{"id":21631,"date":"2026-03-02T16:14:19","date_gmt":"2026-03-02T16:14:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/21631\/"},"modified":"2026-03-02T16:14:19","modified_gmt":"2026-03-02T16:14:19","slug":"steinbeis-europa-zentrum-und-projektpartner-staerken-kmu-und-regionen-fuer-die-digitale-gruene-kreative-transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/21631\/","title":{"rendered":"Steinbeis Europa Zentrum und Projektpartner st\u00e4rken KMU und Regionen f\u00fcr die digitale, gr\u00fcne, kreative Transformation"},"content":{"rendered":"<p>(openPR) Wie gelingt es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), ihre Gesch\u00e4ftsmodelle, Prozesse und Angebote digitaler, nachhaltiger und innovativer zu gestalten? Das Steinbeis Europa Zentrumhat im EU\u2011Projekt Capacity2Transform (Interreg Central Europe) gezeigt, dass der entscheidende Hebel nicht in &#8222;noch einem Training&#8220; liegt \u2013 sondern in der gezielten Verbindung von Kompetenzen und Akteuren. Wenn KMU, Kreativschaffende, Technologieexpert:innen, Forschung und Intermedi\u00e4re gemeinsam an konkreten lokalen Herausforderungen arbeiten, entstehen tragf\u00e4hige L\u00f6sungen und neue Formen der Zusammenarbeit in regionalen Innovations\u00f6kosystemen.<\/p>\n<p>Das EU-Projekt Capacity2Transform (03\/2023\u201302\/2026) vereinte elf Partner aus acht L\u00e4ndern, koordiniert vom Primorska Technology Park (Slowenien). Im Fokus standen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus der Tourismusbranche. Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) spielte dabei eine zentrale Rolle: Sie bringt kreative Methoden, neue Perspektiven und Innovationskulturen ein \u2013 und hilft, Transformation praktikabel und anschlussf\u00e4hig zu machen.<\/p>\n<p>Barrieren sichtbar machen \u2013 und systemisch \u00fcberwinden<\/p>\n<p>Das Steinbeis Europa Zentrum hat gemeinsam mit dem Konsortium zentrale H\u00fcrden identifiziert, die regionale Transformationen h\u00e4ufig bremsen: Oft laufen digitale, gr\u00fcne und kulturelle Strategien parallel statt integriert; Kultur\u2011 und Kreativakteure werden zu selten als aktive Innovationspartner eingebunden; intermedi\u00e4re Organisationen und Kommunen verf\u00fcgen nicht immer \u00fcber passende Tools, Formate oder Netzwerke. Zudem bleibt oft unklar, welche Upskilling\u2011Ans\u00e4tze tats\u00e4chlich wirken, w\u00e4hrend F\u00f6rderlogiken f\u00fcr kleine, interdisziplin\u00e4re und experimentelle Vorhaben nicht immer passgenau sind. Daraus folgt: Transformation braucht systemische, praxisnahe und regional verankerte Unterst\u00fctzung \u2013 mit klaren Schnittstellen zwischen Sektoren.<\/p>\n<p>Vom \u2018Capacity Building\u2019 zur \u2018Capacity for Transformation\u2019<\/p>\n<p>Aus dieser Analyse heraus hat das Steinbeis Europa Zentrum im Projekt eine praxisorientierte Digital\u2011Green\u2011Creative\u2011Methodik (DGC) mitentwickelt und in Baden-W\u00fcrttemberg erprobt. Im Zentrum steht die F\u00e4higkeit von regionalen \u00d6kosystemen, sektor\u00fcbergreifend zu kooperieren, unterschiedliche Expertisen zu mobilisieren und gemeinsam umsetzbare L\u00f6sungen zu entwickeln.<br \/>Die Methodik basiert auf drei Bausteinen:<br \/>\u2022\tUpskilling: strukturiertes Lernen mit direktem Bezug zu regionalen Bedarfen<br \/>\u2022\tPeer Exchange: Wissenstransfer und gegenseitiges Lernen zwischen Regionen und Akteursgruppen<br \/>\u2022\tCo\u2011Creation: interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit an realen Herausforderungen mit konkreten Outputs<\/p>\n<p>Das Steinbeis Europa Zentrum hat den Ansatz besonders dort wirksam gemacht, wo Wissenstransfer in Umsetzung \u00fcbergehen muss \u2013 also in Formaten, bei denen Lernen, Anwendung und Kooperation konsequent zusammenwirken. Was wir dabei ganz deutlich erfahren haben: Lernen wirkt, wenn es direkt an reale Herausforderungen gekoppelt ist \u2013 nicht als abstraktes Training.<\/p>\n<p>Sobald Teilnehmende an konkreten Problemen arbeiten, werden die unternehmerischen und Nachhaltigkeitsbezogenen Kompetenzen \u201eaktiviert\u201c, die sie tats\u00e4chlich brauchen \u2013 und Lernprozesse kommen in Gang.<\/p>\n<p>Ein Schl\u00fcsselelement im Prozess waren Problem Framing Tools. Viele KMU springen zu schnell in L\u00f6sungen; wir haben geholfen, zu entschleunigen, Nutzerbed\u00fcrfnisse zu verstehen und systemische Barrieren sichtbar zu machen. Allein diese Verschiebung \u2013 vom schnellen \u201eSolutioning\u201c zum sauberen Problemverst\u00e4ndnis hat Transformationspotenziale deutlich erweitert. <\/p>\n<p>Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass klassische Trainings oft zu fr\u00fch, zu breit oder zu theoretisch kommen. Wir haben deshalb auf Just in time Learning gesetzt: kurze, fokussierte Inputs (\u201eWissensnuggets\u201c) genau dann, wenn Teams sie unmittelbar anwenden k\u00f6nnen. So werden Methoden nicht \u201evermittelt\u201c, sondern im Tun verankert und eingebettet in reale Probleml\u00f6sung. <br \/>Der Effekt: schnelleres Lernen, h\u00f6here Behaltensleistung und direkte \u00dcbersetzung in Handlung \u2013 plus neue Kooperationen und Prototypen als greifbare Ergebnisse. <br \/>Damit wird aus individueller Qualifizierung Schritt f\u00fcr Schritt Transformationsf\u00e4higkeit auf \u00d6kosystem Ebene.<\/p>\n<p>Ergebnisse, die messbar und \u00fcbertragbar sind<\/p>\n<p>Die Wirkung der Methodik wurde im Projekt durch umfangreiche Aktivit\u00e4ten und konkrete Ergebnisse sichtbar:<br \/>\u2022\t131 Upskilling\u2011Aktivit\u00e4ten mit 2.920 Teilnehmenden f\u00fchrten zu 94 Digital\u2011Green\u2011Creative\u2011Ideen in den 9 Partnerregionen.<br \/>\u2022\t12 Co\u2011Creation\u2011Workshops mit \u00fcber 140 Teilnehmenden entwickelten 10 konkrete L\u00f6sungen, jeweils dokumentiert durch einen Video\u2011Pitch.<br \/>Damit liegt ein erprobter Methodenansatz vor, der sich in unterschiedlichen regionalen Kontexten anwenden l\u00e4sst \u2013 und nicht an einzelne Branchen oder Institutionstypen gebunden ist.<\/p>\n<p>Damit Ergebnisse nicht im Projekt enden: Leitfaden und offene Plattformen<\/p>\n<p>Ein zentraler Beitrag des Steinbeis Europa Zentrums im Projekt war die Aufbereitung und Transferf\u00e4higkeit der Ergebnisse. Dazu wurde ein Praxisleitfaden mit Schritt\u2011f\u00fcr\u2011Schritt\u2011Vorgehen erstellt und Best\u2011Practice\u2011Beispiele zur \u00dcbertragung der Pilotformate zur Verf\u00fcgung gestellt (kostenlos verf\u00fcgbar bei der Steinbeis Edition: Supporting digital, green and creative transformation in regions | 234623).<\/p>\n<p>Als H\u00f6hepunkt der Transferarbeit hat das Steinbeis Europa Zentrum die Transferability Conference als Abschlussevent von Capacity2Transform organisiert. Am 4. Februar 2026 kamen in Stuttgart 120 Teilnehmende aus 17 L\u00e4ndern zusammen. Neben Capacity2Transform beteiligten sich die Partner aus sieben weiteren EU\u2011Projekten aus unterschiedlichen Programmen. Das Format kombinierte kurze Projekt\u2011Pitches, vier moderierte Paneldiskussionen, Stakeholder\u2011Testimonials sowie drei praxisorientierte Workshops. Ziel war es, Methoden und Tools nicht nur zu pr\u00e4sentieren, sondern erlebbar zu machen, direkte Anwendungsfelder zu diskutieren und neue Kooperationen anzusto\u00dfen. Besonders wichtig: Neben Projektpartnern waren auch Endanwender:innen und Stakeholder pr\u00e4sent \u2013 damit Transfer nicht nur &#8222;f\u00fcr&#8220;, sondern &#8222;mit&#8220; der Zielgruppe gestaltet wird.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurde zwei Online\u2011Plattformen erstellt, die Wissen und Materialien langfristig zug\u00e4nglich machen: eine Peer\u2011Learning\u2011Plattform (Knowledge Factory) und eine Wissens\u2011\/Publikationsplattform mit thematischen Beitr\u00e4gen (Media Factory).<\/p>\n<p>N\u00e4chste Schritte<\/p>\n<p>Capacity2Transform endete im Februar 2026, die Zusammenarbeit bleibt aber bestehen. Die Partnerorganisationen haben sich auf eine Fortf\u00fchrung zentraler Ergebnisse verst\u00e4ndigt, um Plattformen weiter zu betreiben, erfolgreiche Formate zu replizieren und Folgeinitiativen zu entwickeln. Damit wird die DGC\u2011Methodik \u00fcber die Projektlaufzeit hinaus als Instrument f\u00fcr regionale Transformation nutzbar, im Sinne eines nachhaltigen Wissens\u2011 und Technologietransfers in Europa.<\/p>\n<p>Kontakt<br \/>Dr. Cl\u00e9mentine Roth<br \/>Steinbeis Europa Zentrum<br \/>E-Mail: <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"262\" height=\"17\" alt=\"E-Mail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/0bcd3b8880cf9b0f45098aab60b624c2.jpg\" class=\"intext-mailto\"\/> <\/p>\n<p>wissenschaftliche Ansprechpartner:<br \/>Dr. Cl\u00e9mentine Roth<br \/>Steinbeis Europa Zentrum<br \/>E-Mail: <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"262\" height=\"17\" alt=\"E-Mail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/0bcd3b8880cf9b0f45098aab60b624c2.jpg\" class=\"intext-mailto\"\/> <\/p>\n<p>Disclaimer: F\u00fcr den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder\/ Videos ist ausschlie\u00dflich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdr\u00fccklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen m\u00f6chten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Ver\u00f6ffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(openPR) Wie gelingt es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), ihre Gesch\u00e4ftsmodelle, Prozesse und Angebote digitaler, nachhaltiger und innovativer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":21632,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[4934,11223,76,75,74,5135,1398,11222],"class_list":{"0":"post-21631","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-aktivitaet","9":"tag-ebene","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-partner","14":"tag-stuttgart","15":"tag-zusammenarbeit"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21631"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21631\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21632"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}