{"id":216763,"date":"2026-06-14T22:54:18","date_gmt":"2026-06-14T22:54:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/216763\/"},"modified":"2026-06-14T22:54:18","modified_gmt":"2026-06-14T22:54:18","slug":"potenzial-europaeischer-ki-infrastruktur-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/216763\/","title":{"rendered":"Potenzial europ\u00e4ischer KI-Infrastruktur im Fokus"},"content":{"rendered":"<p>Beim Zero One Hack in Wien arbeiteten mehr als 100 Teilnehmer:innen an KI-L\u00f6sungen f\u00fcr konkrete Herausforderungen aus Industrie und Wirtschaft. Dabei kamen auch europ\u00e4ische Hochleistungsrechner zum Einsatz.\u00a0<\/p>\n<p>Der Zero One Hack hat vor Kurzem mehr als 100 Entwickler:innen, Studierende und KI-Interessierte in Wien zusammengebracht. Im AI Coworking Hub arbeiteten die Teilnehmer:innen drei Tage lang an konkreten Aufgabenstellungen aus den Bereichen Industrie, Versicherung und Forecasting. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung funktionsf\u00e4higer KI-Prototypen unter realen Bedingungen.<\/p>\n<p>KI-Anwendungen f\u00fcr konkrete Herausforderungen<\/p>\n<p>Organisiert wurde die Veranstaltung von Lumos gemeinsam mit Partnern aus dem \u00f6sterreichischen und europ\u00e4ischen KI-Umfeld. Die AI Factory Austria AI unterst\u00fctzte den Hackathon bei Planung und Durchf\u00fchrung, stellte R\u00e4umlichkeiten zur Verf\u00fcgung und erm\u00f6glichte den Zugang zu europ\u00e4ischer Hochleistungsrecheninfrastruktur.<\/p>\n<p>Innerhalb von 36 Stunden entwickelten die Teams Prototypen, trainierten Modelle und pr\u00e4sentierten ihre Ergebnisse vor einer Jury aus Wirtschaft, Forschung, Technologie und Startup-Szene.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Rechenleistung im Praxistest<\/p>\n<p>F\u00fcr die technische Umsetzung stand den Teilnehmer:innen der europ\u00e4ische Supercomputer Leonardo in Bologna zur Verf\u00fcgung. \u00dcber AI konnten insgesamt 25 Rechenknoten mit jeweils vier GPUs genutzt werden. W\u00e4hrend des Hackathons kamen damit 100 GPUs f\u00fcr Training, Fine-Tuning und Experimente zum Einsatz.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden mehr als 800 GPU-Stunden genutzt. Mindestens 15 Teams arbeiteten dabei \u00fcber zehn Stunden mit den bereitgestellten Ressourcen und setzten diese f\u00fcr komplexere Modellanpassungen und Entwicklungsaufgaben ein.<\/p>\n<p>&#8222;Der Zero One Hack hat eindrucksvoll gezeigt, dass erfolgreiche KI-Innovation dort entsteht, wo leistungsf\u00e4hige Infrastruktur auf motivierte Menschen trifft. Der Zugang zu Rechenleistung und modernsten Technologien ist eine wichtige Voraussetzung \u2013 entscheidend sind jedoch die Talente, die diese M\u00f6glichkeiten nutzen und in konkrete L\u00f6sungen \u00fcbersetzen k\u00f6nnen. Formate wie dieses bringen Unternehmen, Nachwuchstalente und europ\u00e4ische KI-Infrastruktur zusammen und schaffen ein Umfeld, in dem Kompetenzen aufgebaut, Innovationen entwickelt und die Fachkr\u00e4fte von morgen ausgebildet werden. Gemeinsam k\u00f6nnen wir damit einen wichtigen Beitrag zur St\u00e4rkung des \u00f6sterreichischen und europ\u00e4ischen KI-\u00d6kosystems leisten&#8220;, sagte Florian Brunner, Managing Director 42 Vienna &amp; 42 Wels.<\/p>\n<p>Lumos-Vorstand Gerhard Karbeutz betonte, dass beim Zero One Hack insbesondere die F\u00f6rderung von Talenten im Mittelpunkt gestanden habe. Der Zugang zu europ\u00e4ischer Spitzeninfrastruktur und die Arbeit an realen Herausforderungen von Unternehmen wie Infineon, Uniqa und Sybilion w\u00fcrden wichtige Voraussetzungen f\u00fcr Innovation schaffen. Europa verf\u00fcge \u00fcber die Talente, die Infrastruktur und die Industrie, entscheidend sei es, diese Bereiche st\u00e4rker miteinander zu vernetzen.<\/p>\n<p>Drei Unternehmen stellen Aufgaben<\/p>\n<p>Die Teams arbeiteten an Herausforderungen, die von Infineon Technologies Austria, Uniqa Insurance Group und Sybilion eingebracht wurden. Ziel war es, praxisnahe KI-Anwendungen f\u00fcr reale Fragestellungen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Bei Infineon stand die Suche nach alternativen L\u00f6sungsans\u00e4tzen f\u00fcr eine bestehende industrielle Aufgabenstellung im Vordergrund. Die Teilnehmer:innen entwickelten ohne Zugriff auf produktive Unternehmensdaten eigene Modelle und Prognoseans\u00e4tze. Besonders hervorgehoben wurde der datengetriebene Ansatz des Siegerteams, der dem Grundsatz &#8222;Data before Models&#8220; folgte.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Unternehmens lieferte der Hackathon wertvolle Impulse f\u00fcr die weitere Bearbeitung des Anwendungsfalls und zeigte das Potenzial von Open-Innovation-Formaten f\u00fcr die industrielle KI-Entwicklung.<\/p>\n<p>Vernetzung von Talenten und Unternehmen<\/p>\n<p>Neben technologischen Ergebnissen brachte die Veranstaltung auch konkrete Kontakte zwischen Nachwuchskr\u00e4ften und Unternehmen hervor. So \u00fcberzeugte ein Team von 42 Vienna die Uniqa Insurance Group mit einer L\u00f6sung f\u00fcr personalisierte Informationen im Uniqa-Onlinerechner. Im Zuge des Hackathons wurde zudem ein Praktikumsplatz vergeben.<\/p>\n<p>Der Hackathon bot Unternehmen und Nachwuchskr\u00e4ften die M\u00f6glichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und potenzielle Kooperations- und Karrierem\u00f6glichkeiten auszuloten.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung bei Infrastruktur und Umsetzung<\/p>\n<p>AI unterst\u00fctzte die Durchf\u00fchrung des Hackathons in mehreren Bereichen. Dazu geh\u00f6rten die Bereitstellung der R\u00e4umlichkeiten, die organisatorische Begleitung, die Einbindung von Partnern sowie die Unterst\u00fctzung bei der Ausarbeitung der Use Cases. Dar\u00fcber hinaus wurde den Teams der Zugang zu Rechenressourcen auf dem Supercomputer Leonardo in Kooperation mit Cineca erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Auch Mentor, Jurymitglieder und Fachpersonal waren in die Veranstaltung eingebunden. Dadurch wurden unterschiedliche Aspekte des KI-\u00d6kosystems, von Infrastruktur \u00fcber Anwendung bis hin zur Vernetzung von Unternehmen und Talenten, im Rahmen des Hackathons zusammengef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#8222;Der Zero One Hack zeigt in sehr kompakter Form, wof\u00fcr die AI Factory Austria AI aufgebaut wurde: Wir bringen Unternehmen, Talente, Forschung und europ\u00e4ische KI-Infrastruktur zusammen und schaffen damit einen Raum, in dem aus realen Herausforderungen konkrete Prototypen entstehen. Entscheidend ist nicht nur der Zugang zu Rechenleistung, sondern die Verbindung von Infrastruktur, Know-how, Anwendung und \u00d6kosystem&#8220;, so Karl Kugler, Co-Lead, AI Factory Austria AI.<\/p>\n<p>Markus St\u00f6hr, Co-Lead von AI, verwies darauf, dass Hochleistungsrechnen vor allem dann relevant werden w\u00fcrden, wenn es f\u00fcr konkrete Anwendungen zug\u00e4nglich sei. Der Hackathon habe den Teilnehmenden die M\u00f6glichkeit geboten, europ\u00e4ische Infrastruktur unmittelbar zu nutzen und ihre Ideen unter realit\u00e4tsnahen Bedingungen zu testen. AI wolle genau diese Verbindung zwischen europ\u00e4ischer Rechenleistung und praktischer KI-Entwicklung schaffen.<\/p>\n<p>Diskussion \u00fcber Europas KI-Zukunft<\/p>\n<p>Begleitend zum Hackathon fand eine Podiumsdiskussion zum Thema &#8222;AI in Europe \u2013 Innovation, Infrastructure and Regulation&#8220; statt. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Regulierung, technologische Entwicklung, Infrastruktur und Innovationspolitik in Europa.<\/p>\n<p>Teilgenommen haben Peter Tutsch, Founder &amp; CEO von Entrovy Law, Jose Antonio Alatorre, CEO von Main Sequence, sowie Iveta Lohovska, CTO AI &amp; HPC bei Hewlett Packard Enterprise. Moderiert wurde die Diskussion von Simeon Harrison von AI.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.infineon.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.infineon.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.uniqa.at\/versicherung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.uniqa.at<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sybilion.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.sybilion.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ai-at.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.ai-at.eu<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beim Zero One Hack in Wien arbeiteten mehr als 100 Teilnehmer:innen an KI-L\u00f6sungen f\u00fcr konkrete Herausforderungen aus Industrie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":216764,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[62412,46,42,95,90,89,30946,91,94,44,62414,3848,93,92,62413],"class_list":["post-216763","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-ai-factory-hackathon","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-infineon","tag-markets","tag-maerkte","tag-oesterreich","tag-sybilion","tag-uniqa","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-zero-one-hack"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116750926914552535","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=216763"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216763\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/216764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=216763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=216763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=216763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}