rper sch\u00e4digen nachweislich auch den Thymus. Chronischer Stress und ein entsprechend erh\u00f6hter Cortisolspiegel, \u00fcberm\u00e4\u00dfiges inneres Bauchfett (viszerales Fett) und Bewegungsmangel sowie eine Insulinresistenz f\u00f6rdern offenbar ebenfalls das Altern der Dr\u00fcse und damit auch des Immunsystems. <\/p>\n<p>\u00dcbertraining, wie beispielsweise f\u00fcr einen Marathon, ist ebenfalls ung\u00fcnstig, weil es den Cortisolspiegel ansteigen l\u00e4sst. Es sind eben all jene Faktoren, die insgesamt als gesundheitssch\u00e4dlich, genauer gesagt krankmachend gelten und den Organismus schneller altern lassen.<\/p>\n<p>Ein gut arbeitendes Immunsystem ist ein entscheidender Faktor, um gesund zu bleiben. Deshalb r\u00fccken Strategien, die es erlauben, den Thymus zu st\u00e4rken und zu regenerieren, in den Fokus der Forschung. Kann das Immunsystem verj\u00fcngt werden? <\/p>\n<p>\u201eWir wissen von Versuchen, dass das bei M\u00e4usen grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich ist\u201c, berichtet Schild. Man kann, so Schild, versuchen, durch bestimmte Signalstoffe wieder etwas Schwung in den alternden Thymus zu bringen, sodass mehr T-Zellen in die Peripherie gelangen.<\/p>\n<p>Bereits 2019 hatten die Ergebnisse einer kleinen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/31496122\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/31496122\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Pilotstudie<\/a>, der sogenannten TRIIM-Studie, unter Leitung des Altersumkehr-Forschers Greg Fahy angedeutet, dass mit einer Kombination aus Wachstumshormon, dem Blutzuckersenker Metformin und dem Hormonvorl\u00e4ufer DHEA das funktionelle Thymusgewebe beim Menschen wieder etwas zunehmen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Den Thymus regenerieren<\/p>\n<p>Vor kurzem stellten Forscher zudem fest, dass f\u00fcr die Regeneration des Thymus jene Pflege- und Steuerzellen des Thymusgewebes wichtig sind, die unreife T-Zellen aus dem Knochenmark rekrutieren und Wachstumsfaktoren abgeben.<\/p>\n<p>Ob Lebensstil\u00e4nderungen einen bereits \u201eschwachen\u201c Thymus wieder st\u00e4rken k\u00f6nnen, ist bislang nicht bekannt. Daher sollte von vornherein daf\u00fcr gesorgt werden, den Thymus und insbesondere dessen St\u00fctz- und Pflegezellen m\u00f6glichst lange fit zu halten.<\/p>\n<p> Zu diesen Ma\u00dfnahmen z\u00e4hlen, m\u00f6glichst viel moderate Bewegung in den Alltag einzubauen, chronischen Stress zu reduzieren, die Insulinempfindlichkeit zu erh\u00f6hen und das viszerale Fett abzubauen und sich so zu ern\u00e4hren, dass ein entz\u00fcndungshemmendes Darmmikrobiom gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>\u201eWenn man das Darmmikrobiom so beeinflusst, dass die Funktion des Thymus l\u00e4nger erhalten bleibt, k\u00f6nnte sich dies positiv auswirken\u201c, sagt Schild. Dazu geh\u00f6rt eine m\u00f6glichst abwechslungsreiche Ern\u00e4hrung mit vielen Ballaststoffen (25 bis 40 Gramm pro Tag). <\/p>\n<p>Bestimmte Darmbakterien k\u00f6nnen aus den Ballaststoffen entz\u00fcndungshemmende kurzkettige Fetts\u00e4uren wie Butyrat herstellen. \u201eDiese Stoffwechselprodukte scheinen dem Immunsystem gut zu tun und verlangsamen die Zellalterung\u201c, erkl\u00e4rt Schild. \u201eDeshalb rate ich dazu, m\u00f6glichst fr\u00fch damit zu beginnen, gesund zu leben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein gesunder Thymus trainiert Abwehrzellen darin, krankes Gewebe zu erkennen\u00a0\u2013 und k\u00f6nnte wesentlich \u00fcber den Erfolg von Krebstherapien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":206477,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,124,123,60339,206,44,210,25964,25965,15989],"class_list":["post-206476","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-gesundheit","tag-health","tag-immunsystem-ks","tag-krebs","tag-oesterreich","tag-texttospeech","tag-thymus-ks","tag-thymusdruese-ks","tag-tumore-ks"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116719976898369781","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206476"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206476\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/206477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=206476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=206476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}