{"id":21312,"date":"2026-03-02T13:10:07","date_gmt":"2026-03-02T13:10:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/21312\/"},"modified":"2026-03-02T13:10:07","modified_gmt":"2026-03-02T13:10:07","slug":"beirat-fuer-menschen-mit-beeintraechtigung-in-linz-entsteht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/21312\/","title":{"rendered":"Beirat f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung in Linz entsteht"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Rund 50.000 Menschen in Linz leben mit gesundheitsbedingten Einschr\u00e4nkungen im Alltag. Um ihre Mitbestimmung und politische Teilhabe zu st\u00e4rken, richtet die Stadt Linz einen Beirat f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung ein.<\/p>\n<p>Nach der Befassung des Sozialausschusses am Montag mit der Einrichtung des neuen Gremiums ist f\u00fcr 19. M\u00e4rz die Behandlung im Gemeinderat vorgesehen, teilt die Stadt Linz am Montag mit.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eMit dem neuen Gremium schafft die Stadt Linz eine strukturierte M\u00f6glichkeit, die Anliegen von Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen systematisch in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.\u201c<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngige und weisungsfreie Einrichtung<\/p>\n<p>Rund 50.000 Menschen in Linz leben mit gesundheitsbedingten Einschr\u00e4nkungen im Alltag. Ziel des Beirats ist es, ihre Perspektiven st\u00e4rker zu ber\u00fccksichtigen und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Das Gremium soll als unabh\u00e4ngige und weisungsfreie Einrichtung agieren und den Stadtsenat, den Gemeinderat sowie die Stadtverwaltung beraten. Es wird Empfehlungen abgeben, Anregungen formulieren und Stellungnahmen zu jenen Themen erarbeiten, f\u00fcr die die Stadt Linz zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p>Betroffene aktiv einbinden<\/p>\n<p>\u201eMir ist es wichtig, Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung eine starke Stimme zu geben. Sie sollen nicht nur geh\u00f6rt werden, sondern aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden sein \u2013 mit ihren Vorschl\u00e4gen, ihren Erfahrungen und ihren Anregungen. Dieser Beirat ist f\u00fcr mich eine echte Bereicherung f\u00fcr unsere Stadt\u201c, betont Sozialreferentin Vizeb\u00fcrgermeisterin Karin Leitner (SP\u00d6).\u00a0<\/p>\n<p>Nach dem geplanten Beschluss im Gemeinderat werden die Mitglieder des Beirats aus im Behindertenbereich t\u00e4tigen Organisationen in Linz bestellt. Leitner k\u00fcndigt dazu an, sich vorab mit betreffenden Vereinen und allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen auszutauschen, um die konkrete Zusammensetzung vorzubereiten. \u201eZiel ist eine m\u00f6glichst breite und vielf\u00e4ltige Vertretung unterschiedlicher Formen von Beeintr\u00e4chtigung.\u201d\u00a0<\/p>\n<p>Die Funktionsperiode der Mitglieder betr\u00e4gt drei Jahre. Die maximale Mitgliederzahl ist auf 25 Organisationen begrenzt. Sitzungen finden dreimal j\u00e4hrlich statt, bei Bedarf auch \u00f6fter.<\/p>\n<p>Gesundheits-Stadtrat Michael Raml (FP\u00d6) begr\u00fc\u00dft die Umsetzung einer \u201elangj\u00e4hrigen FP\u00d6-Forderung: Es ist ein wichtiges Signal, dass Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung k\u00fcnftig eine strukturierte und regelm\u00e4\u00dfige Stimme in der Stadtpolitik erhalten.\u201c Besonders wichtig ist Raml die fr\u00fchzeitige Einbindung des Beirats bei Stadtentwicklungsprojekten und vor allem bei gr\u00f6\u00dferen Bauma\u00dfnahmen der Stadt. \u201eBarrierefreiheit darf nicht nachtr\u00e4glich repariert werden, sondern muss von Beginn an mitgedacht werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. Rund 50.000 Menschen in Linz leben mit gesundheitsbedingten Einschr\u00e4nkungen im Alltag. 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