{"id":216666,"date":"2026-06-14T21:21:07","date_gmt":"2026-06-14T21:21:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/216666\/"},"modified":"2026-06-14T21:21:07","modified_gmt":"2026-06-14T21:21:07","slug":"iran-deal-in-gefahr-trump-wegen-angriff-stinksauer-auf-netanyahu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/216666\/","title":{"rendered":"Iran-Deal in Gefahr: Trump wegen Angriff \u201estinksauer\u201c auf Netanyahu"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3219541002=\"\" data-cy=\"preamble\">US-Pr\u00e4sident Trump \u00fcbt nach einem Angriff Israels auf die libanesische Hauptstadt Beirut scharfe Kritik an Netanyahu. Dieser gef\u00e4hrde die Friedensverhandlungen der USA mit dem Iran.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Teheran\/Doha \u2013 Ein israelischer Angriff auf die libanesische Hauptstadt Beirut hat am Sonntag die geplante Unterzeichnung eines Rahmenabkommens f\u00fcr Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran gef\u00e4hrdet. Der iranische Chefunterh\u00e4ndler Mohammed Bagher Qalibaf stellte die Verl\u00e4sslichkeit der US-Regierung infrage. US-Pr\u00e4sident Donald Trump zeigte sich &#8222;stinksauer&#8220; auf Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanyahu. Das Abkommen soll dennoch &#8222;in wenigen Stunden&#8220; unterzeichnet werden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ein israelischer Angriff auf Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut am Morgen habe die Unterzeichnung des Abkommens &#8222;um ein paar Stunden verz\u00f6gert&#8220;, sagte Trump dem Nachrichtenportal Axios am Sonntag. Die Unterzeichnung werde &#8222;in wenigen Stunden&#8220; erfolgen, versicherte der US-Pr\u00e4sident. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran pocht bisher darauf, dass der Libanon in ein m\u00f6gliches Abkommen mit einbezogen wird. Die Regierung in Teheran fordert, Israel m\u00fcsse seine Angriffe beenden. Israel ist nach eigenen Angaben an dem geplanten Abkommen zwischen den USA und dem Iran nicht beteiligt. Der Sender Fox News zitierte einen an den Gespr\u00e4chen beteiligten Diplomaten mit der Einsch\u00e4tzung, Israel versuche die Bem\u00fchungen um eine Einigung zu sabotieren.<\/p>\n<p>Trump &#8222;stinksauer&#8220; auf Netanyahu<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Portal &#8222;Axios&#8220; zitierte Trump zum Vorgehen Israels mit den Worten: &#8222;Das ist so schlimm &#8211; ich konnte es nicht fassen. Eine Stunde, bevor wir das Abkommen unterzeichnen sollten.&#8220; \u00dcber Netanyahu sagte er weiter: &#8222;Warum musste Bibi einen verdammten Angriff starten? Ich war so stinksauer. Ich habe ihn das wissen lassen. Er hat absolut kein Urteilsverm\u00f6gen.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Bereits davor hatte Trump den Gegenangriff Israels im Libanon verurteilt. Der Angriff bei Beirut h\u00e4tte nicht stattfinden d\u00fcrfen, &#8222;insbesondere an einem besonderen Tag, an dem wir einem Friedensabkommen mit dem Iran so nahe sind&#8220;, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Trump schrieb, Israel habe das Recht, sich gegen Bedrohungen zu verteidigen, jedoch sei die Attacke, auf die das Land reagiert habe, bedeutungslos gewesen &#8211; niemand sei get\u00f6tet oder verletzt worden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump rief zugleich alle Seiten auf, sich zur\u00fcckzuhalten. Man stehe kurz davor, ein Abkommen mit dem Iran zu schlie\u00dfen, das Frieden f\u00fcr die Region &#8211; den Libanon eingeschlossen &#8211; bringen w\u00fcrde. Es solle keine Angriffe Israels mehr irgendwo im Libanon geben, schrieb der US-Pr\u00e4sident weiter, und es solle auch keine Angriffe anderer Parteien, einschlie\u00dflich der Hisbollah, gegen Israel mehr geben.<\/p>\n<p>Iranischer Sicherheitsrat droht mit Reaktion<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der iranische Sicherheitsrat mit einer raschen Reaktion auf Israels Angriff in Beirut gedroht: &#8222;Die Reaktion der K\u00e4mpfer des Islam steht unmittelbar bevor&#8220;, erkl\u00e4rte der iranische oberste Nationale Sicherheitsrat am Sonntag im Onlinedienst X. &#8222;Der Libanon ist unser Leben, und eine \u00dcberschreitung der roten Linien der Islamischen Republik wird nicht toleriert werden&#8220;, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zuvor hatte Irans Pr\u00e4sident Masoud Pezeshkian erkl\u00e4rt, der Nationale Sicherheitsrat halte an den Verhandlungen mit den USA \u00fcber ein Ende des Iran-Kriegs fest. Der Rat habe entschieden, &#8222;dass der Weg des Dialogs weiter verfolgt werden soll&#8220;, sagte Pezeshkian.<\/p>\n<p>Unklarheit \u00fcber Unterzeichnung des Abkommens<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der pakistanische Ministerpr\u00e4sident Shehbaz Sharif hatten am Samstag die Erwartung ge\u00e4u\u00dfert, das Rahmenabkommen werde am Sonntag unterzeichnet. Trump feiert an diesem Tag seinen 80. Geburtstag. Ein solches Abkommen w\u00fcrde zun\u00e4chst vertiefte Verhandlungen f\u00fcr ein m\u00f6gliches Ende des Krieges mit sich bringen. Das pakistanische Au\u00dfenministerium schrieb auf X, eine virtuelle Zeremonie zur Unterzeichnung sei f\u00fcr den heutigen Sonntag geplant.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Iran gab es jedoch widerspr\u00fcchliche Signale. Der Sprecher des iranischen Au\u00dfenministeriums, Esmaeil Baghaei, schloss eine Unterzeichnung am Sonntag aus. Die Nachrichtenagentur Fars meldete jedoch unter Berufung auf Insider, Teheran habe noch keine endg\u00fcltige Entscheidung getroffen.<\/p>\n<p>Iranischer Pr\u00e4sident verteidigt Verhandler gegen Kritiker<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zugleich regt sich im Iran Widerstand gegen den Deal. Bei regierungsfreundlichen Kundgebungen am Samstagabend riefen Demonstranten in der Stadt Maschhad laut Augenzeugen &#8222;Tod dem Kompromissmacher&#8220; und forderten den R\u00fccktritt von Au\u00dfenminister Abbas Araqchi sowie Parlamentspr\u00e4sident und Chefunterh\u00e4ndler Qalibaf.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der iranische Pr\u00e4sident Masoud Pezeshkian verteidigte das iranische Verhandlungsteam am Sonntag gegen die Kritik einiger Hardliner-Gruppen in Schutz genommen. &#8222;Die Mitglieder als Vaterlandsverr\u00e4ter zu bezeichnen, ist schlicht unfair und gegen die nationalen Interessen des Landes&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der iranische Pr\u00e4sident sagte weiter, Kritik sei zwar legitim, Diffamierungen jedoch nicht, da diese zur Spaltung der Gesellschaft f\u00fchren k\u00f6nnten. Zudem sei dies genau das, worauf die Feinde des Landes warteten. Besonders politische Gruppen, die sich der Revolution und dem System verpflichtet f\u00fchlten, sollten sich an den offiziellen politischen Kurs und die damit verbundenen Entscheidungen halten, sagte Pezeshkian laut Webportal des Pr\u00e4sidialamts.<\/p>\n<p>Abkommen sieht Freigabe von Milliarden f\u00fcr Iran vor<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hatte am 28. Februar begonnen. In der Folge blockierte der Iran die Stra\u00dfe von Hormuz, eine der wichtigsten Routen f\u00fcr den weltweiten \u00d6lhandel. Die USA blockierten im Gegenzug iranische H\u00e4fen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Einem hochrangigen iranischen Regierungsvertreter zufolge sieht der Vertragsentwurf vor, dass die USA eingefrorene iranische Verm\u00f6genswerte in H\u00f6he von 25 Milliarden Dollar freigeben. Im Gegenzug werde der Iran die Stra\u00dfe von Hormuz wieder \u00f6ffnen und den nuklearen Status quo beibehalten. Der Iran d\u00fcrfe sein angereichertes Uran im eigenen Land verd\u00fcnnen, sagte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endg\u00fcltige Einigung solle dann innerhalb von 60 Tagen nach der Zustimmung beider Seiten zu dem Entwurf ausgehandelt werden. Ein US-Regierungsvertreter erkl\u00e4rte, das Abkommen solle letztlich zur vollst\u00e4ndigen Demontage des iranischen Atomprogramms f\u00fchren. (APA\/Reuters\/dpa\/AFP)<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump \u00fcbt nach einem Angriff Israels auf die libanesische Hauptstadt Beirut scharfe Kritik an Netanyahu. 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