{"id":207242,"date":"2026-06-09T19:11:13","date_gmt":"2026-06-09T19:11:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/207242\/"},"modified":"2026-06-09T19:11:13","modified_gmt":"2026-06-09T19:11:13","slug":"schon-ein-light-oder-zero-getraenk-taeglich-erhoeht-das-diabetes-risiko-massiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/207242\/","title":{"rendered":"Schon ein Light- oder Zero-Getr\u00e4nk t\u00e4glich erh\u00f6ht das Diabetes-Risiko massiv"},"content":{"rendered":"<p>38 Prozent h\u00f6heres Risiko bei Light- oder Zero-Getr\u00e4nken<\/p>\n<p>Der regelm\u00e4\u00dfige Genuss von Softdrinks k\u00f6nnte das Risiko f\u00fcr Typ-2-Diabetes erh\u00f6hen. Das gilt laut einer australischen Langzeitstudie nicht nur f\u00fcr zuckerhaltige Getr\u00e4nke, sondern auch f\u00fcr k\u00fcnstlich ges\u00fc\u00dfte Varianten. Gerade dieser Befund \u00fcberrascht, weil Light-Getr\u00e4nke h\u00e4ufig als Alternative zu zuckerhaltigen Softdrinks gelten.<\/p>\n<p>In die Studie flossen Ern\u00e4hrungsdaten von 36.608 Australiern aus durchschnittlich 14 Jahren ein. Diese zeigen ein Diabetes-Risiko von bis zu 38 Prozent durch Getr\u00e4nke mit S\u00fc\u00dfstoff. Das \u00fcbersteigt sogar das Diabetes-Risiko durch Getr\u00e4nke, die mit Zucker ges\u00fc\u00dft sind, denn das betr\u00e4gt in der Studie \u201enur\u201c 23 Prozent. Die Ergebnisse erschienen im Fachjournal Diabetes &amp; Metabolism.\u00a0<\/p>\n<p>Warum Forscher die Ergebnisse ernst nehmen<\/p>\n<p>\u201eDer t\u00e4gliche Konsum eines oder mehrerer dieser Getr\u00e4nke \u2013 ob mit Zucker oder k\u00fcnstlichen Ersatzstoffen ges\u00fc\u00dft \u2013 war mit einem deutlich h\u00f6heren Risiko f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/typ-2-diabetes-18702\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Typ-2-Diabetes<\/a> verbunden\u201c, sagte Robel Hussen Kabthymer, Ern\u00e4hrungswissenschaftler an der Monash University.<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">\u201eK\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfstoffe werden Menschen mit Diabetesrisiko oft als ges\u00fcndere Alternative empfohlen, doch unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie Gesundheitsrisiken bergen\u201c, erg\u00e4nzte Barbora de Courten vom Royal Melbourne Institute of Technology.<\/p>\n<p>S\u00fc\u00dfstoffe k\u00f6nnten Darmflora und Blutzucker ver\u00e4ndern<\/p>\n<p>Die Forschenden vermuten, dass bestimmte k\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfstoffe den Blutzuckerspiegel beeinflussen und so zu einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Typ-2-Diabetes beitragen. So gibt es unter anderem Studien, die gezeigt haben, dass der S\u00fc\u00dfstoff Aspartam die gleiche Insulinreaktion ausl\u00f6st wie Zucker.\u00a0<\/p>\n<p>Andere S\u00fc\u00dfstoffe sind daf\u00fcr bekannt, die Darmbakterien zu st\u00f6ren und dadurch die Glukoseintoleranz im K\u00f6rper zu verst\u00e4rken. Diese und andere Wechselwirkungen k\u00f6nnten das Risiko f\u00fcr Typ-2-Diabetes erh\u00f6hen \u2013 selbst bei Menschen, die nicht zunehmen. Die genauen biologischen Mechanismen sind allerdings noch nicht gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Was bedeuten die Ergebnisse?<\/p>\n<p>Die Untersuchung zeigt einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Konsum ges\u00fc\u00dfter Getr\u00e4nke und dem Auftreten von Typ-2-Diabetes. Sie kann jedoch nicht beweisen, dass die Getr\u00e4nke die Erkrankung direkt verursachen. Zudem lagen keine Informationen dar\u00fcber vor, welche konkreten S\u00fc\u00dfstoffe in den Getr\u00e4nken enthalten waren.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sprechen daher f\u00fcr einen Zusammenhang, liefern aber keinen Beleg f\u00fcr eine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Weitere Studien sollen nun kl\u00e4ren, ob und wie k\u00fcnstlich ges\u00fc\u00dfte Getr\u00e4nke das Diabetesrisiko beeinflussen.<\/p>\n<p>Quelle: DOI <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.diabet.2025.101665\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">10.1016\/j.diabet.2025.101665<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"38 Prozent h\u00f6heres Risiko bei Light- oder Zero-Getr\u00e4nken Der regelm\u00e4\u00dfige Genuss von Softdrinks k\u00f6nnte das Risiko f\u00fcr Typ-2-Diabetes&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":207243,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[60489,46,42,1078,1108,124,123,60490,44,34540,44497],"class_list":["post-207242","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-aspartam","tag-at","tag-austria","tag-blutzucker","tag-diabetes","tag-gesundheit","tag-health","tag-light","tag-oesterreich","tag-suessstoff","tag-typ-2-diabetes"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116721739001420348","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/207242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=207242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/207242\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/207243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=207242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=207242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=207242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}