{"id":207305,"date":"2026-06-09T19:54:12","date_gmt":"2026-06-09T19:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/207305\/"},"modified":"2026-06-09T19:54:12","modified_gmt":"2026-06-09T19:54:12","slug":"eu-plant-neue-russland-sanktionen-einreiseverbot-fuer-soldaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/207305\/","title":{"rendered":"EU plant neue Russland-Sanktionen &#8211; Einreiseverbot f\u00fcr Soldaten"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/von-der-leyen-708.jpg\" alt=\"Ursula von der Leyen\" title=\"Ursula von der Leyen | Virginia Mayo\/AP\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 09.06.2026 \u2022 16:09 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die EU plant ihr mittlerweile 21. Sanktionspaket gegen Russland. Unter den Vorschl\u00e4gen findet sich ein Einreiseverbot f\u00fcr russische Ukraine-K\u00e4mpfer. Erstmals k\u00f6nnten die Sanktionen auch die russische Fischerei treffen.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EU will ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg bringen. Die EU-Kommission hat daf\u00fcr Vorschl\u00e4ge vorgelegt. Ein zentraler Punkt: ein Einreiseverbot f\u00fcr all jene, die seit Kriegsbeginn gegen die Ukraine bei den russischen Streitkr\u00e4ften gedient haben. Europa solle f\u00fcr jeden verschlossen bleiben, der an der Invasion der Ukraine beteiligt sei, sagte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.bafa.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Aussenwirtschaft\/afk_embargo_russland_zeitleiste.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=7\" title=\"Zeitleiste der EU-Sanktionen gegen Russland\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums<\/a> ist es bereits das 21. Sanktionspaket, das gegen Russland beschlossen werden soll. Die j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen hatte die EU im April beschlossen.<\/p>\n<p>    Einnahmen sollen weiter begrenzt werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Weitere geplante Sanktionen zielen erneut vor allem darauf ab, die russischen Einnahmen und damit auch Moskaus Kriegskasse zu schm\u00e4lern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So soll die turnusm\u00e4\u00dfige Anpassung der \u00d6lpreisobergrenze bis Januar des kommenden Jahres ausgesetzt werden. Der dynamische \u00d6lpreisdeckel war eingerichtet worden, um den H\u00f6chstpreis f\u00fcr russisches \u00d6l auch bei Preisschwankungen unter dem Weltmarktpreis zu halten. Vor allem infolge des Iran-Krieges mitsamt der Blockade der Stra\u00dfe von Hormus und den damit stark gestiegenen Kraftstoffpreisen m\u00fcssten die \u00d6lpreise eigentlich angehoben werden. So soll die Preisobergrenze f\u00fcr ein Barrel russisches Roh\u00f6l vorerst bei bei rund 38,14 Euro verbleiben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Von der Leyen betonte, die bislang geltenden Sanktionen gegen Russland zeigten Wirkung. So seien die russischen Energieeinnahmen Anfang 2026 um rund 40 Prozent zur\u00fcckgegangen. Diese Entwicklung hatten auch Zahlen des finnischen Thinktanks CREA vom Februar widergespiegelt. Demnach gingen Russlands Erl\u00f6se aus dem Export von \u00d6l, Gas, Kohle und Raffinerieprodukten binnen eines Jahres um 19 Prozent zur\u00fcck. Dabei seien die EU-Importe von russischen Energietr\u00e4gern besonders stark zur\u00fcckgegangen &#8211; um 36 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>    Verbot f\u00fcr Kabeljau-Importe in die EU?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zum ersten Mal sollen EU-Sanktionen auch auf russische Fischereiunternehmen abzielen. So soll der Import bestimmter russischer Fischereierzeugnisse beschr\u00e4nkt werden. Die Einfuhr von Kabeljau k\u00f6nnte beispielsweise vollst\u00e4ndig verboten werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit den geplanten Ma\u00dfnahmen soll aber auch der Export von G\u00fctern und Technologien aus der EU, die von Russlands Milit\u00e4rindustrie genutzt werden k\u00f6nnten, weiter eingeschr\u00e4nkt werden. &#8222;Zum Beispiel nehmen wir weitere Metalle und Legierungen ins Visier, die in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungssektor verwendet werden&#8220;, so von der Leyen.<\/p>\n<p>    Sanktionen gegen Schattenflotte in Planung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Au\u00dferdem sollen 30 weitere Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte auf die Sanktionsliste der EU gesetzt werden, die damit rund 660 Schiffe umfassen w\u00fcrde. Erstmals sollen auch Schiffe ins Visier genommen werden, die der Schattenflotte zuarbeiten, etwa beim Betanken oder anderen Dienstleistungen. Als Schattenflotte werden unter fremder Flagge fahrende Schiffe bezeichnet, mit denen Russland Sanktionen umgeht, unter anderem das \u00d6l-Embargo.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EU will zudem die Liste von russischen Banken, Kryptofirmen und \u00d6l-H\u00e4ndlern aus Russland und Unterst\u00fctzerstaaten erweitern, mit denen Unternehmen aus der EU keine Gesch\u00e4fte machen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Teil der Sanktionen soll bereits am kommenden Montag bei einem EU-Au\u00dfenministertreffen beschlossen werden. \u00dcber weitere Strafma\u00dfnahmen sollen in den kommenden Wochen notwendige Abstimmungen unter den EU-Mitgliedsstaaten folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.06.2026 \u2022 16:09 Uhr Die EU plant ihr mittlerweile 21. Sanktionspaket gegen Russland. 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