{"id":209762,"date":"2026-06-11T02:03:07","date_gmt":"2026-06-11T02:03:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/209762\/"},"modified":"2026-06-11T02:03:07","modified_gmt":"2026-06-11T02:03:07","slug":"blutdruck-medikamente-kalziumkanalblocker-erhoehen-nierenschaden-risiko-um-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/209762\/","title":{"rendered":"Blutdruck-Medikamente: Kalziumkanalblocker erh\u00f6hen Nierenschaden-Risiko um 33%"},"content":{"rendered":"<p>Das zeigen aktuelle medizinische Daten aus dem Juni 2026. Typ-2-Diabetes gilt als h\u00e4ufigste Ursache, Bluthochdruck ist f\u00fcr etwa 30 Prozent der F\u00e4lle verantwortlich.<\/p>\n<p>Besonders alarmierend: Die Zahl der Erkrankungen steigt bei 20- bis 40-J\u00e4hrigen sp\u00fcrbar an. Fachleute beobachten diesen Trend mit Sorge.<\/p>\n<p>Risiken bei Bluthochdruck-Medikamenten entdeckt<\/p>\n<p>Anzeige: Wer Bluthochdruck hat und Kalziumkanalblocker wie Amlodipin einnimmt, sollte die aktuellen Studienergebnisse kennen: Das Risiko f\u00fcr schwere Nierenereignisse steigt um 33%. Unser kostenloser Report zeigt, wie Sie Ihre Nieren sch\u00fctzen \u2013 mit Checkliste f\u00fcr nierenschonende Medikamente und einem einfachen Heimtest. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/kalziumkanalblocker-erhoehen-nierenschaden-risiko-um-33-3721?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_964909:Topic_chronic_disease_management:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=3721\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Report anfordern<\/a><\/p>\n<p>Auf dem 63. ERA-Kongress in Glasgow pr\u00e4sentierten Forscher neue Erkenntnisse zu Kalziumkanalblockern wie Amlodipin oder Nifedipin. Eine Studie mit \u00fcber 31.000 Typ-2-Diabetikern deutet darauf hin: Diese Wirkstoffe k\u00f6nnten das Risiko f\u00fcr schwere Nierenereignisse um 33 Prozent erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Der Effekt zeigte sich auch bei Patienten, die gleichzeitig RAS- oder SGLT2-Inhibitoren einnahmen. Fachleute mahnen zur Vorsicht \u2013 Patienten sollten ihre Medikation aber keinesfalls eigenm\u00e4chtig absetzen.<\/p>\n<p>Parallel dazu stellte die Charit\u00e9 gemeinsam mit der Queen Mary University das OBSCORE-Modell vor. Es sagt adipositasbedingte Komplikationen pr\u00e4ziser voraus als der herk\u00f6mmliche BMI.<\/p>\n<p>Neue Wirkstoffe geben Hoffnung<\/p>\n<p>Die FIND-CKD-Phase-3-Studie belegt: Der Wirkstoff Finerenon verlangsamt den Verlust der Nierenfunktion auch bei Patienten ohne Diabetes. Die relative Risikoreduktion f\u00fcr einen kombinierten Nieren-Herz-Endpunkt liegt bei 23 Prozent.<\/p>\n<p>Zudem verbessert Semaglutid die Lebensqualit\u00e4t bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und chronischer Nierenerkrankung. Auf dem Pharmacon-Kongress am 10. Juni standen weitere Medikamente im Fokus, die vor der Zulassung in Deutschland stehen: der GLP-1-Agonist Orforglipron als Tablette gegen Adipositas sowie eine Fixkombination aus Semaglutid und Cagrilintid, die in Studien signifikante Gewichtsreduktionen erzielte.<\/p>\n<p>Auch K\u00fcnstliche Intelligenz h\u00e4lt Einzug in die Nephrologie. Das Universit\u00e4tsklinikum Leipzig setzt seit Juni auf das KI-System AMPEL. Es \u00fcberwacht Labordaten in Echtzeit und warnt fr\u00fchzeitig vor akutem Nierenversagen oder Sepsis.<\/p>\n<p>CKM-Syndrom: Die globale Herausforderung<\/p>\n<p>Anzeige: Viele Bluthochdruck-Patienten wissen nicht, dass ihre Nieren bereits leiden \u2013 denn Fr\u00fchsymptome fehlen oft. Dabei k\u00f6nnen einfache Blut- und Urintests (Kreatinin, eGFR) Klarheit schaffen. Unser Ratgeber erkl\u00e4rt, worauf Sie achten m\u00fcssen und welche Medikamente Ihr Nierenrisiko senken. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/kalziumkanalblocker-erhoehen-nierenschaden-risiko-um-33-3721?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_964909:Topic_chronic_disease_management:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=3721\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Nieren-Risiko-Check jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Die Probleme sind weltweit sp\u00fcrbar. In China gehen \u00fcber 70 Prozent der neuen Ur\u00e4mie-F\u00e4lle auf unkontrollierte chronische Krankheiten zur\u00fcck. Bei \u00fcber 60-J\u00e4hrigen liegt die Pr\u00e4valenz f\u00fcr chronische Nierenerkrankungen zwischen 24 und 29 Prozent \u2013 die meisten Betroffenen wissen nichts von ihrer Erkrankung.<\/p>\n<p>In den USA ver\u00f6ffentlichten die Fachgesellschaften AHA und ACC am 9. Juni erstmals Leitlinien zum Herz-Nieren-Stoffwechsel-Syndrom (CKM-Syndrom). Es definiert vier Krankheitsstadien. Rund 90 Prozent der US-Erwachsenen haben demnach mindestens einen Risikofaktor.<\/p>\n<p>Experten empfehlen ein engmaschiges Screening f\u00fcr Risikogruppen: Blut- und Urintests alle sechs bis zw\u00f6lf Monate. Wichtige Indikatoren sind der Kreatininwert, die gesch\u00e4tzte glomerul\u00e4re Filtrationsrate (eGFR) und das Albumin-Kreatinin-Verh\u00e4ltnis im Urin. Neben der medikament\u00f6sen Einstellung raten \u00c4rzte zu salz- und zuckerarmer Ern\u00e4hrung sowie zum Verzicht auf nierensch\u00e4digende Substanzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das zeigen aktuelle medizinische Daten aus dem Juni 2026. 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