{"id":216178,"date":"2026-06-14T14:53:12","date_gmt":"2026-06-14T14:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/216178\/"},"modified":"2026-06-14T14:53:12","modified_gmt":"2026-06-14T14:53:12","slug":"zehn-millionen-initiative-in-der-schweiz-zeichnet-sich-als-gescheitert-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/216178\/","title":{"rendered":"Zehn-Millionen-Initiative in der Schweiz zeichnet sich als gescheitert ab"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 14\/06\/2026 &#8211; 12:55 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     12:56\n                                        <\/p>\n<p>Die Schweizer haben am Sonntag \u00fcber eine Initiative abgestimmt, die die Bev\u00f6lkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen begrenzen soll. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Vorlage keine Mehrheit findet.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP), die st\u00e4rkste Kraft im Parlament, hatte die sogenannte &#8222;Nachhaltigkeitsinitiative&#8220; eingebracht. Sie argumentiert, dass das Bev\u00f6lkerungswachstum Wohnungsmarkt, Infrastruktur, Sozialleistungen und nat\u00fcrliche Ressourcen zunehmend belaste.<\/p>\n<p>Vorl\u00e4ufige Ergebnisse zeigten, dass knapp 54 Prozent der Stimmberechtigten die Initiative ablehnten. Die Wahlbeteiligung lag bei mehr als 57 Prozent. Aus mehreren der 26 Kantone standen zun\u00e4chst noch Ergebnisse aus.<\/p>\n<p>Regierung und Parlament hatten sich gegen die Vorlage ausgesprochen. Auch zahlreiche Wirtschaftsverb\u00e4nde warnten vor m\u00f6glichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Beziehungen zur Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>Ein Ja h\u00e4tte die Regierung verpflichtet, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um die Bev\u00f6lkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen zu halten. W\u00e4re die Einwohnerzahl bereits vorher auf 9,5 Millionen gestiegen, h\u00e4tten unter anderem Asyl, Familiennachzug und Aufenthaltsgenehmigungen eingeschr\u00e4nkt werden m\u00fcssen. Zudem h\u00e4tte die Schweiz m\u00f6glicherweise das Abkommen \u00fcber die Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der Europ\u00e4ischen Union k\u00fcndigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Fachleute weisen darauf hin, dass viele Staaten zwar Zuwanderungsgrenzen festlegen. Eine durch Volksabstimmung beschlossene Obergrenze f\u00fcr die Gesamtbev\u00f6lkerung w\u00e4re jedoch ein ungew\u00f6hnlicher Schritt.<\/p>\n<p>Die Schweizer Bev\u00f6lkerung hat bereits mehrfach \u00fcber Fragen der Einwanderung abgestimmt. Die bislang einzige angenommene Vorlage dieser Art war die Initiative &#8222;Gegen Masseneinwanderung&#8220;, die 2014 knapp eine Mehrheit erhielt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 14\/06\/2026 &#8211; 12:55 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 12:56 Die Schweizer haben am Sonntag \u00fcber eine Initiative abgestimmt,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":216179,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[79,40,41,14072,39,829,66,65,64],"class_list":["post-216178","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-migration","tag-nachrichten","tag-news","tag-referendum","tag-schlagzeilen","tag-schweiz","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=216178"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216178\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/216179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=216178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=216178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=216178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}