{"id":210694,"date":"2026-06-11T13:40:15","date_gmt":"2026-06-11T13:40:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/210694\/"},"modified":"2026-06-11T13:40:15","modified_gmt":"2026-06-11T13:40:15","slug":"krieg-gegen-die-ukraine-ukraine-attackiert-mehrere-bruecken-zur-krim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/210694\/","title":{"rendered":"Krieg gegen die Ukraine: Ukraine attackiert mehrere Br\u00fccken zur Krim"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben und nach Darstellung russischer Besatzungsvertreter ihre Angriffe auf die Transportwege von Russland zur besetzten Krim-Halbinsel fortgesetzt. Wolodymyr Saldo, der Besatzungschef der s\u00fcdukrainischen Region Cherson, die im S\u00fcden an <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krim\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Krim<\/a> grenzt, sprach <a href=\"https:\/\/t.me\/SALDO_VGA\/15878\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">auf Telegram<\/a> von ukrainischen Angriffen auf mehrere Br\u00fccken in seiner Region.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Nacht zum Donnerstag wurden demnach Br\u00fccken \u00fcber den Nord-Krim-Kanal, der durch <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/cherson\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cherson<\/a> verl\u00e4uft, angegriffen. Saldo sprach von drei Stellen, an denen Br\u00fccken attackiert worden seien. Darunter war auch die wichtige Br\u00fccke zwischen der Siedlung Perekop in Cherson und dem Ort Armjansk auf dem Norden der Krim. Die Sch\u00e4den w\u00fcrden begutachtet, teilte Saldo mit.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die seit 2014 besetzte Halbinsel hat nur wenige Verbindungen zum ukrainischen Festland. Die beiden Routen, die von der S\u00fcdukraine auf die Krim f\u00fchren, verlaufen \u00fcber Armjansk im Nordwesten und bei Tschonhar im Nordosten der Halbinsel.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nachdem die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> in den vergangenen Tagen mehrfach die Tschonhar-Br\u00fccke angegriffen hat, ist diese offenbar unbenutzbar: Saldo rief Fahrer dazu auf, nur die Armjansk-Route zu nutzen. Dazu hatte er bereits Anfang der Woche aufgerufen, bevor auch die Br\u00fccke bei Armjansk angegriffen wurde. <a href=\"https:\/\/t.me\/cxemu\/4843\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Satellitenfotos, die von ukrainischen Medien ver\u00f6ffentlicht wurden<\/a>, zeigten indessen Sch\u00e4den an der Br\u00fccke bei Tschonhar \u2013 und mutma\u00dflich Arbeiten an einem schwimmenden Ponton-\u00dcbergang parallel zur Br\u00fccke.\n<\/p>\n<p>                Ukraine attackiert systematisch Landverbindung zur Krim            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/ukraine-lage-landbruecke-krim-drohnen-angriffe-logistik-russland-woche\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Angriffe der Ukraine auf die von Russland 2022 eroberte Landverbindung<\/a> zwischen dem Donbass und der Krim scheinen damit in eine neue Phase einzutreten. In den vergangenen Wochen hatte das ukrainische <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/militaer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Milit\u00e4r<\/a> Hunderte russische Lastwagen auf der Fernstra\u00dfe angegriffen, die das s\u00fcdwestrussische Rostow \u00fcber die besetzten ukrainischen Hafenst\u00e4dte Mariupol und Berdjansk mit der Krim verbindet.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon diese Angriffe haben nach \u00fcbereinstimmender Darstellung ukrainischer und russischer Milit\u00e4rblogger die Versorgung der Krim bedroht. Am Dienstag r\u00e4umte <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russlands<\/a> Energieministerium Probleme bei der Versorgung mit Treibstoff in \u00bbs\u00fcdlichen Regionen\u00ab des Landes ein \u2013 stellte allerdings nicht klar, ob es sich um Regionen in S\u00fcdrussland handelt, oder um die 2022 annektierten s\u00fcdukrainischen Gebiete.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Dies k\u00f6nnte sowohl auf Angriffe mit Kurzstreckendrohnen auf Treibstofftransporte im besetzten ukrainischen Gebiet als auch auf Attacken gegen \u00d6lraffinerien in der Tiefe Russlands bezogen sein.\u00a0\n<\/p>\n<p>    Umk\u00e4mpft Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War <\/p>\n<p>                Treibstoffverkauf auf der Krim kommt zum Erliegen            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auf der Krim haben die Angriffe die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/krim-russland-ukraine-angriffe-benzin-mangel\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">seit Mai anhaltenden Engp\u00e4sse<\/a> nach Angaben der \u00f6rtlichen Besatzungsverwaltung weiter versch\u00e4rft. Bereits Ende Mai wurde der Verkauf von Benzin rationiert: Der Treibstoff wurde nur noch gegen Vorlage einer Marke verkauft und auf 20 Liter pro Person begrenzt, wie Michail Raswoschajew, Besatzungschef Sewastopols, <a href=\"https:\/\/t.me\/razvozhaev\/21168\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">angek\u00fcndigt hatte<\/a>.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Seitdem musste Raswoschajew die Ma\u00dfnahmen weiter regulieren. Am Mittwochabend <a href=\"https:\/\/t.me\/razvozhaev\/21421\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">k\u00fcndigte der Besatzungschef an<\/a>, dass es auch gegen Vorlage einer Marke kein Benzin geben werde: Die Stadt habe keine rechtzeitigen Lieferungen erhalten, die Versorgung von Rettungsdiensten, Sicherheitskr\u00e4ften und des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs habe Vorrang.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am Donnerstagmorgen <a href=\"https:\/\/t.me\/razvozhaev\/21428\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">ver\u00f6ffentlichte<\/a> Raswoschajew zwar eine Liste mit acht Tankstellen, an denen Benzin verkauft werde. Unklar blieb, ob das wom\u00f6glich auf Kosten des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs in Cherson geht: Dort gab Besatzungschef Saldo nach einem Treffen mit Russlands Katastrophenschutzminister Alexander Kurenkow bekannt, dass mehrere Buslinien vorerst stillgelegt w\u00fcrden.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Russland k\u00f6nnte wieder zur Nutzung der Krim-Br\u00fccke gezwungen sein            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die ukrainischen Angriffe auf die Landverbindung zur Krim, insbesondere die Br\u00fccken aus Cherson, d\u00fcrften darauf ausgerichtet sein, die Halbinsel weitgehend vom restlichen besetzten Territorium zu isolieren oder zumindest gr\u00f6\u00dfere Transporte dorthin \u2013 sowie den f\u00fcr die Wirtschaft der Krim wichtigen Touristenreisen aus Russland zur Sommersaison \u2013 zu unterbinden.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der einzige verbleibende Weg w\u00e4re dann die oft als Krim-Br\u00fccke bezeichnete Kertsch-Br\u00fccke zwischen dem Ostende der Halbinsel und Russland. Diese ist von Russland nach ukrainischen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2022-10\/krim-bruecke-explosion-putin-ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Angriffen 2022<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-07\/ukraine-krieg-krim-bruecke-gesperrt-explosionen-tote\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">2023<\/a> nicht mehr f\u00fcr milit\u00e4risch relevante Transporte benutzt worden. Stattdessen setzte Russland seitdem vor allem auf den Ausbau der nun gef\u00e4hrdeten Landroute sowie F\u00e4hrenverbindungen, die jedoch auch regelm\u00e4\u00dfig Ziel ukrainischer Angriffe sind.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen im russischen Krieg gegen die Ukraine in unserem Liveblog<\/a>.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>            Krieg gegen die Ukraine        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/26\/putin-verhandlungen-europa-usa-nato-ukraine\" data-ct-label=\"Putins Verhandlungen: Mit Russland reden \u2013 nur wie?\" data-uuid=\"3ac7e90e-38b2-4650-80ce-f26eb498f8a7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Putins Verhandlungen:<br \/>\n                        Mit Russland reden \u2013 nur wie?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/ukraine-lage-krieg-ende-verhandlungen-selenskyj-putin-woche\" data-ct-label=\"Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit\" data-uuid=\"0b419550-5084-47ee-8d70-c675dd551598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Lage in der Ukraine:<br \/>\n                        Bis zum Winter haben sie noch Zeit<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/krim-russland-ukraine-angriffe-benzin-mangel\" data-ct-label=\"Krim: Operation \u00bbstrategischer Lockdown\u00ab\" data-uuid=\"950037ef-aea2-4911-960b-362b5cc5f08c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Krim:<br \/>\n                        Operation \u00bbstrategischer Lockdown\u00ab<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben und nach Darstellung russischer Besatzungsvertreter ihre Angriffe auf die Transportwege von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":210695,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[50787,27586,5728,1966,435,40,41,269,1963,39,66,65,64],"class_list":["post-210694","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-cherson","tag-krieg-gegen-die-ukraine","tag-krieg-in-der-ukraine","tag-krim","tag-militaer","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116731761331137771","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=210694"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210694\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/210695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=210694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=210694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=210694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}